BlogWalk ist eine Veranstaltung welche sich im weitesten Sinne mit dem Thema "Lernen und Forschen mit Weblogs" beschäftigt. Es handelt sich quasi um eine Serie von workshopartigen Treffen an verschiedenen europäischen Locations, und mit jeweils verschiedenen Themenschwerpunkten.
Am 19. März dieses Jahres fand bereits BlogWalk 1.0 in Enschede zum Thema 'weblogs in a knowledge management context' statt. Am 28. Mai nun findet BlogWalk 2.0 zum Thema 'The role of personal Webpublishing for self-organized and informal learning' in Nürnberg statt (ich berichtete bereits im März kurz darüber), und Sebastian Fiedler hat mich hierzu eingeladen.
Eine Weile habe gezögert, da die Reisekosten sich immerhin auf knapp 90€ belaufen werden und ich als Student eigentlich viel zu pleite bin, um dies für eine eintägige Veranstaltung auszugeben. Das Thema aber finde ich hochinteressant, nicht zuletzt da es sich mit Inhalten meines Studiums kreuzt und ich auch immer wieder mal im BildungsBlog was dazu geschrieben habe, und daher habe ich gestern nun meine Teilnahme zugesagt und bin schon sehr gespannt.
Spenden der geneigten Leserschaft an die Reisekasse werden natürlich gerne angenommen, und ich verspreche hier dann auch eine Premium-Berichterstattung! ;-)
Archiv: Mai 2004
BlogWalk 2: 'The role of personal Webpublishing for self-organized and informal learning'
18. Mai 2004 - 08:55 Uhr - MoeSelbstgesteuertes Lernen mit Weblogs vs. institutionelles Lernen?
17. Mai 2004 - 17:29 Uhr - Moe
Im BildungsBlog versuche ich in 'Offene Weblogs versus institutionelle Hierarchien?' der Frage nachzugehen, wie sich selbstgesteuertes Lernen mit Weblogs mit einer durch institutionelle Hierarchien geprägten Lernkultur, wie sie in Universitäten oft vorzufinden ist, unter einen Hut bringen lässt. Manch alteingessene(r) BloggerIn mag ob der Fragestellung nur müde lächeln, wer des Themas aber nicht müde wird ist herzlich eingeladen sich einzubringen :)
Ich überlege mir gerade, ob die Ausgangsfrage so überhaupt richtig ist, oder ob ein Zusammenhang zwischen Weblogs und selbstgesteuertem Lernen nicht erst begründet werden müsste.
Ich überlege mir gerade, ob die Ausgangsfrage so überhaupt richtig ist, oder ob ein Zusammenhang zwischen Weblogs und selbstgesteuertem Lernen nicht erst begründet werden müsste.
Lernen mit Weblogs ohne Potential?
13. Mai 2004 - 12:23 Uhr - Moe
Ich glaube es liegt weniger an der Arroganz des Lehrpesonals, dass Weblogs bis dato keinen oder nur geringen Eingang im Bildungsbereich gefunden haben. [...]
Ich sehe die Ursache für das geringe Interesse einerseits darin, dass Weblogs generell noch nicht ausreichend bekannt sind. Andererseits besteht das meiner Meinung nach größere Problem darin, dass Weblogs nicht das Potenzial haben, das ihnen von begeisterten Bloggern gerne zugeschrieben wird. BildungsBlog: Erfahrungsbericht Weblogs im Bildungsbereich.
Ich sehe die Ursache für das geringe Interesse einerseits darin, dass Weblogs generell noch nicht ausreichend bekannt sind. Andererseits besteht das meiner Meinung nach größere Problem darin, dass Weblogs nicht das Potenzial haben, das ihnen von begeisterten Bloggern gerne zugeschrieben wird. BildungsBlog: Erfahrungsbericht Weblogs im Bildungsbereich.
Der Spiegel zu versteckten Studiengebühren durch "Verwaltungsgebühren"
11. Mai 2004 - 13:01 Uhr - Moe
Für einen Verwaltungsaufwand von fünf Euro kassieren viele Unis glatt das Zehnfache. In Berlin und Brandenburg stehen die Rückmeldegebühren nach Gerichtsurteilen auf der Kippe, auch in Hessen laufen Klagen. Die Länder behelfen sich mit Tricks und Wortklauberei - nie war das Wörtchen bei so wertvoll.
Bei jeder Rückmeldung müssen Brandenburger Studenten eine Verwaltungsgebühr von 51,13 Euro an ihre Universität überweisen - ziemlich viel Geld für das Sammeln und Abheften der Immatrikulationsunterlagen. Lediglich 4,86 Euro veranschlagte das Bundesverfassungsgericht für diese simple Verwaltungstätigkeit in Baden-Württemberg. [via Spiegel Online]
Auch hier an der Uni Giessen musste ich dieses Semester erstmalig 50€ zusätzlichen Aufschlag zahlen (also neben dem erhöhten Semesterbeitrag noch dazu), und auch hier ist man sich nicht zu blöde, das "Verwaltungsgebühren" zu nennen. Eine Beleidigung eines jeden halbwegs intelligenten Menschen. Und ca. eine Millionen € die die Uni Giessen hiermit zusätzlich "erwirtschaftet" wird ihr dann bestimmt auch im Gegenzug wieder vom Land Hessen aus Mittelzuweisