Archiv: Oktober 2004
Deutsche Welle über Weblogs und "journalistischen Mainstream"
31. Oktober 2004 - 17:23 Uhr - Moe
"Weblogs sind inzwischen zu einem weltweiten Thema geworden und sie werden mehr und mehr zu einem Teil des journalistischen Mainstreams", sagt Holger Hank, Redaktionsleiter von DW-WORLD.DE, dem Online-Portal der Deutschen Welle. "Der Wettbewerb gibt zum ersten Mal einen Überblick über diese Szene." Dabei sei besonders bemerkenswert, dass sich inzwischen bei allen Gemeinsamkeiten auch regionale Trends abzeichnen, bemerkt Hank. So gebe es in den USA inzwischen eine journalistisch höchst professionelle Weblog-Szene, in der mit dem Weblog-Format auch Geld verdient wird.
Anders in Deutschland. Hanks Eindruck: "Die deutschsprachige Blogosphäre ist derzeit sehr stark mit sich selbst beschäftigt." In Deutschland spielten Medien- und Internet-Themen eine starke Rolle. "Mir fehlen gut geschriebene Blogs, die sich mit den brennenden Themen befassen: Globalisierung, Sozialabbau, Terrorismus." [via Deutsche Welle]
Hmm, Weblogs als "Teil des journalistischen Mainstreams" zu sehen verwundert mich dann doch schon. Aber einen Bezug zwischen "Professionalität" und materiellen Einkünften durch das Bloggen herzustellen, toppt das noch.
Immerhin veranstaltet die DW ja gerade die Weblog-Awards The Bobs.
Diese haben einen starken Fokus auf Medien-Blogs, wissen aber sehr wohl, dass Weblogs mit Journalismus erstmal nicht zwingend nix zu tun haben.
Anders in Deutschland. Hanks Eindruck: "Die deutschsprachige Blogosphäre ist derzeit sehr stark mit sich selbst beschäftigt." In Deutschland spielten Medien- und Internet-Themen eine starke Rolle. "Mir fehlen gut geschriebene Blogs, die sich mit den brennenden Themen befassen: Globalisierung, Sozialabbau, Terrorismus." [via Deutsche Welle]
Hmm, Weblogs als "Teil des journalistischen Mainstreams" zu sehen verwundert mich dann doch schon. Aber einen Bezug zwischen "Professionalität" und materiellen Einkünften durch das Bloggen herzustellen, toppt das noch.
Immerhin veranstaltet die DW ja gerade die Weblog-Awards The Bobs.
Diese haben einen starken Fokus auf Medien-Blogs, wissen aber sehr wohl, dass Weblogs mit Journalismus erstmal nicht zwingend nix zu tun haben.
Weblog-Promotion in 12 Schritten
31. Oktober 2004 - 16:15 Uhr - Moe
Don Dahlmann gibt einige Insider-Tipps zur gelungenen Weblog-Promotion, denn Natürlich war das damals, als ich angefangen habe zu bloggen, alles viel leichter. Da hatten wir Tränen in den Augen, wenn ein neues Blog auftauchte, wir fielen uns die Arme und verlinkten uns einmal so richtig durch. Das geht natürlich heute nicht mehr so. (Der zitierte Text unterliegt einer Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Germany Lizenz - und zwar auch oder gerade dann, wenn es sich dabei gar nicht um ein Zitat handelt. So genau weiss das eh keiner.)
Videoüberwachung: Warnschilder im Wald
30. Oktober 2004 - 20:59 Uhr - moblog
You are being watched von nic0: On a road in the middle of nowhere there are signs posted every few hundred yards warning that you are being recorded on CCTV. This is apparently an effort to stop illegal fly tippers from dumping their rubbish along the road. I had a look around for some cameras, but couldn't see any. I think it's a hoax. Irgendwo in England.
Quick Links
30. Oktober 2004 - 14:51 Uhr - Moe
Da mein Linkdump bei furl mal wieder im Eimer ist und nen Fehler 500 auswirft (die werden bislang leider immer unzuverlässiger, seitdem sie gekauft wurden):
- kerozene: Ein Abend mit Wladimir Kaminer
- Slap the Candidate! (Flash)
- 2004's Scariest Halloween Costumes
- Hacks, Blogs, Rock 'n' Roll: Automatisch del.icio.us aufs Weblog posten
- The RSS Weblog: Soooo del.icio.us people can’t stand it!
- schrankmonster blog: Institut oder nicht Institut?!
Jungbauern-Kalender
30. Oktober 2004 - 14:23 Uhr - Moe
Der neue Jungbauern-Kalender ist da ;-) [via Pocket-Blog]
Also ich weiss zwar nich genau was ein Jungbauer ist (hat mit den Alpen zu tun nehme ich an, und mit Schwitzen und mit echt grossen Sensen), aber das erste Foto fand ich einfach super.
Also ich weiss zwar nich genau was ein Jungbauer ist (hat mit den Alpen zu tun nehme ich an, und mit Schwitzen und mit echt grossen Sensen), aber das erste Foto fand ich einfach super.
Gießen: Einkaufen ohne Videoüberwachung
30. Oktober 2004 - 13:59 Uhr - Moe
Videoüberwachung ist seit einigen Jahren auch in einer Kleinstadt wie Gießen immer mehr ein Thema. Beziehungsweise ist es das nicht, denn es werden einfach stillschweigend in immer mehr Geschäfte Videokameras reingehängt. Dies geschieht gewöhnlich, ohne ein Warnschild aussen an das Gebäude zu hängen. So hat man keine Chance sich zu überlegen, ob man sich dieser Überwachung aussetzen und das Recht am eigenen Bild sowie seiner Speicherung und Verarbeitung abtreten möchte. Wenn ich bei mir daheim die Straße runtergehe kommt erst ein kleiner Imbiss, dann ein türkischer Tante Emma Laden. In beiden befinden sich jeweils 3 Überwachungskameras, obwohl es sich um kleine Geschäfte handelt.
Natürlich kann man sich dem Panoptikum entziehen, indem man einfach die Geschäfte meidet, in denen videoüberwacht wird. Da nun aber zunehmend auch kleine Lebensmittelgeschäfte videoüberwacht werden ist ein Punkt erreicht, an dem der mündige Kunde hier nicht mehr über seine Kaufkraft, bzw die Entscheidung wo man einkauft, Einfluss nehmen kann (falls das denn jemals der Fall war). Die Aufnahme von Nahrung ist nun mal keine freiwillige Entscheidung, da man gezwungen ist, Nahrungsmittel einzukaufen. Dafür jedes mal aufs Land raus zu fahren, ist weder zeitlich noch finanziell machbar. Ausserdem kommt es mir auch nicht sehr ökologisch vor.
Momentan ist mir in Gießen ein einziges Lebensmittelgeschäft bekannt, in dem keine Videoüberwachung stattfindet: Plus-Markt, Neustadt 13 (Oswaldsgarten). Aber ich nehme an, daß es noch ein paar kleinere asiatische Läden geben müsste, in denen man auch ungefilmt Nahrung kaufen kann.
Mann kann jetzt natürlich wieder loslegen, wie albern oder paranoid das sei, und vielleicht ist es das auch. Vielleicht aber geht mir das aber wirklich so auf den Senkel, weil ich in meinem Leben noch nie Ladendiebstahl begangen habe (nichtmal als Teenager), aber jedesmal wenn ich mein Geld in einen Laden trage gefilmt und pauschal verdächtigt werde. Obendrein zahle ich als Kunden auch noch für den Überwachungsmist, welcher meine Persönlichkeitsrechte erheblich einschränkt. Das beste ist dann noch, daß diese Leute gar nicht in der Lage sind zu erklären, wie ihre Kameras denn nun konkret für mehr Sicherheit sorgen sollen, und was mit den Daten geschieht. Siehe meine Anfrage an McDonald's in Gießen: Mein Nachhaken, was denn nun tatsächlich mit den erhobenen Daten geschieht, wurde dann schlichtweg nicht mehr beantwortet. Ebenso meine Nachfrage, wieso sich ein bewaffneter, maskierter Täter an einer Videokamera stören sollte. Aber ich schweife ab, denn bei der Videoüberwachung in Geschäften geht's ja eher um Ladendiebstahl als um "Sicherheit".
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich lege jetzt im PlasticWiki eine Liste mit Geschäften in Gießen an, in denen nicht videoüberwacht wird. Wer hier in Gießen weitere Geschäfte kennt, kann diese gerne hinzufügen. Allzuviele werden es nicht werden, fürchte ich.
Natürlich kann man sich dem Panoptikum entziehen, indem man einfach die Geschäfte meidet, in denen videoüberwacht wird. Da nun aber zunehmend auch kleine Lebensmittelgeschäfte videoüberwacht werden ist ein Punkt erreicht, an dem der mündige Kunde hier nicht mehr über seine Kaufkraft, bzw die Entscheidung wo man einkauft, Einfluss nehmen kann (falls das denn jemals der Fall war). Die Aufnahme von Nahrung ist nun mal keine freiwillige Entscheidung, da man gezwungen ist, Nahrungsmittel einzukaufen. Dafür jedes mal aufs Land raus zu fahren, ist weder zeitlich noch finanziell machbar. Ausserdem kommt es mir auch nicht sehr ökologisch vor.
Momentan ist mir in Gießen ein einziges Lebensmittelgeschäft bekannt, in dem keine Videoüberwachung stattfindet: Plus-Markt, Neustadt 13 (Oswaldsgarten). Aber ich nehme an, daß es noch ein paar kleinere asiatische Läden geben müsste, in denen man auch ungefilmt Nahrung kaufen kann.
Mann kann jetzt natürlich wieder loslegen, wie albern oder paranoid das sei, und vielleicht ist es das auch. Vielleicht aber geht mir das aber wirklich so auf den Senkel, weil ich in meinem Leben noch nie Ladendiebstahl begangen habe (nichtmal als Teenager), aber jedesmal wenn ich mein Geld in einen Laden trage gefilmt und pauschal verdächtigt werde. Obendrein zahle ich als Kunden auch noch für den Überwachungsmist, welcher meine Persönlichkeitsrechte erheblich einschränkt. Das beste ist dann noch, daß diese Leute gar nicht in der Lage sind zu erklären, wie ihre Kameras denn nun konkret für mehr Sicherheit sorgen sollen, und was mit den Daten geschieht. Siehe meine Anfrage an McDonald's in Gießen: Mein Nachhaken, was denn nun tatsächlich mit den erhobenen Daten geschieht, wurde dann schlichtweg nicht mehr beantwortet. Ebenso meine Nachfrage, wieso sich ein bewaffneter, maskierter Täter an einer Videokamera stören sollte. Aber ich schweife ab, denn bei der Videoüberwachung in Geschäften geht's ja eher um Ladendiebstahl als um "Sicherheit".
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich lege jetzt im PlasticWiki eine Liste mit Geschäften in Gießen an, in denen nicht videoüberwacht wird. Wer hier in Gießen weitere Geschäfte kennt, kann diese gerne hinzufügen. Allzuviele werden es nicht werden, fürchte ich.
Big Brother Awards 2004
30. Oktober 2004 - 13:26 Uhr - Moe
Die Big Brother Awards wurden vergeben! Unter anderen an die Bundesministerin für Gesundheit und soziale Sicherung Frau Ulla Schmidt, an die Bundesministerin der Justiz Frau Brigitte Zypries, die Bundesagentur für Arbeit, Tchibo und Lidl.
Warum die Leistungen auszeichnungswürdig sind erfährt man, wenn man den Links folgt. Leider hat keiner der Preisträger seinen Preis persönlich entgegen genommen. Lidl droht diesem Artikel in Telepolis zufolge bereits mit rechtlichen Schritten.
Siehe auch: Big Brother Awards 2003.
Warum die Leistungen auszeichnungswürdig sind erfährt man, wenn man den Links folgt. Leider hat keiner der Preisträger seinen Preis persönlich entgegen genommen. Lidl droht diesem Artikel in Telepolis zufolge bereits mit rechtlichen Schritten.
Siehe auch: Big Brother Awards 2003.
Irak-Invasion: Ca. 100.000 Zivilisten getötet
30. Oktober 2004 - 13:06 Uhr - Moe
Von Bodycounts halte ich irgendwie nicht allzuviel. Aber diese Zahlen muss man mal auf sich wirken lassen: More than 100,000 civilians have probably died in Iraq as direct or indirect consequences of the March 2003 U.S.-led invasion, according to a study by a research team at Johns Hopkins University's Bloomberg School of Public Health in Baltimore. [...]
Iraqis were 2.5 times more likely to die in the 17 months following the invasion than in the 14 months before it. Before the invasion, the most common causes of death in Iraq were heart attacks, strokes and chronic diseases. Afterward, violent death was far ahead of all other causes. [...] Darüber kann man ja mal nachdenken, wenn man das nächste Mal sein Auto betankt oder so. International Herald Tribune: Iraqi civilian toll since the invasion is estimated at 100,000. [via kHOSSmos]
Iraqis were 2.5 times more likely to die in the 17 months following the invasion than in the 14 months before it. Before the invasion, the most common causes of death in Iraq were heart attacks, strokes and chronic diseases. Afterward, violent death was far ahead of all other causes. [...] Darüber kann man ja mal nachdenken, wenn man das nächste Mal sein Auto betankt oder so. International Herald Tribune: Iraqi civilian toll since the invasion is estimated at 100,000. [via kHOSSmos]
Who Links To Me - for the ultimate narcissist within you
30. Oktober 2004 - 12:31 Uhr - MoeBerlecon über die Reaktionen auf ihre Weblog-Studie
29. Oktober 2004 - 15:26 Uhr - Moe
Berlecon hat vor ein paar Wochen eine Studie veröffentlicht, welche Weblogs ein hohes Marketingpotential zuspricht. Dazu haben sich einige Blogs geäussert, manche mehr, andere weniger sachlich. Was in einigen Fällen jetzt nicht so verwunderlich war, da man von dort nicht viel anderes gewohnt ist. Grundsätzlich möchte wohl niemand, dass s(ein) Blog auf irgendeine Art und Weise eine Spielwiese für Online-Marketer wird, oder wasimmer man da befürchten könnte. Mit unbestimmten Ängsten ist das ja eh so eine Sache.
Ich hatte mich zu der Studie jedenfalls nicht geäussert, da ich auf den Seiten von Berlecon nur eine kurze Beschreibung gefunden habe, und man ansonsten irgendwie die Studie ab 190€ verkaufte. Daher konnte ich sie eh nicht lesen um mir ein Urteil zu bilden. Weiterhin erschien es mir recht logisch, dass jemand, der eine Studie über Weblog-Marketing verkaufen will, darin wohl seinen zahlenden Kunden erklären wird, wie sie mit dieser Studie angeblich ein vielfaches an Geld wieder hereinholen. Zu einem anderen Schluss darf man da gar nicht kommen, oder bin ich da zu naiv? Irgendwie hebelt sich dieser Umstand in seiner Glaubwürdigkeit zu guten Teilen selbst aus, fand ich.
Thorsten Wichmann von Berlecon äussert sich nun bei IT Frontal zu den Reaktionen auf die Weblog-Studie in den Weblogs. Abgesehen davon, daß er die übliche normative Verbindung zwischen Weblogs und Journalismus zieht, welche so einfach nicht gegeben ist ("Damit scheinen Blogger sich sehr viel eher mit Sekundärquellen zufriedenzugeben als professionelle Journalisten (es sollten)."), kritisiert er die Quellen auf die sich die meisten Blogs bezogen hätten. Sie würden sich primär weder auf die Seiten der Studie selbst, noch auf andere Blogger beziehen. Statt dessen hätten etablierte Medien einen wichtigen Einfluss auf die Diskussion: Die wichtigste Informationsquelle für Blogger, so hat unsere Auswertung der Einträge ergeben, sind immer noch professionelle Medien. Nur eine Minderheit hat sich in ihren Links zum Thema auf andere Blogs bezogen. Das bestätigt auch eine weitere Einschätzung der Studie, dass Weblogs in Deutschland noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Offensichtlich wird etablierten Medien - in diesem Fall z.B. Heise, Golem, Der Standard - als Quelle immer noch eine größere Glaubwürdigkeit zugesprochen als Blogs.
Diese Beobachtung steht in starkem Kontrast zu der mitunter vertretenen Behauptung, Weblogs seien das Ende des traditionellen (Online-) Journalismus. Ganz im Gegenteil können Blogs die Bedeutung von etablierten Medien im Internet offensichtlich noch verstärken, wenn sich "Big Media" wie Heise, Spiegel Online und andere als Bezugspunkte etablieren, auf deren Artikel Blogger verweisen. Die Blogosphäre wird so zum Traffic-Lieferanten für diese Sites.
Leider liegen über die Vorgehensweise bei der Auswertung keinerlei Hinweise vor. Ebenso wenig werden Daten genannt (Anzahl und Art der Bezüge, oder ähnliches). Ich weiss nicht, was ich davon halten soll: Einerseits erscheint mir die Betrachtungsweise einseitig und strategisch. Andererseits scheint es für manche BloggerInnen wirklich eine übergeordnete Instanz zu sein, was Spiegel Online, Heise oder die Netzeitung zu einem Thema schreiben. Wobei sich dabei auch noch die Frage stellt, wie selektiv denn diese Instanzen eingesetzt werden. Oder ob es überhaupt irgendeinen Sinn hat, von einer derartig unbegündeten Behauptung ("Weblogs seien das Ende des traditionellen (Online-) Journalismus") erst auszugehen. Wer glaubt denn bitteschön ernsthaft, ein Klick auf ein Blog sei ein Klick weniger auf Spiegel Online, Heise oder die Netzeitung? [via Notizblog.de]
Siehe auch beissholz.de: "professioneller Journalismus"? Ich bin eine ordentliche Bloggerin.
Ich hatte mich zu der Studie jedenfalls nicht geäussert, da ich auf den Seiten von Berlecon nur eine kurze Beschreibung gefunden habe, und man ansonsten irgendwie die Studie ab 190€ verkaufte. Daher konnte ich sie eh nicht lesen um mir ein Urteil zu bilden. Weiterhin erschien es mir recht logisch, dass jemand, der eine Studie über Weblog-Marketing verkaufen will, darin wohl seinen zahlenden Kunden erklären wird, wie sie mit dieser Studie angeblich ein vielfaches an Geld wieder hereinholen. Zu einem anderen Schluss darf man da gar nicht kommen, oder bin ich da zu naiv? Irgendwie hebelt sich dieser Umstand in seiner Glaubwürdigkeit zu guten Teilen selbst aus, fand ich.
Thorsten Wichmann von Berlecon äussert sich nun bei IT Frontal zu den Reaktionen auf die Weblog-Studie in den Weblogs. Abgesehen davon, daß er die übliche normative Verbindung zwischen Weblogs und Journalismus zieht, welche so einfach nicht gegeben ist ("Damit scheinen Blogger sich sehr viel eher mit Sekundärquellen zufriedenzugeben als professionelle Journalisten (es sollten)."), kritisiert er die Quellen auf die sich die meisten Blogs bezogen hätten. Sie würden sich primär weder auf die Seiten der Studie selbst, noch auf andere Blogger beziehen. Statt dessen hätten etablierte Medien einen wichtigen Einfluss auf die Diskussion: Die wichtigste Informationsquelle für Blogger, so hat unsere Auswertung der Einträge ergeben, sind immer noch professionelle Medien. Nur eine Minderheit hat sich in ihren Links zum Thema auf andere Blogs bezogen. Das bestätigt auch eine weitere Einschätzung der Studie, dass Weblogs in Deutschland noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Offensichtlich wird etablierten Medien - in diesem Fall z.B. Heise, Golem, Der Standard - als Quelle immer noch eine größere Glaubwürdigkeit zugesprochen als Blogs.
Diese Beobachtung steht in starkem Kontrast zu der mitunter vertretenen Behauptung, Weblogs seien das Ende des traditionellen (Online-) Journalismus. Ganz im Gegenteil können Blogs die Bedeutung von etablierten Medien im Internet offensichtlich noch verstärken, wenn sich "Big Media" wie Heise, Spiegel Online und andere als Bezugspunkte etablieren, auf deren Artikel Blogger verweisen. Die Blogosphäre wird so zum Traffic-Lieferanten für diese Sites.
Leider liegen über die Vorgehensweise bei der Auswertung keinerlei Hinweise vor. Ebenso wenig werden Daten genannt (Anzahl und Art der Bezüge, oder ähnliches). Ich weiss nicht, was ich davon halten soll: Einerseits erscheint mir die Betrachtungsweise einseitig und strategisch. Andererseits scheint es für manche BloggerInnen wirklich eine übergeordnete Instanz zu sein, was Spiegel Online, Heise oder die Netzeitung zu einem Thema schreiben. Wobei sich dabei auch noch die Frage stellt, wie selektiv denn diese Instanzen eingesetzt werden. Oder ob es überhaupt irgendeinen Sinn hat, von einer derartig unbegündeten Behauptung ("Weblogs seien das Ende des traditionellen (Online-) Journalismus") erst auszugehen. Wer glaubt denn bitteschön ernsthaft, ein Klick auf ein Blog sei ein Klick weniger auf Spiegel Online, Heise oder die Netzeitung? [via Notizblog.de]
Siehe auch beissholz.de: "professioneller Journalismus"? Ich bin eine ordentliche Bloggerin.
Bilder Hotlink-Schutz in Weblogs
29. Oktober 2004 - 14:36 Uhr - Moe
Mein Tipp: Wer schon einen Hotlink-Schutz in der .htaccess einsetzt damit seine Bilder nicht auf anderen Seiten eingebunden werden können, möge bitte bloglines.com von diesem Vebot ausnehmen. Der Feed ist dann besser lesbar, man wird nicht dafür bestraft, Bloglines anstelle eines andren Feedreaders zu benutzen (bloglines spart immerhin auch RSS-Traffic), und es sieht nicht ganz so sinnfrei aus. Danke!
Don't Vote!
29. Oktober 2004 - 12:23 Uhr - Moe
Don't Vote! ist ein HipHop-Track von den Billionaires for Bush, den man sich hier herunterladen kann. (Mp3)
(Don’t vote) If you’ve got a better place to be.
(Don’t vote) You could stay at home and watch TV.
(Don’t vote) You could be kicking it with your crew.
(Don’t vote) Just let The Billionaires choose for you! [via BlogChronik der Kommunikationsguerilla]
Tagesschau: 58.000 Wahlzettel in Florida verschwunden. [via bloggbox]
So gehen Massenmedien
29. Oktober 2004 - 12:01 Uhr - Moe
Angeblich sind nach wie vor 42% der Amerikaner der Ansicht, Saddam Hussein habe etwas mit 9-11 zu schaffen. Wer wird dann wohl nächster Präsident?
Neuer deutscher Weblog-Anbieter: Blogy.de
28. Oktober 2004 - 14:39 Uhr - Moe
So neu ist er gar nicht mal, aber ich kannte ihn noch nicht: Blogy.de ist ein deutscher Weblog-Host mit gut 400 Usern, welcher von Ngai Chun Cheung betrieben wird. Die Weblogs sind werbefrei, haben einen RSS-Feed, Kategorien und eine Kommentarfunktion. Die meisten User scheinen da bislang eher Diarys / Journals zu schreiben - jedenfalls habe ich erstmal keine Beiträge gefunden, die auch Hyperlinks enthalten. Was immerhin den Vorteil hat, daß man den Content besser drucken oder vorlesen kann, nehme ich an.
Siehe auch PlasticWiki : WeblogAnbieter. [via Notizblog.de]
Siehe auch PlasticWiki : WeblogAnbieter. [via Notizblog.de]
Weblog zu Ort-und Raumtheorie in der Philosophie und den Kulturwissenschaften
28. Oktober 2004 - 12:46 Uhr - Moe
Heute habe ich das Cyberplace Weblog eröffnet, um eine Diskussionsplattform und Informationsresource für den in der Philosophie und den Kulturwissenschaften (Literaturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Kulturgeographie, Architekturtheorie, Soziologie, Ethnologie, Psychologie, Ökologie und so weiter) diskutierten "Raum-Ort"-Komplex zu schaffen.
Mögliche Diskussionsthemen (die Liste ist nicht erschöpfend und erweiterbar!):
* Raum/Ort in politischer Hinsicht
*Heterotopologie
* Globalisierung
* Raum/Ort und die Neuen Medien
Jeder, ob er nun auf diesem Gebiet forscht oder sich einfach nur dafür interessiert, ist herzlich eingeladen mitzumachen (Freischaltung nach Emailkontakt). Cyberplace: space and place in philosophy and the humanities [via romblog]
Mögliche Diskussionsthemen (die Liste ist nicht erschöpfend und erweiterbar!):
* Raum/Ort in politischer Hinsicht
*Heterotopologie
* Globalisierung
* Raum/Ort und die Neuen Medien
Jeder, ob er nun auf diesem Gebiet forscht oder sich einfach nur dafür interessiert, ist herzlich eingeladen mitzumachen (Freischaltung nach Emailkontakt). Cyberplace: space and place in philosophy and the humanities [via romblog]
Gefeuert fürs bloggen
28. Oktober 2004 - 12:19 Uhr - Moe
Die amerikanische Bloggerin / Diaristin Ellen Simonetti ist aus ihrem Job als Flugbegleiterin bei Delta Airlines rausgeflogen, nachdem sie Bilder von sich in ihrer Uniform in ihrem Weblog/Diary online gestellt hatte. Ihren Angaben zufolge gibt es keinerlei Corporate Policy dazu, so daß sie die Folgen nicht absehen konnte. [via Loic Le Meur]
Lebensdauer von PermaLinks
28. Oktober 2004 - 11:46 Uhr - Moe
Kommt mir das nur so vor, oder ist die Lebensdauer von Blog-Einträgen auch nicht länger als die vieler Online-Magazine auch? Ich habe hier so einen Link, mit dem ich mir ansehen kann was ich heute vor einem Jahr geschrieben habe. Das mache ich sogar ab und zu, und die Zahl von defekten Links zu Einträgen in anderen Weblogs erscheint mir intuitiv recht hoch. Interessanterweise gibt es die Domains selbst manchmal noch, aber die Eigner haben das Blog im Zuge eines Wechsels des Blog-Systems o.ä. gelöscht. Ich frage mich, ob dies eher mit Absicht geschieht oder aus Versehen, oder obs denjenigen einfach egal ist.
Neues bei den Foto-Tags von Flickr
28. Oktober 2004 - 11:08 Uhr - Moe
Bei dem Fotosdienst Flickr kann man Fotos beliebig viele sogenannter Tags zuweisen, wie ich schon mal schrieb.
Flickr hat da ziemlich dran weiter gearbeitet: So sieht man nun auch jeweils verwandte Tags, wenn man alle zu einem bestimmten Tag gehörigen Bilder ansieht. Ich frage mich, in wieweit es eigentlich möglich ist, hierduch Wissen zu generieren oder zumindest abzubilden. Letztendlich versehen die User ja ständig Objekte mit Eigenschaften, und diese werden vom System dann miteinander in Beziehung gesetzt.
Zum Tag sanfrancisco findet man zB california, bridge und goldengatebridge. So ahne ich als ahnungsloser Besucher also quasi schon jetzt, dass San Francisco in Kalifornien liegt und dass es dort die Golden Gate Bridge gibt. Besuche ich das Tag goldengatebridge, so lerne ich dass es dort neblig sein kann (fog), und so weiter und so fort.
Natürlich werden viele Bilder von ihren BesitzerInnen auch mit Tags versehen, welche für andere User erstmal nutzlos sind: So sieht man beispielsweise ungeheuer viele Fotos wo irgendwie 2 oder 3 Leute vor einer Wand rumstehen, und dieses Foto wurde dann mit dem Namen einer Stadt getagged, weil es eben dort aufgenommen wurde. Natürlich ist es für den/die BesitzerIn der Bilder eine Information, und er/sie kann sich so alle Fotos anzeigen lassen, die er in besagter Stadt gemacht hat. Für andere UserInnen bringt es aber nix, wenn sie sich Fotos aus einer Stadt ansehen wollen und da dann viele Fotos dabei sind, welche keinerlei erkennbaren Bezug enthalten.
Um dies zu verhinden könnte man zwischen "privaten" und globalen Tags trennen, aber ich nehme an, das würde das System unnötig verkomplizieren.
Ebenso kann man nun auch mehrere Tags für eine Suche verknüpfen, um so gezieltere Ergebnisse zu erhalten. So zum Beispiel Public photos tagged with both spain and clouds. Hier fehlt nur noch die Möglichkeit, bestimme Tags explizit aus der Suche auszuschliessen.
Flickr hat da ziemlich dran weiter gearbeitet: So sieht man nun auch jeweils verwandte Tags, wenn man alle zu einem bestimmten Tag gehörigen Bilder ansieht. Ich frage mich, in wieweit es eigentlich möglich ist, hierduch Wissen zu generieren oder zumindest abzubilden. Letztendlich versehen die User ja ständig Objekte mit Eigenschaften, und diese werden vom System dann miteinander in Beziehung gesetzt.
Zum Tag sanfrancisco findet man zB california, bridge und goldengatebridge. So ahne ich als ahnungsloser Besucher also quasi schon jetzt, dass San Francisco in Kalifornien liegt und dass es dort die Golden Gate Bridge gibt. Besuche ich das Tag goldengatebridge, so lerne ich dass es dort neblig sein kann (fog), und so weiter und so fort.
Natürlich werden viele Bilder von ihren BesitzerInnen auch mit Tags versehen, welche für andere User erstmal nutzlos sind: So sieht man beispielsweise ungeheuer viele Fotos wo irgendwie 2 oder 3 Leute vor einer Wand rumstehen, und dieses Foto wurde dann mit dem Namen einer Stadt getagged, weil es eben dort aufgenommen wurde. Natürlich ist es für den/die BesitzerIn der Bilder eine Information, und er/sie kann sich so alle Fotos anzeigen lassen, die er in besagter Stadt gemacht hat. Für andere UserInnen bringt es aber nix, wenn sie sich Fotos aus einer Stadt ansehen wollen und da dann viele Fotos dabei sind, welche keinerlei erkennbaren Bezug enthalten.
Um dies zu verhinden könnte man zwischen "privaten" und globalen Tags trennen, aber ich nehme an, das würde das System unnötig verkomplizieren.
Ebenso kann man nun auch mehrere Tags für eine Suche verknüpfen, um so gezieltere Ergebnisse zu erhalten. So zum Beispiel Public photos tagged with both spain and clouds. Hier fehlt nur noch die Möglichkeit, bestimme Tags explizit aus der Suche auszuschliessen.
BloggerInnen lesen Bild
28. Oktober 2004 - 10:14 Uhr - Moe
Es läuft gut für Weblogs: Stories in der Bild werden Aufreger in der Blogosphäre. Blogs mit Bezug zur Bild laufen gut.
Dieses Blatt macht mich aggro. Naja eigentlich die Tatsache, dass es viele Leute tatsächlich für eine Zeitung halten. Die fahrn schliesslich auch Autos, gehen wählen oder machen Kinder.
BildleserInnen sind hier nicht wirklich willkommen.
Dieses Blatt macht mich aggro. Naja eigentlich die Tatsache, dass es viele Leute tatsächlich für eine Zeitung halten. Die fahrn schliesslich auch Autos, gehen wählen oder machen Kinder.
BildleserInnen sind hier nicht wirklich willkommen.
Der Laden aus "Clerks"
27. Oktober 2004 - 16:41 Uhr - moblog
The famous/infamous Quick Stop von msirkin: Worth the traffic and hassle to get to... finally - the Quick Stop and RST Video! In Redbank, New Jersey. Eben auf flickr gefunden :)
Screenshots ohne Mauszeiger?
27. Oktober 2004 - 13:51 Uhr - Moe
Ist das eigentlich normal, dass man auf Screenshots keinen Mauszeiger sieht (Print Screen auf Win2k)?
Kann man da was gegen tun?
Kann man da was gegen tun?
Andauernde Spams im PlasticWiki
26. Oktober 2004 - 10:07 Uhr - Moe
... reissen nicht ab. Ich schrieb da neulich ja schon mal drüber. Heute hatte ich den massivsten Spam-Angriff bislang im Wiki. Da ich momentan nicht wirklich die Zeit habe da im Code rumzufusseln und mir zu überlegen wie ich das PlasticWiki sicherer mache, kann ich jedem der dort eine oder mehrere Wiki-Seiten besitzt momentan nur raten, diese lediglich für registrierte User editierbar zu machen. Dies kann nur der Owner der jeweiligen Seiten einstellen.
Registrieren kann sich jeder, es geht sehr schnell, und die Spambots sind dann aussen vor.
Um eine Seite nur für registrierte User editierbar zu machen, loggt man sich ein und geht auf einer WikiSeite, deren Besitzer man ist, auf Edit ACLs. Dann schreibt man in das Feld Write ACL einfach das Zeichen § rein. So kann nur jeder registrierte User die Seiten ändern.
Jedem, der im PlasticWiki Seiten besitzt, kann ich nur raten diese Änderungen vorzunehmen, denn ich werde die Seiten in Zukunft nicht mehr aufräumen und von Spams frei halten.
Wenn nur bestimmte User eine Seiten ändern dürfen sollen, schreibt man einfach die Namen rein.
Und wenn auch alle unregistrierten User eine Seite ändern dürfen sollen, schreibt man stattdessen wieder ein * rein. Siehe auch Access Control Lists.
Ausserdem werde ich jetzt die robots.txt ändern und mal eine Zeit lang alle Bots im Wiki verbieten. Mir ist egal ob das Wiki einen hohen PR hat oder nicht, in erster Linie möchte ich es mit meinen Besuchern gemeinsam nutzen können, ohne dass da die Spammer ihr Unwesen treiben. Die Ref-Spammer haben schon lange gewonnen - aber ich würde wenigstens den Content des Wikis auch in Zukunft noch nutzen wollen.
Registrieren kann sich jeder, es geht sehr schnell, und die Spambots sind dann aussen vor.
Um eine Seite nur für registrierte User editierbar zu machen, loggt man sich ein und geht auf einer WikiSeite, deren Besitzer man ist, auf Edit ACLs. Dann schreibt man in das Feld Write ACL einfach das Zeichen § rein. So kann nur jeder registrierte User die Seiten ändern.
Jedem, der im PlasticWiki Seiten besitzt, kann ich nur raten diese Änderungen vorzunehmen, denn ich werde die Seiten in Zukunft nicht mehr aufräumen und von Spams frei halten.
Wenn nur bestimmte User eine Seiten ändern dürfen sollen, schreibt man einfach die Namen rein.
Und wenn auch alle unregistrierten User eine Seite ändern dürfen sollen, schreibt man stattdessen wieder ein * rein. Siehe auch Access Control Lists.
Ausserdem werde ich jetzt die robots.txt ändern und mal eine Zeit lang alle Bots im Wiki verbieten. Mir ist egal ob das Wiki einen hohen PR hat oder nicht, in erster Linie möchte ich es mit meinen Besuchern gemeinsam nutzen können, ohne dass da die Spammer ihr Unwesen treiben. Die Ref-Spammer haben schon lange gewonnen - aber ich würde wenigstens den Content des Wikis auch in Zukunft noch nutzen wollen.
Dinge die ich hier nicht erwähnen werde
26. Oktober 2004 - 09:09 Uhr - Moe
sind Podcasting und Moleskin-Notebooks. Wobei letztere ja schon wieder out sind.
Ach ja und gmail Invites verschenke ich auch keine. Und ich will auch keine. Ich kanns echt nicht mehr lesen. Guten Morgen.
Ach ja und gmail Invites verschenke ich auch keine. Und ich will auch keine. Ich kanns echt nicht mehr lesen. Guten Morgen.
Eisabfall
23. Oktober 2004 - 22:05 Uhr - moblogInkompetente, fehlerhafte Erhebung von Studiengebühren in Gießen
22. Oktober 2004 - 12:24 Uhr - Moe
Nachdem die Uni Gießen meinen Widerspruch gegen das festgestellte Studienguthaben, welches mich ab diesem Semester gebührenpflichtig machen würde, über ein halbes Jahr nicht bearbeitet hat, blieb mir nichts anderes übrig als selber noch einmal nachzufragen, da bis Ende dieser Woche alle Studierenden rückgemeldet sein müssen.
Als ich am Montag deswegen in der Uni ankam, fühlte ich mich auf der Suche nach der AG Stugug (Studienguthabengesetz) fatal an den Anfang der Hitchhiker's Guide to the Galaxy erinnert. Das Büro in dem man die Fälle klären lassen kann, ist so gut versteckt, dass man es kaum finden kann: Als ich Montag ins den dritten Stock im Uni-Hauptgebäude hochlief hing dort vorm Studentensekretariat ein dickes Schild: Nur Kurzinfos, KEINE Stugugberatung oder Fallbearbeitung!
Was die Jungs die das Schild aufhängten aber nicht erwähnten: Geht man um die Ecke, dann kommt da eine ganz kleine versteckte Treppe, welche nochmals ein Stockwerk höher führt, und lediglich mit einem Schild auf dem "Wahlamt" steht versehen ist. Geht man diese hinauf, so findet man ganz am Ende eines langen Ganges zwei provisorisch eingerichtet Büros, in denen die AG Stugug sitzt. Weiterhin ein knappes Dutzend Studenten vor der Tür, also musste ich knapp 1 1/2 Stunden warten bis ich mal drankam. Vor der Tür stellten sich schon mal die Gründe heraus, aus denen die anderen Studierenden da waren: Entweder hatten sie trotz der Ankündigung nie einen Bescheid über ihr Studienguthaben von der Uni erhalten, oder ihre Widerpsrüche wurden, wie meiner, schlichtweg nicht bearbeitet. Die MitarbeiterInnen der AG Stugug scheinen weiterhin weder ans Telefon zu gehen noch Emails zu beantworten.
[Weiterlesen]
Als ich am Montag deswegen in der Uni ankam, fühlte ich mich auf der Suche nach der AG Stugug (Studienguthabengesetz) fatal an den Anfang der Hitchhiker's Guide to the Galaxy erinnert. Das Büro in dem man die Fälle klären lassen kann, ist so gut versteckt, dass man es kaum finden kann: Als ich Montag ins den dritten Stock im Uni-Hauptgebäude hochlief hing dort vorm Studentensekretariat ein dickes Schild: Nur Kurzinfos, KEINE Stugugberatung oder Fallbearbeitung!
Was die Jungs die das Schild aufhängten aber nicht erwähnten: Geht man um die Ecke, dann kommt da eine ganz kleine versteckte Treppe, welche nochmals ein Stockwerk höher führt, und lediglich mit einem Schild auf dem "Wahlamt" steht versehen ist. Geht man diese hinauf, so findet man ganz am Ende eines langen Ganges zwei provisorisch eingerichtet Büros, in denen die AG Stugug sitzt. Weiterhin ein knappes Dutzend Studenten vor der Tür, also musste ich knapp 1 1/2 Stunden warten bis ich mal drankam. Vor der Tür stellten sich schon mal die Gründe heraus, aus denen die anderen Studierenden da waren: Entweder hatten sie trotz der Ankündigung nie einen Bescheid über ihr Studienguthaben von der Uni erhalten, oder ihre Widerpsrüche wurden, wie meiner, schlichtweg nicht bearbeitet. Die MitarbeiterInnen der AG Stugug scheinen weiterhin weder ans Telefon zu gehen noch Emails zu beantworten.
[Weiterlesen]
taz: "Ja zu Studiengebühren - jetzt!"
21. Oktober 2004 - 13:48 Uhr - Moe
taz: Ja zu Studiengebühren - jetzt!
Der ehrenwerte Christian Füller, seines Zeichens langjähriger Hochschulredakteur bei der tageszeitung fordert die studierenden LeserInnen auf, sich für Studiengebühren auszusprechen. Studierende würden dadurch "Macht" über ihre Hochschule bekommen.
Ekelhaft. Genauso ekelhaft wie die Menschen, die uns immer verkaufen wollen, uns würde es als "Kunden" besser gehen. Das deutsche Hochschulsystem ist für eine derartige Ökonomisierung glücklicherweise nicht ausgelegt. Und das ist gut so. [via Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen]
Der ehrenwerte Christian Füller, seines Zeichens langjähriger Hochschulredakteur bei der tageszeitung fordert die studierenden LeserInnen auf, sich für Studiengebühren auszusprechen. Studierende würden dadurch "Macht" über ihre Hochschule bekommen.
Ekelhaft. Genauso ekelhaft wie die Menschen, die uns immer verkaufen wollen, uns würde es als "Kunden" besser gehen. Das deutsche Hochschulsystem ist für eine derartige Ökonomisierung glücklicherweise nicht ausgelegt. Und das ist gut so. [via Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen]
Klage gegen Blogger.de
21. Oktober 2004 - 11:09 Uhr - Moe
Die Firma Novitel hat gegen Blogger.de geklagt. Dirk Olbertz, Betreiber von Blogger.de, wurde durch den Anwalt Udo Vetter verteidigt. Es ging darum, dass Blogger.de für die Kommentare in einem Weblog gerade stehen sollte. Den kompletten Text der Antragserwiderung gibt es hier. Voraussichtlich wird Novitel den Prozess komplett verlieren. Wichtig: Das Amtsgericht folgte insbesondere nicht der Argumentation, für ein Weblog ohne Impressum hafte der Hoster. Abgesehen davon, dass es eine Impressumspflicht eindeutig nur für gewerbliche Angebote gibt und Novitel nichts dafür vorgetragen hatte, dass das Weblog gewerblich war, war auch die Richterin der Meinung, dass es keine Durchgriffshaftung auf den Provider gibt, wenn der Content-Anbieter (Webloginhaber) gegen Ordnungsvorschriften verstösst. [law blog, via BlogHaus]
Ich stelle mit Genugtuung fest, dass irgendeine Callcenter-Firma so pauschal also nicht die Freiheit der Rede in Weblog-Kommentaren unterbinden kann. Ich kenne diese Firma nicht, meine jedoch dass dieser Vorgang ein ziemlich schlechtes Licht auf den Laden wirft.
Ich stelle mit Genugtuung fest, dass irgendeine Callcenter-Firma so pauschal also nicht die Freiheit der Rede in Weblog-Kommentaren unterbinden kann. Ich kenne diese Firma nicht, meine jedoch dass dieser Vorgang ein ziemlich schlechtes Licht auf den Laden wirft.
Entropia: Radiosendung über Videoüberwachung
18. Oktober 2004 - 23:54 Uhr - Moe
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 0:30 Uhr sendet der Karlsruher Entropia e.V. auf Querfunk eine Radiosendung zum Thema Videoüberwachung. Wer nicht in der Region wohnt, kann es live im Internet mitverfolgen. [via Beate Paland]
Operation Sichere Zukunft: Autobahnsperrung
18. Oktober 2004 - 15:03 Uhr - Moe
Denn in Hessen iss kein Geld mehr da: Die hessische Polizei hat im Rahmen der Aktion "Interregio" vom 14. auf den 15. Oktober schwerpunktmäßig die A3 und die A66 dicht gemacht und auch auf anderen Straßen Kontrollen durchgeführt. Autofahrer mussten teilweise stundenlang im Stau stehen, während über 1.000 Polizeibeamte rund 3.900 Personen in mehr als 2.800 Fahrzeugen kontrollierten. Es ging wie so oft um Drogen, die Droge Alkohol, Verkehrsverstöße im Allgemeinen und reisende Straftäter. Die Bilanz: 60 Festnahmen (das waren wohl die reisenden Straftäter), 26 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie 2.500 Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung.
Hessens Innenminister Volker Bouffier (CDU) fand die Aktion so gut, dass er bis Ende des Jahres noch eine weitere durchführen will. Hat jemand eine Idee, wie viel Steuergelder ein hessenweiter Großeinsatz von 1.000 Beamten wohl gekostet haben mag? [via Bundeskanzlerkandidatin.de]
Dieser Frage kann ich mich nur anschliessen.
Hessens Innenminister Volker Bouffier (CDU) fand die Aktion so gut, dass er bis Ende des Jahres noch eine weitere durchführen will. Hat jemand eine Idee, wie viel Steuergelder ein hessenweiter Großeinsatz von 1.000 Beamten wohl gekostet haben mag? [via Bundeskanzlerkandidatin.de]
Dieser Frage kann ich mich nur anschliessen.
ePOST mach dicht
18. Oktober 2004 - 15:01 Uhr - Moe
Erinnert sich jemand an die "lebenslangen" Email-Adressen mit denen ePOST (von der Deutschen Post) geworben hatte? Nächstes Jahr werden sie abgeschaltet: Innerhalb der Leistungspalette der Deutschen Post hat sich der Bereich der privaten Webmail-Kommunikation leider nicht als Geschäftsmodell mit genügend Synergieeffekten erwiesen. Deshalb kündigen wir Ihnen hiermit fristgerecht zum 28. Februar 2005 den bei der Anmeldung zu ePOST geschlossenen Nutzungsvertrag. Bitte beachten Sie, dass Ihr ePOST-Account und alle bei ePOST gespeicherten Daten nach Ablauf dieser Frist unwiederbringlich gelöscht werden. [via Bundeskanzlerkandidatin.de]
Fan Mail
18. Oktober 2004 - 14:36 Uhr - Moe
Heiko Hebig hat eine Fan-Mail bekommen. Aus Rücksichtnahme auf meine minderjährigen LeserInnen (?! =) zitiere ich diese hier ohne explicit language: u *beep* big *beep* u *beep* stupid german *beep* u r a big *beep* *beep* u just gealous just because this song made it big u *beep* racist *beep* .do not reply 2 this e-mail because i'm gonna beat the *beep* out of u .i know were u live u *beep* .i got my eye on u . Ganz interessant fand ich auch, dass der Verfasser anscheinend die Leerzeichen lieber vor, und nicht nach nach einem Punkt setzt. Aber das nur am Rande.
Relaunch von BlogHaus.net
17. Oktober 2004 - 17:13 Uhr - Moe
Thomas Gigold hat BlogHaus.net einen kompletten Relaunch spendiert. Neben einem neuen Design teilt sich das Bloghaus nun in drei verschiedene Weblogs auf, nämlich die Weblog-News, die BlogTimes und die BlogLinks.
Ausserdem gibt es ab sofort ein kostenloses Hosting namens BlogHof.net, welches auf 21publish basiert und sich durch Werbung finanzieren soll.
Ich bin mal gespannt, ob dies die Zahl ver(w)irrter Weblog-Postings auf der Bloghaus-Startseite in Zukunft reduzieren wird. ;-)
Die alten Accounts des Bloghaus wurden für die neue Version nicht übernommen, aber man kann sich einfach neu anmelden. Die alte Version des Bloghaus-Weblogs gibt es noch zu Archivzwecken.
Ausserdem gibt es ab sofort ein kostenloses Hosting namens BlogHof.net, welches auf 21publish basiert und sich durch Werbung finanzieren soll.
Ich bin mal gespannt, ob dies die Zahl ver(w)irrter Weblog-Postings auf der Bloghaus-Startseite in Zukunft reduzieren wird. ;-)
Die alten Accounts des Bloghaus wurden für die neue Version nicht übernommen, aber man kann sich einfach neu anmelden. Die alte Version des Bloghaus-Weblogs gibt es noch zu Archivzwecken.
Versuchskaninchen
17. Oktober 2004 - 13:02 Uhr - Moe
... für eine totalüberwachte Welt sollen Arbeitslose sein: Ab 1. März 2005 soll die Reality-Show "Big Brother" zu einem Endlos-Programm mit einer eigenen Stadt werden, in der die Kandidaten für immer leben, berichtete die "Welt am Sonntag". Die Produzenten wollen auf rund 4000 Quadratmetern eine "Big Brother"-Welt bauen mit Marktplatz, Kirchturm, Geschäften und Wäldchen. Die Kandidaten sollen dort über Jahrzehnte leben können.
Vor allem Arbeitslose sollen laut "WamS" in die Kunstwelt einziehen. [Yahoo News: Offenbar ganze "Big Brother"-Stadt geplant, via kiesows]
Vor allem Arbeitslose sollen laut "WamS" in die Kunstwelt einziehen. [Yahoo News: Offenbar ganze "Big Brother"-Stadt geplant, via kiesows]
Mike's Blournal ist umgezogen
16. Oktober 2004 - 15:56 Uhr - Moe
Mike's Blournal (eine Mischung aus Weblog und Journal) ist umgezogen - und nun auf www.experimentelles.org zu finden.
Willkommen, LeserInnen des PC-Magazins
16. Oktober 2004 - 11:17 Uhr - Moe
Im aktuellen PC-Magazin 11/04 gibts auf Seite 164 einen vierseitigen Artikel über Weblogs. Wolf Hosbach erklärt was Weblogs sind, stellt einige vor, und vergleicht deutsche Bloghoster. Ausserdem gibt es in der Titelgrafik ein Katzenbild von jeanluc.
Dann kommt noch ein ICQ-Interview mit mir in dem ich mich kurz über Weblogs, und was sie mit Politik oder Journalismus zu tun - oder eben nicht zu tun - haben auslasse. Um dieses innovative journalistische Format mal ein wenig voranzutreiben. (ICQ mein ich jetzt ;-)
Dann kommt noch ein ICQ-Interview mit mir in dem ich mich kurz über Weblogs, und was sie mit Politik oder Journalismus zu tun - oder eben nicht zu tun - haben auslasse. Um dieses innovative journalistische Format mal ein wenig voranzutreiben. (ICQ mein ich jetzt ;-)
Kommentarspams bei Nucleus
16. Oktober 2004 - 11:04 Uhr - Moe
Eine Frage an die Nucleus-User: Wie geht ihr mit den Kommentarspams um? Ich bekomme die nun mehrfach täglich und bin ziemlich genervt, dass die Spammer nun endlich auch bei Nucleus angekommen sind.
Ich weiss, dass es ein Nucleus Plugin namens CommentControl gibt, allerdings funktioniert dieses bei mir nicht richtig. Freigeschaltete Kommentare bleiben in der Approve-Liste stehen, und der RSS-Feed funzt nicht.
Haben andre diese Probleme mit dem Plugin eigentlich auch, oder ists irgendwas spezielles bei mir?
Ich weiss, dass es ein Nucleus Plugin namens CommentControl gibt, allerdings funktioniert dieses bei mir nicht richtig. Freigeschaltete Kommentare bleiben in der Approve-Liste stehen, und der RSS-Feed funzt nicht.
Haben andre diese Probleme mit dem Plugin eigentlich auch, oder ists irgendwas spezielles bei mir?
Mit Google den eigenen Desktop durchsuchen
15. Oktober 2004 - 16:41 Uhr - Moe
... kann man jetzt auch: Google bietet nun ein Tool zur Desktop Suche, mit dem man Dateien auf dem eigenen Rechner suchen kann. Das Tool sucht in Outlook Mails, Word und Excel und Powerpoint Dokumenten, Chatlogs vom AOL Messenger, in vom Internet Explorer besuchten Websites sowie in Textdokumenten. Aber da passe ich lieber, denn ich will nicht meine Files in Google's Seiten drinstehen sehen. Auch nicht mit meiner explicit permission. [via Webmaster Blog]
Gudes upgrade
15. Oktober 2004 - 14:55 Uhr - Moe
Eben habe ich ein Upgrade von Nucleus 2.0 auf 3.1 eingespielt. Es gab da wohl irgendwelche Sicherheitslücken, und es war bei der alten Version ziemlich umständlich Kommentare zu löschen (momentan bekomme ich jede Nacht Kommentarspams :(
Das letzte Upgrade welches ich gemacht habe ist schon ein gutes Jahr her, und ich hoffe dieses hält ungefähr auch so lange. :-)
Sollte irgendwas nicht funzen, sagt bitte Bescheid.
Das letzte Upgrade welches ich gemacht habe ist schon ein gutes Jahr her, und ich hoffe dieses hält ungefähr auch so lange. :-)
Sollte irgendwas nicht funzen, sagt bitte Bescheid.
Weblog-Zitate und Text-Verteilung
15. Oktober 2004 - 14:20 Uhr - Moe
Sven Przepiorka hat Weblog-Zitate anhand eines Beispiels untersucht und kommt zu dem Schluss, dass in unterschiedlichen Blogs völlig unterschiedliche Textstellen zitiert werden. Ob das so erstaunlich ist, weiss ich nicht. Faszinierend finde ich aber, daß auf diese Art und Weise - so über den Daumen gepeilt - knapp 2 Drittel des gesamten Artikels in Weblog-Zitaten drin stehen. Texte werden somit verteilt, und dadurch letztendlich unzensierbar. Dies kann für alternative Medien in Zukunft wichtig werden, siehe den jüngsten Angriff auf die Infrastruktur von indymedia. Wobei sich Kleingeister nun streiten könnten, ob es sich denn überhaupt in allen Fällen um Zitate handelt, welche in ihrem Umfang auch so "gerechtfertigt" sind. Oder ob ein Thema, welches sich nicht auf bloggen selbst bezieht, in der deutschsprachigen Blogosphäre genug Resonanz erzielen kann. Aber ich schweife ab.
Antville: Ungekürzte RSS-Feeds einbauen
14. Oktober 2004 - 18:17 Uhr - Moe
Wie's geht steht hier: Antville Help: Full RSS feeds. [via xyl hier in den Kommentaren]
Wie man ungekürzte RSS-Feeds bei MovableType, Nucleus, Wordpress und Blogger.com herstellt hatte ich hier mal beschrieben: Tipps für ungekürzte RSS-Feeds in Weblogs.
Wer mit dem Begriff RSS nix anfangen kann schaut am besten mal hier: PlasticWiki : Was ist RSS?
Wie man ungekürzte RSS-Feeds bei MovableType, Nucleus, Wordpress und Blogger.com herstellt hatte ich hier mal beschrieben: Tipps für ungekürzte RSS-Feeds in Weblogs.
Wer mit dem Begriff RSS nix anfangen kann schaut am besten mal hier: PlasticWiki : Was ist RSS?
flickr RSS Feeds geändert?
14. Oktober 2004 - 15:09 Uhr - Moe
Ist noch jemandem aufgefallen, dass flickr an den RSS-Feeds gedreht hat und die Enclosures nun viel kleiner sind? Wie ungünstig, wollte ich doch bald mal für diesen Dienst auch bezahlen.. :(
ZEIT: Wikipedia CD-ROM im Test
14. Oktober 2004 - 13:10 Uhr - Moe
Wikipedia, die freie Enzyklopädie in Wiki-Form gibts nun auch auf CD-ROM, und "Die Zeit" hat sie einem Vergleichstest gegen Encarta, Brockhaus & Co unterzogen: Bei den Texten steht die Wikipedia mit ihren rund 150000 deutschsprachigen Artikeln an erster Stelle. Das kostenfreie Online-Projekt Tausender Freiwilliger schaffte es durch sein explosives Wachstum in den letzten Monaten, Brockhaus und Encarta zu toppen. Meilenweit ist ihr Vorsprung in puncto Aktualität: Bei keinem anderen Lexikon finden sich so ausführliche Artikel zu Themen wie »DVB-T«, »Attac«, »Horst Köhler« oder »Mars Express«. Wer sich Sorgen um die Qualität der Artikel macht, weil keine etablierte Redaktion verantwortlich zeichnet, kann beruhigt sein: Wir ließen die meisten überprüften Wikipedia-Artikel zusätzlich von Fachleuten der jeweiligen Wissensbereiche beurteilen, die durchweg angetan waren. Zwar haben die Texte hier und da noch Lücken, aber sie machen diese durch präzise und ausführliche Beschreibungen an anderen Stellen wett. Damit dürften diejenigen die die Qualität bemängeln vielleicht auch einmal beruhigt sein. Und wer mag, kann sich die CD-ROM auch runterladen und brennen. Unnötig zu erwähnen, dass dies für den/die UserIn natürlich kostenlos ist. [via Mathias Schindler]
Das mit der Zigarette, der Kerze und dem Seemann
14. Oktober 2004 - 11:30 Uhr - Moe
Ist wahr. Ich glaub ja nicht viel. Aber das schon. Ausserdem ist Seemannsgarn immer wahr.
"Nichtssagende Seitentitel" bei Weblogs?
14. Oktober 2004 - 11:20 Uhr - Moe
"powerbook" meint, daß viele bekannte Weblogs nichtssagende Seitentitel verwenden, da sie nicht den Titel des Beitrags in das Title-Tag der permanenten Beitrags-Seite setzen: Dabei ärgert es mich dann beim späteren Durchsehen meiner Lesezeichen masslos, wenn die Seiten keinen Titel haben, aus dem man einen Rückschluss auf den Inhalt der Seiten ziehen kann. Fast bedenklich finde ich zudem, dass einige der bekannten Blogger-Kollegen Ihre Seiten eben so anbieten. [via powerbook_ blog]
Grundsätzlich würde ich das auch so sehen. Nur haben diese formellen Dinge für jeden einen anderen Stellenwert. Anderen ist es einfach egal, oder sie finden es vielleicht ja auch gut, nichtssagende Seitentitel zu benutzen. Jeder wie er mag!
An dieser Stelle bekräftige ich aber gerne nochmal meinen Wunsch nach RSS-Feeds im Volltext, inklusive Markup! Daß die Antville-Hosts (mit Ausnahme von twoday) dies nicht anbieten, empfinde ich als Manko. :-)
Grundsätzlich würde ich das auch so sehen. Nur haben diese formellen Dinge für jeden einen anderen Stellenwert. Anderen ist es einfach egal, oder sie finden es vielleicht ja auch gut, nichtssagende Seitentitel zu benutzen. Jeder wie er mag!
An dieser Stelle bekräftige ich aber gerne nochmal meinen Wunsch nach RSS-Feeds im Volltext, inklusive Markup! Daß die Antville-Hosts (mit Ausnahme von twoday) dies nicht anbieten, empfinde ich als Manko. :-)
Firefox-Extension zum Bloggen
13. Oktober 2004 - 19:39 Uhr - Moe
JustBlogIt ist eine Mozilla und Firefox Erweiterung durch die mit einem einfachen Rechtsklick Beiträge in Blogger, Drupal, LiveJournal, Movable Type, Radio Userland, TextPattern, TypePad oder WordPress veröffentlicht werden können. JustBlogIt funktioniert auch mit Newsreadern wie Bloglines, Rojo, Radio Userland und Amphetadesk. [via Blogshop]
Bloggertreff in Köln am 15.10.
13. Oktober 2004 - 18:06 Uhr - Moe
Am Freitag, den 15.10.2004, trifft man sich um 20.30h am McDoof im Hauptbahnhof Köln. phpBB.de-Wiki : KoelnerBloggerTreffen [via Alp Uckan]
Firefox Extension für furl
13. Oktober 2004 - 14:31 Uhr - Moe
Das ist mal nett: Für den Browser Firefox bietet der Social Bookmark Managing-Dienst furl nun auch eine Extension an!
Nachdem die Extension installiert wurde muss man den Browser schliessen und neu starten; in meinem Fall (Firefox 1.0 PR) musste ich anschliessend noch "View - Toolbars - Customize" wählen und dann die beiden neuen furl-Symbole in meine Browserleiste ziehen.
Der orange furl-Button bietet dann ein Menü mit eigentlich allen Optionen, und das Ordner-Symbol dient zum schnellen "furlen" einer Seite. Ausserdem gibt's dann noch ein "furl this page / furl this link" im Kontextmenü wenn man einen Rechtsklick in die Seite macht. Einfach super, jetzt kann ich meine furl bookmarklets löschen. :-)
Nachdem die Extension installiert wurde muss man den Browser schliessen und neu starten; in meinem Fall (Firefox 1.0 PR) musste ich anschliessend noch "View - Toolbars - Customize" wählen und dann die beiden neuen furl-Symbole in meine Browserleiste ziehen.
Der orange furl-Button bietet dann ein Menü mit eigentlich allen Optionen, und das Ordner-Symbol dient zum schnellen "furlen" einer Seite. Ausserdem gibt's dann noch ein "furl this page / furl this link" im Kontextmenü wenn man einen Rechtsklick in die Seite macht. Einfach super, jetzt kann ich meine furl bookmarklets löschen. :-)
Jeff Jarvis: "Journalisten und Blogger sind keine Konkurrenz"
13. Oktober 2004 - 13:53 Uhr - Moe
Jeff Jarvis von Buzzmachine.com (dessen Meinung als Journalist ich deutlich mehr schätze als seine Meinung in politischen Dingen ;-) schreibt in der Netzeitung mal wieder über das Verhältnis von Blogs und Journalismus. Da er selbst sowohl Blogger als auch Journalist ist, setzt er sich für mehr gegenseitiges Verständnis ein: "Journalisten und Blogger sind keine Konkurrenz". Ich glaube, diejenigen die das anders sehen sind einerseits Journalisten, die Weblogs für eine Bedrohung halten auf der einen Seite, oder aber andererseits Blogger, die sich für Stars halten und ernsthaft der Meinung sind, ein Klick auf ihr Blog wäre ein Klick weniger auf Spiegel Online & Co. Anders als mit solch absonderlicher Logik kann man ja auch gar nicht diesen andauernd postulierten Zusammenhang von Weblogs und Journalismus herstellen.
Jarvis jedenfalls spricht sich für eine weitestgehende Offenheit von Weblogs aus: Diese Kultur der Transparenz verlangt von uns offen zu sein. Und haben wir nicht genau das schon immer von denen, über die wir schrieben verlangt? Wir haben doch Politiker und Geschäftsleuten über die wir berichteten aufgefordert, offen und ehrlich zu sein. Jetzt ist es an uns, unsere Arbeitsabläufe und unsere vorgefassten Meinungen zu enthüllen. Wir müssen uns an der Diskussion beteiligen, wir müssen an der Gesellschaft teilnehmen, wir müssen transparent sein. [...]
Ich glaube diese Entwicklung ist ein Nebenprodukt der Open-Source Revolution in der Computertechnik. Die Grundidee der Open-Source Bewegung besagt, wenn man das eigene Wissen uneingeschränkt mit Anderen teilt, kann man ein Produkt gemeinsam verbessern. Egal ob es sich um ein Computerprogramm, Nachrichten oder Demokratie handelt. Ob ich Demokratie nun als ein Produkt begreifen will weiss ich nicht, aber ich denke das geht ungefähr in die Richtung dessen was ich meinte, als ich unlängst über "Offenheit und Durchlässigkeit" von Weblogs schrieb. "Blogger sind im Prinzip Bürger mit Druckpressen. Das gibt ihnen ihre neue Macht.", schreibt Jarvis - und sieht diesen Trend auch hierzulande.
Jarvis jedenfalls spricht sich für eine weitestgehende Offenheit von Weblogs aus: Diese Kultur der Transparenz verlangt von uns offen zu sein. Und haben wir nicht genau das schon immer von denen, über die wir schrieben verlangt? Wir haben doch Politiker und Geschäftsleuten über die wir berichteten aufgefordert, offen und ehrlich zu sein. Jetzt ist es an uns, unsere Arbeitsabläufe und unsere vorgefassten Meinungen zu enthüllen. Wir müssen uns an der Diskussion beteiligen, wir müssen an der Gesellschaft teilnehmen, wir müssen transparent sein. [...]
Ich glaube diese Entwicklung ist ein Nebenprodukt der Open-Source Revolution in der Computertechnik. Die Grundidee der Open-Source Bewegung besagt, wenn man das eigene Wissen uneingeschränkt mit Anderen teilt, kann man ein Produkt gemeinsam verbessern. Egal ob es sich um ein Computerprogramm, Nachrichten oder Demokratie handelt. Ob ich Demokratie nun als ein Produkt begreifen will weiss ich nicht, aber ich denke das geht ungefähr in die Richtung dessen was ich meinte, als ich unlängst über "Offenheit und Durchlässigkeit" von Weblogs schrieb. "Blogger sind im Prinzip Bürger mit Druckpressen. Das gibt ihnen ihre neue Macht.", schreibt Jarvis - und sieht diesen Trend auch hierzulande.
Vogel des Jahres 2005
12. Oktober 2004 - 19:58 Uhr - Moe
Der Vogel des Jahres 2005 ist der Uhu.

(Foto von NABU/M. Delpho)
Für dieses Jahr wars der Zaunkönig.
Nur um das mal gesagt zu haben.

(Foto von NABU/M. Delpho)
Für dieses Jahr wars der Zaunkönig.
Nur um das mal gesagt zu haben.
Wichtiger Hinweis
12. Oktober 2004 - 15:17 Uhr - Moe
... bei Usability Inside: Dies ist ein Weblog. Ich distanziere mich nicht von meinen Links. Es liegt in der Natur eines Weblogs, dass viele Links auf andere Webangebote verweisen. Von dort werden womöglich wiederum Links zu weiteren Angeboten im Web führen. Links setze ich bewusst, um zu informieren. Möglicherweise verlinke ich jedoch auf Webangebote, deren Besuch in Ländern wie China, Nordkorea oder Nordrhein-Westfalen verboten ist. (Der zitierte Text unterliegt den Lizenzbestimmungen einer Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Germany Lizenz)
Michael Moore's "Fahrenheit 9/11" am 1. November im TV
12. Oktober 2004 - 15:06 Uhr - Moe
TV-Tipp: Karin meldet, daß man bei Pro7 am 1. November um 20:15 Uhr Michael Moore's "Fahrenheit 9/11" im Fernsehen sehen kann. Eine Wiederholung wird am 2. November um 23:20 Uhr bei Sat.1 gesendet.
Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen
12. Oktober 2004 - 14:56 Uhr - Moe
Für Locals :-) Ich glaube, man sollte den Typen, der vor 15 Jahren im Hard Rock die Currywurststempel verteilt hat, als Wahlbeobachter in Afghanistan einsetzen. [via #!/bin/blog]
Seltsame Produkte
10. Oktober 2004 - 18:03 Uhr - Moe
Ich hab keine Ahnung was das ist, aber es war echt eklig. Ziemlich fischig/algig, irgendwie. Hinweise sind willkommen :)
Kopftuchverbot für hessische BeamtInnen
09. Oktober 2004 - 18:50 Uhr - Moe
Die Regierung in Hessen bekämpft "Unterdrückung" mit Zwang, also verbietet sie diese vermeintlichen Symbole der "Unfreiheit": Hessen hat als viertes Bundesland das Kopftuch für Beamtinnen gesetzlich verboten. D.h., nicht nur Lehrerinnen, sondern alle im Beamtenstatus arbeitenden Frauen müssen zukünftig auf das Kopftuch verzichten. Begründung: "Das Kopftuch ist ein Symbol für Unterdrückung und Unfreiheit." Wenn eine Beamtin auf das Kopftuch beharre, bekenne sie sich "eben nicht zu unserer Verfassung", meinte CDU-Fraktionschef Jung. [via kHossmos: Hessischer Landtag verbietet Kopftuch]
RSS-Radio: "streaming blog news"
09. Oktober 2004 - 00:33 Uhr - Moe
Das ist mal schräg: Ein Computer liest per Internet-Radio aus RSS-Feeds vor. :-)
Jeder hört gerne mal neben der Arbeit Radio, aber die echten Informationen von Internetnutzern für Internetnutzer gibt es dort nicht zu hören. Deshalb kann man hier bei Radio-RSS aus vielen RSS-Feeds aktuell zusammengestellte Nachrichten rund um die Uhr hören. Unsere Sprecher werden niemals müde, solange sie unter Strom stehen wird weiter moderiert. http://www.rss-radio.de/
Jeder hört gerne mal neben der Arbeit Radio, aber die echten Informationen von Internetnutzern für Internetnutzer gibt es dort nicht zu hören. Deshalb kann man hier bei Radio-RSS aus vielen RSS-Feeds aktuell zusammengestellte Nachrichten rund um die Uhr hören. Unsere Sprecher werden niemals müde, solange sie unter Strom stehen wird weiter moderiert. http://www.rss-radio.de/
Stadt Frankfurt setzt Arbeitslose massiv unter Druck
08. Oktober 2004 - 15:39 Uhr - Moe
Die Frankfurter Rundschau berichtet heute über rechtswidrige Methoden, mit der das Frankfurter Sozialamt Sozialhilfeempfänger unter Druck gesetzt hat, damit diese möglichst schnell ihre Anträge für das sogenannte Arbeitslosengeld (ALG) II abgeben.
Der Leiter des Sozialrathauses im Gallusviertel strich sogar Sozialhilfeempfängern Ende September illegal den monatlichen Unterhalt. Er bestellte sie zur Abgabe des ALG II Antrages ins Amt. Seine Mitarbeiter waren angewiesen worden, erst dann die Sozialhilfe weiter zu zahlen, wenn der Antrag abgegeben war. Weiter zur fr-aktuell... [via FAU-IAA :: Anarchosyndikalismus im Web]
Der Leiter des Sozialrathauses im Gallusviertel strich sogar Sozialhilfeempfängern Ende September illegal den monatlichen Unterhalt. Er bestellte sie zur Abgabe des ALG II Antrages ins Amt. Seine Mitarbeiter waren angewiesen worden, erst dann die Sozialhilfe weiter zu zahlen, wenn der Antrag abgegeben war. Weiter zur fr-aktuell... [via FAU-IAA :: Anarchosyndikalismus im Web]
Microsofts Weblog-Plattform: theSpoke Germany
08. Oktober 2004 - 13:06 Uhr - Moe
Microsofts Weblog-Dienst TheSpoke (ich berichtete) ist nun auch in Deutschland am Start: TheSpoke ist ein Community-Programm im Rahmen von MAP – Microsoft Academic Program. Ziel ist es, technisch interessierte Schüler und Studenten in ihrer Ausbildung zu unterstützen und ihnen Raum zum Bilden von wichtigen Netzwerken zu geben. Microsoft bietet hier mit seiner Online-Community-Plattform theSpoke reichlich Gelegenheit, eigene Inhalte zu veröffentlichen und zu diskutieren. http://de.thespoke.net/ [via schrankmonster blog]
Deutsche Telekom will die Farbe Gelb
08. Oktober 2004 - 11:36 Uhr - Moe
Die Deutsche Telekom will sich anscheinend nicht mit dem Recht auf die Farbe "Magenta" zufrieden geben, sondern klagt nun auch für die Farbe Gelb. Ich schlage vor, ausserdem Besitzansprüche auf Schwarz, Weiss, Blau, Rot und Grün anzumelden. Ich liebe es. [via bloggbox]
Das Internet ist nicht frei
08. Oktober 2004 - 11:28 Uhr - Moe
...wenn es nach unseren Regenten geht: Am heutigen Donnerstag Nachmittag hat Strafrichterin Mahringer den Netzaktivisten Alvar Freude wegen Volksverhetzung und Beihilfe zur Verbreitung von Nazi-Propaganda zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen verurteilt. [via Der Schockwellenreiter]
Alvar Freude hatte in NRW "verbotene" Nazi-URLs zur Dokumentation auf seine Website odem.org gestellt. Das Gericht hält ihn nun für einen Volksverhetzer und Nazi-Propagandisten. Durch das Urteil haben die Nazis es also geschafft, sich das zweifelhafte Sonderrecht bestätigen zu lassen, daß man ihre URLs nicht im Netz nennen darf - und zwar anscheinend unabhängig des Kontextes. Das gilt zwar nicht nur für Nazis, sondern noch für ein paar wenige andere Sites. Doch dies ist ein in meinen Augen unerträglicher Zustand. Hintergrundinfos gibt es bei Simon's Blawg und einen lesenswerten Kommentar bei Sanníe.
Alvar Freude hatte in NRW "verbotene" Nazi-URLs zur Dokumentation auf seine Website odem.org gestellt. Das Gericht hält ihn nun für einen Volksverhetzer und Nazi-Propagandisten. Durch das Urteil haben die Nazis es also geschafft, sich das zweifelhafte Sonderrecht bestätigen zu lassen, daß man ihre URLs nicht im Netz nennen darf - und zwar anscheinend unabhängig des Kontextes. Das gilt zwar nicht nur für Nazis, sondern noch für ein paar wenige andere Sites. Doch dies ist ein in meinen Augen unerträglicher Zustand. Hintergrundinfos gibt es bei Simon's Blawg und einen lesenswerten Kommentar bei Sanníe.
... gibt's nun auch per SMS. [via Heiko Hebig]
Ausserdem kann man mit dem (normalen) Google sich auch gleich einen Link zum aktuellen Zugfahrplan anzeigen lassen. Beispiel: Suche nach Gießen Frankfurt.
Ausserdem kann man mit dem (normalen) Google sich auch gleich einen Link zum aktuellen Zugfahrplan anzeigen lassen. Beispiel: Suche nach Gießen Frankfurt.
Zensur und Überwachung unabhängiger Plattformen?
08. Oktober 2004 - 11:03 Uhr - Moe
Bei indymedia wurden Festplatten beschlagnahmt: Angeblich wurden die Server des Providers "Rackspace" mit Sitz in den USA und London auf Befehl des FBI hin beschlagnahmt. Auf dem Server lagen unter anderem Inhalte ausländischer IMCs, darunter auch indymedia Germany. Momentan sind hier bei de.indymedia.org viele Bilder nicht mehr sichtbar.
Weiter Infos gibt es auf Englisch bei http://www.ucimc.org/feature/display/20764/index.php und http://www.indymedia.org/en/2004/10/111987.shtml Update: indymedia: Das FBI beschlagnahmt IMC Server in Großbritannien
heise: Indymedia: Festplatten beschlagnahmt
Weiter Infos gibt es auf Englisch bei http://www.ucimc.org/feature/display/20764/index.php und http://www.indymedia.org/en/2004/10/111987.shtml Update: indymedia: Das FBI beschlagnahmt IMC Server in Großbritannien
heise: Indymedia: Festplatten beschlagnahmt
Die SPD NRW sucht einen Blogger
07. Oktober 2004 - 19:36 Uhr - MoeVerstärkung bei 21publish
07. Oktober 2004 - 13:53 Uhr - Moe
Thomas Gigold arbeitet in Zukunft mit 21publish, dem Corporate Blogging Dingens von 20six zusammen. Bisher kannte ich die Plattform nur vom Saunabiber, der dort corporate bloggte. Mehr dazu in Thomas' Weblog. [via brainstorm]
"Auch wir sind das Volk"
07. Oktober 2004 - 13:43 Uhr - Moe
Die Pro-Hartz Anzeige einiger "Prominenter" Deutscher aus der Süddeutschen kann man hier nachlesen. Ich finde diese Art der Transparenz gut, denn so kann man einfach schon mal die Unternehmen dieser Leute meiden, solange man noch das Geld dazu hat. Lesenswert dazu auch ad hoc.
City of Hope
07. Oktober 2004 - 13:11 Uhr - Moelinkeseite.de macht dicht?
05. Oktober 2004 - 21:34 Uhr - Moe
linkeseite.de wurde abgemahnt und schliesst voraussichtlich am 15 Oktober seine Pforten. Weitere Infos dazu finden sich auf der Site.
Gießen umsonst?
05. Oktober 2004 - 20:53 Uhr - Moe
BlogChronik der Kommunikationsguerilla: Eine "üble Irreführung der Bürger" erlaubten sich Unbekannte am vergangenen Wochenende. In Teilen der Stadt Gießen, speziell in Wieseck und am Eichendorffring, hatten sie Flugblätter mit der Überschrift "Straßenflohmarkt ohne Geld" verteilt. Die Zettel zeigten auch das offizielle Logo des Landkreises Gießen und als Absender die Abteilung Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung.
"Darin wurde die Bevölkerung aufgerufen, am Sonntag zwischen 10 und 16 Uhr anlässlich des gesamtdeutschen Feiertages bei einem Umsonst- und Draußen-Straßenflohmarkt mitzumachen", teilte die Kreisverwaltung in einer Presseerklärung mit. [...]
Im guten Glauben daran, dass der beliebte jährliche Warentauschmarkt im Juni in der Jugendwerkstatt "Brauchbar" hier seine Fortsetzung findet, hätten tatsächlich einige Bürger Dinge am Sonntag auf den Bürgersteig gestellt. Weiterlesen beim Gießener Anzeiger.
Siehe auch Kommunikationsguerilla in Gießen.
"Darin wurde die Bevölkerung aufgerufen, am Sonntag zwischen 10 und 16 Uhr anlässlich des gesamtdeutschen Feiertages bei einem Umsonst- und Draußen-Straßenflohmarkt mitzumachen", teilte die Kreisverwaltung in einer Presseerklärung mit. [...]
Im guten Glauben daran, dass der beliebte jährliche Warentauschmarkt im Juni in der Jugendwerkstatt "Brauchbar" hier seine Fortsetzung findet, hätten tatsächlich einige Bürger Dinge am Sonntag auf den Bürgersteig gestellt. Weiterlesen beim Gießener Anzeiger.
Siehe auch Kommunikationsguerilla in Gießen.
Bildungspolitik in Niedersachsen
05. Oktober 2004 - 20:25 Uhr - Moe
Niedersachsen steigt nicht nur aus der Kultusministerkonferenz aus, sondern verkündet auch die Schliessung der Landeszentrale für politische Bildung. Die nächsten Wahlen könnten also noch lustiger werden.
Kommentarspams von "systemweg Datenbanken und Netzwerke"
04. Oktober 2004 - 16:10 Uhr - Moe
Eben habe ich mit systemweg Datenbanken und Netzwerke (betreut durch Lothar Greiss und Dipl.-Ing. Christian Klein, "DSL-KOMPAKT" und "DVB-T Technik", Adresse und Telefon: siehe http://www.dsl-kompakt.de/dsl_tarife_impressum.php) telefoniert, welche mir hier die Kommentare zugespammt haben. Sie bestätigten daß diese Spams anscheinend von ihnen seien und teilten mir mit, wenn ich einen "RSS-Newsticker" habe sei das doch vielleicht für irgendwen von Interesse. Ansonsten solle ich das doch einfach rauslöschen. Weiterhin erklärten sie sich einverstanden, von mir wie auch von anderen Bloggern Rechnungen zu erhalten, falls sich dies wiederholen sollte.
Pädophilen-Verein in Gießen? "Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität e.V."
04. Oktober 2004 - 10:08 Uhr - Moe
Hier in Gießen gibt es einen Verein, welcher unter anderem ein Forum für Pädophile zu sein scheint. Es handelt sich um die Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität e.V. (AHS), welche eine "AG Pädo" betreibt.
So kann man in der Selbstdarstellung der AG-Pädo nachlesen:
Ziele der AG-Pädo sind:
* den Pädophiliediskurs aus Sicht der Betroffenen zu vertiefen und zu verbreiten,
* den Erfahrungsaustausch zwischen Pädo-Selbsthilfe- und Emanzipationsgruppen anzuregen,
* die Arbeit seriöser Pädo-Selbsthilfegruppen zu unterstützen,
* die Gründung neuer Pädo-Selbsthilfe- und Emanzipationsgruppen zu fördern,
* die Solidarität zwischen Pädos und der aufgeschlossenen Öffentlichkeit zu stärken,
* den Dialog und die Zusammenarbeit mit Sexualwissenschaftlern und themennahen Organisationen anzustreben und auszubauen,
* sich für die sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen einzusetzen,
* die Akzeptanz einvernehmlicher Sexualität zu erreichen, unabhängig vom Alter oder Altersunterschied und dem Geschlecht der Beteiligten.
Schon hier wird meines Erachtens nach offensichtlich, daß Therapie oder Prävention mitnichten das Ziel dieses Vereins sind - vielmehr scheint es darum zu gehen, Pädophile zu "emanzipieren", ihnen ein Forum zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu geben, und ausserdem ein Recht für die "sexuelle Selbstbestimmung" von Kindern einzufordern, so daß man mit ihnen sexuelle Kontakte eingehen darf. So heisst es weiter: Kinder (= Personen unter 14 Jahren) fühlen sich - unabhängig von ihrer meist noch unbewußten sexuellen Orientierung - mitunter zu Erwachsenen auch erotisch-sexuell hingezogen und äußern solche Wünsche. Daraus können sich mehr oder weniger intensive und konstante Beziehungen zu dafür offenen Erwachsenen ergeben. [...] Die AG-Pädo tritt gegen die pauschale Verurteilung von Pädophilie/Pädosexualität ein. Daß mit "Selbsthilfe" hier gemeint ist, seinen pädophilen Neigungen freien Lauf zu lassen, schlägt sich meiner Ansicht nach dann auch in den Aussagen "Zum Selbsthilfekonzept und -grundsatz" nieder: "Selbstemanzipation, gesellschaftlich/politische Emanzipation und Legalität" sind das Ziel der in diesem Verein organisierten Pädophilen. Anscheinend wurden Treffen dieser Gemeinschaft auch in Jugendherbergen abgehalten.
Dr. Frits Bernard von der AHS e.V. hat anscheinend auch schon mehrere Bücher zum Thema verfasst, so ist er unter anderem Herausgeber von "Pädophilie ohne Grenzen - Theorie, Forschung, Praxis" (ISBN 3 9222 57836). Mehr zu den Personen des AHS findet man auch auf dieser Seite.
Nach eingehender Lektüre der Website komme ich zu dem Schluß, daß ich hier nichts, aber auch gar nichts erkennen kann, was einen therapeutischen oder präventiven Sinn dieses Vereins erkennen lässt. Völlig unklar ist mir nicht nur, wieso dieser Verein keinen Ärger mit der Polizei hat, sondern auch wie es denn sein kann, daß es sich dabei um einen eingetragenen Verein handelt. "Das Finanzamt Gießen hat", laut ARD-Reporterin UIi Hesse, "bei der Pädophilen-Lobby AHS als Grund für die Gemeinnützigkeit anerkannt, dass sie die Bildung fördert." Damit sind auch Spenden an die Gruppierung steuerlich absetzbar (Gießener Anzeiger: "Wirbel um "Report" - Vorwürfe gegen Finanzamt", polemischer bei der Frankfurter Neuen Presse: "Steuervorteile für Kinderschänder - Finanzamt fördert Sex-Verein")
Das AHS-Büro hier in Gießen wird augenscheinlich von einer Frau Marianne Bayer betrieben, die Kontaktdaten stehen auf der Website des AHS.
Während dieser Verein hier in Gießen anscheinend ungestört ist, scheint man in Bayern durchaus bereits aufmerksam auf seine Aktivitäten geworden zu sein: Bayern: Familienministerin Stewens: Ansinnen der Arbeitsgemeinschaft ist pervers. So war auch der Münchener Jugenbeauftragte Johannes Glötzner Kurator der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität e.V. Bei carechild.de findet man einen Link zum Realplayer-Video des TV-Beitrags von report München zum Thema.
Update: Bei carechild findet man den Text des TV-Berichts und keine weiteren Links auf die restliche Site, darum habe ich die Seite verlinkt. Dies bedeutet - selbstverständlich - nicht, daß ich die sonstigen Praktiken, welche carechild angeblich verfolgt, auf irgendeiner Art und Weise gutheisse. Der Text des TV-Berichts kann ebenso auch beim Bayerischen Rundfunk nachgelesen werden.
So kann man in der Selbstdarstellung der AG-Pädo nachlesen:
Ziele der AG-Pädo sind:
* den Pädophiliediskurs aus Sicht der Betroffenen zu vertiefen und zu verbreiten,
* den Erfahrungsaustausch zwischen Pädo-Selbsthilfe- und Emanzipationsgruppen anzuregen,
* die Arbeit seriöser Pädo-Selbsthilfegruppen zu unterstützen,
* die Gründung neuer Pädo-Selbsthilfe- und Emanzipationsgruppen zu fördern,
* die Solidarität zwischen Pädos und der aufgeschlossenen Öffentlichkeit zu stärken,
* den Dialog und die Zusammenarbeit mit Sexualwissenschaftlern und themennahen Organisationen anzustreben und auszubauen,
* sich für die sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen einzusetzen,
* die Akzeptanz einvernehmlicher Sexualität zu erreichen, unabhängig vom Alter oder Altersunterschied und dem Geschlecht der Beteiligten.
Schon hier wird meines Erachtens nach offensichtlich, daß Therapie oder Prävention mitnichten das Ziel dieses Vereins sind - vielmehr scheint es darum zu gehen, Pädophile zu "emanzipieren", ihnen ein Forum zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu geben, und ausserdem ein Recht für die "sexuelle Selbstbestimmung" von Kindern einzufordern, so daß man mit ihnen sexuelle Kontakte eingehen darf. So heisst es weiter: Kinder (= Personen unter 14 Jahren) fühlen sich - unabhängig von ihrer meist noch unbewußten sexuellen Orientierung - mitunter zu Erwachsenen auch erotisch-sexuell hingezogen und äußern solche Wünsche. Daraus können sich mehr oder weniger intensive und konstante Beziehungen zu dafür offenen Erwachsenen ergeben. [...] Die AG-Pädo tritt gegen die pauschale Verurteilung von Pädophilie/Pädosexualität ein. Daß mit "Selbsthilfe" hier gemeint ist, seinen pädophilen Neigungen freien Lauf zu lassen, schlägt sich meiner Ansicht nach dann auch in den Aussagen "Zum Selbsthilfekonzept und -grundsatz" nieder: "Selbstemanzipation, gesellschaftlich/politische Emanzipation und Legalität" sind das Ziel der in diesem Verein organisierten Pädophilen. Anscheinend wurden Treffen dieser Gemeinschaft auch in Jugendherbergen abgehalten.
Dr. Frits Bernard von der AHS e.V. hat anscheinend auch schon mehrere Bücher zum Thema verfasst, so ist er unter anderem Herausgeber von "Pädophilie ohne Grenzen - Theorie, Forschung, Praxis" (ISBN 3 9222 57836). Mehr zu den Personen des AHS findet man auch auf dieser Seite.
Nach eingehender Lektüre der Website komme ich zu dem Schluß, daß ich hier nichts, aber auch gar nichts erkennen kann, was einen therapeutischen oder präventiven Sinn dieses Vereins erkennen lässt. Völlig unklar ist mir nicht nur, wieso dieser Verein keinen Ärger mit der Polizei hat, sondern auch wie es denn sein kann, daß es sich dabei um einen eingetragenen Verein handelt. "Das Finanzamt Gießen hat", laut ARD-Reporterin UIi Hesse, "bei der Pädophilen-Lobby AHS als Grund für die Gemeinnützigkeit anerkannt, dass sie die Bildung fördert." Damit sind auch Spenden an die Gruppierung steuerlich absetzbar (Gießener Anzeiger: "Wirbel um "Report" - Vorwürfe gegen Finanzamt", polemischer bei der Frankfurter Neuen Presse: "Steuervorteile für Kinderschänder - Finanzamt fördert Sex-Verein")
Das AHS-Büro hier in Gießen wird augenscheinlich von einer Frau Marianne Bayer betrieben, die Kontaktdaten stehen auf der Website des AHS.
Während dieser Verein hier in Gießen anscheinend ungestört ist, scheint man in Bayern durchaus bereits aufmerksam auf seine Aktivitäten geworden zu sein: Bayern: Familienministerin Stewens: Ansinnen der Arbeitsgemeinschaft ist pervers. So war auch der Münchener Jugenbeauftragte Johannes Glötzner Kurator der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität e.V. Bei carechild.de findet man einen Link zum Realplayer-Video des TV-Beitrags von report München zum Thema.
Update: Bei carechild findet man den Text des TV-Berichts und keine weiteren Links auf die restliche Site, darum habe ich die Seite verlinkt. Dies bedeutet - selbstverständlich - nicht, daß ich die sonstigen Praktiken, welche carechild angeblich verfolgt, auf irgendeiner Art und Weise gutheisse. Der Text des TV-Berichts kann ebenso auch beim Bayerischen Rundfunk nachgelesen werden.
Aufmerksamkeitsblogging
03. Oktober 2004 - 11:27 Uhr - Moe
Und ich dachte wer am lautesten schreit hat die schlechtesten Argumente: Allzu häufig stecken hinter Blogs gescheiterte Journalisten, die gern auf die inhaltlichen und ethischen Regeln des Berufs, nicht aber auf die Aufmerksamkeit verzichten möchten. [Tagesspiegel: "Die Netzwerker", via del.icio.us/ix]
Giessen: Practical Linux 2004 am 30. Oktober 2004
02. Oktober 2004 - 11:52 Uhr - Moe
Die Practical Linux 2004 steht unter dem Motto
Freie Software in Mittelhessen
- Erfahrungen aus Schule, Verwaltung und Wirtschaft -
und wird am 30.10.2004 in den Räumen der Fachhochschule Gießen-Friedberg stattfinden. Veranstalter ist die Linux User Group Gießen (LUGG) in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Gießen-Friedberg und dem Transferzentrum Mittelhessen. Der Eintritt zur Veranstaltung und zu allen Vorträgen ist frei. Weitere Infos sowie das Programm gibt's bei practical-linux.de. [via Linux-Community.de]
Freie Software in Mittelhessen
- Erfahrungen aus Schule, Verwaltung und Wirtschaft -
und wird am 30.10.2004 in den Räumen der Fachhochschule Gießen-Friedberg stattfinden. Veranstalter ist die Linux User Group Gießen (LUGG) in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Gießen-Friedberg und dem Transferzentrum Mittelhessen. Der Eintritt zur Veranstaltung und zu allen Vorträgen ist frei. Weitere Infos sowie das Programm gibt's bei practical-linux.de. [via Linux-Community.de]
Lasst uns den Dünsberg umgraben
02. Oktober 2004 - 11:44 Uhr - Moe
(Ist für normale Menschen verboten, ich weiss :)
Dünsberg (AP) Sensationelle Funde bei archäologischen Ausgrabungen am Dünsberg bei Gießen: Vier keltische Goldmünzen aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus wurden in den letzten Wochen aus dem Waldboden geborgen. Es handelt sich um so genannte Regenbogenschüsselchen, von denen bislang nur 13 weitere Exemplare bekannt waren, wie der Münzspezialist David Wigg-Wolf von der Universität Frankfurt am Main am Freitag am Fundort erläuterte. [Yahoo! Nachrichten: Keltische Goldmünzen am Dünsberg ausgegraben, via Archaeo-News-Blog]
Dünsberg (AP) Sensationelle Funde bei archäologischen Ausgrabungen am Dünsberg bei Gießen: Vier keltische Goldmünzen aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus wurden in den letzten Wochen aus dem Waldboden geborgen. Es handelt sich um so genannte Regenbogenschüsselchen, von denen bislang nur 13 weitere Exemplare bekannt waren, wie der Münzspezialist David Wigg-Wolf von der Universität Frankfurt am Main am Freitag am Fundort erläuterte. [Yahoo! Nachrichten: Keltische Goldmünzen am Dünsberg ausgegraben, via Archaeo-News-Blog]
Grüne "Demokratie"
01. Oktober 2004 - 20:26 Uhr - Moe
Man könnte fast meinen, das Problem seien die ultra-rechten Abgeordneten, und nicht die Leute bzw. die Umstände die dazu führten, daß sie gewählt wurden:
Mit fünf Punkten wollen die Grünen-Politiker dem Umgang mit der rechtsradikalen NPD einen Rahmen geben: Man dürfe die NPD-Politiker nicht wie gewöhnliche Abgeordnete behandeln, müsse klar machen, dass es sich um eine Partei handele, die nicht auf dem Boden der Verfassung argumentiere, über Ausschreitungen und rassistische Äußerungen müsse man aufklären und diese bekannt machen. Die demokratischen Parteien müssten in dieser Angelegenheit zusammenarbeiten. [via Spiegel Online]
Meiner Skepsis gegenüber steht allerdings die Argumentation von Goedart Palm welcher sich in Telepolis über die "Gefahren" einer Mediendemokratie Gedanken machte. Schliesslich könnte es sein daß, wenn schon dumpfe, braune Wahlplakete Wähler lockten, das Erscheinen der scharf Rechten in etablierten Massenmedien ihnen noch weiteren Zulauf verschaffen könnte.
Fraglich bleibt mir aber, ob eine moderne Demokratie nicht in der Lage sein muss, mit Andersdenkenden, welcher Coleur auch immer, umgehen zu können.
Mit fünf Punkten wollen die Grünen-Politiker dem Umgang mit der rechtsradikalen NPD einen Rahmen geben: Man dürfe die NPD-Politiker nicht wie gewöhnliche Abgeordnete behandeln, müsse klar machen, dass es sich um eine Partei handele, die nicht auf dem Boden der Verfassung argumentiere, über Ausschreitungen und rassistische Äußerungen müsse man aufklären und diese bekannt machen. Die demokratischen Parteien müssten in dieser Angelegenheit zusammenarbeiten. [via Spiegel Online]
Meiner Skepsis gegenüber steht allerdings die Argumentation von Goedart Palm welcher sich in Telepolis über die "Gefahren" einer Mediendemokratie Gedanken machte. Schliesslich könnte es sein daß, wenn schon dumpfe, braune Wahlplakete Wähler lockten, das Erscheinen der scharf Rechten in etablierten Massenmedien ihnen noch weiteren Zulauf verschaffen könnte.
Fraglich bleibt mir aber, ob eine moderne Demokratie nicht in der Lage sein muss, mit Andersdenkenden, welcher Coleur auch immer, umgehen zu können.
Verwaltung an der Uni Gießen
01. Oktober 2004 - 16:48 Uhr - Moe
Oder heißt das heutzutage für gebührenzahlende StudentInnen nicht etwa Service? Immerhin zahlen gut 22000 Studierende dieser Uni ja neuerdings nochmal zusätzlich 50€ "Verwaltungsgebühren" pro Semester.
Die 2 Millionen, die die Uni Giessen dieses Jahr an "Verwaltungsgebühren" einnimmt gehen schon mal nicht in die Verwaltung, soviel ist sicher. [via diskursive formationen]
Die 2 Millionen, die die Uni Giessen dieses Jahr an "Verwaltungsgebühren" einnimmt gehen schon mal nicht in die Verwaltung, soviel ist sicher. [via diskursive formationen]
Interview mit Gary Gygax (D&D)
01. Oktober 2004 - 16:41 Uhr - Moe
Bei Gamespy gibt es ein lesenswertes Interview in zwei Teilen (Teil 2) mit Gary Gygax, Erfinder des legendären Dungeons & Dragons, und somit eigentlich aller Pen-and-Paper Rollenspiele überhaupt. Gygax erzählt wie er vor 30 Jahren D&D erfunden hat, und geht dabei auch auf die späteren Vorwürfe ein, D&D fördere Okkultismus, Satanismus und Suizid bei Teenagern. Diesen Teil fand ich sehr spannend, weil ich davon am Rande auch immer wieder mal in meiner aktiven Zeit als Gamer gehört habe. Auch damals gab es aber immer nur Gerüchte zu hören. Letztendlich beruhen die Vorwürfe wohl auf der Initiative Bothered About Dungeons & Dragons (BADD), welche von Patricia Pulling gegründet wurde. Ihr Sohn erschoss sich im Jahr 1982 mit ihrem Revolver, nachdem er noch Mittags in der Schule mit ein paar Freunden D&D gespielt hatte. Details habe ich hier gefunden: The Pulling Report von Michael A. Stackpole, 1990.
Vor Rollenspielen war es eben Rockmusik die angeblich die Kids verdirbt, heutzutage sind es dann wohl Computerspiele. Die Vorwürfe gegen Gygax kamen jedenfalls erst auf, als er immer bekannter und erfolgreicher wurde. Die Medien veranstalteten dann teilweise eine Hetzjagd, welche dazu führte, daß Gygax Morddrohungen bekam und sich schliesslich eine Zeit lang einen Bodyguard zulegen musste. [via Judge Exakt]
Vor Rollenspielen war es eben Rockmusik die angeblich die Kids verdirbt, heutzutage sind es dann wohl Computerspiele. Die Vorwürfe gegen Gygax kamen jedenfalls erst auf, als er immer bekannter und erfolgreicher wurde. Die Medien veranstalteten dann teilweise eine Hetzjagd, welche dazu führte, daß Gygax Morddrohungen bekam und sich schliesslich eine Zeit lang einen Bodyguard zulegen musste. [via Judge Exakt]
Text des TV-Duells Bush vs Kerry
01. Oktober 2004 - 13:02 Uhr - Moe
Gestern fand das erste TV-Duell zwischen Bush und Kerry statt. Bei der Washington Post gibt's eine komplette Verschriftlichung der Debatte. Ausserdem kann man sich die Debatte als RealPlayer-Video nochmal ansehen. [via indymedia]
Ich selbst habe es mir noch nicht angesehen aber werde das gleich nachholen. Anscheinend kam Herr Kerry ganz gut dabei weg.
Ich selbst habe es mir noch nicht angesehen aber werde das gleich nachholen. Anscheinend kam Herr Kerry ganz gut dabei weg.
Bloggertreffen auf der Frankfurter Buchmesse
01. Oktober 2004 - 11:26 Uhr - Moe
Am 7. Oktober gibt's ein Blogger-Frühstück auf der Buchmesse, und zwar um 10 Uhr in Halle 4.0, zentrale Cafeteria.
Ich würde sehr gerne kommen das es mir letztes Jahr gut gefallen hat, weiss aber noch nicht ob es runter nach Frankfurt schaffe. Im Moment habe ich nichtmal ein Semesterticket da mir die Uni, aufgrund meines Einspruchs gegen mein Studienguthaben und die damit einhergehenden Studiengebühren, irgendwie nicht erlaubt mich rückzumelden, bis das geklärt ist. [via PR Blogger]
Ich würde sehr gerne kommen das es mir letztes Jahr gut gefallen hat, weiss aber noch nicht ob es runter nach Frankfurt schaffe. Im Moment habe ich nichtmal ein Semesterticket da mir die Uni, aufgrund meines Einspruchs gegen mein Studienguthaben und die damit einhergehenden Studiengebühren, irgendwie nicht erlaubt mich rückzumelden, bis das geklärt ist. [via PR Blogger]


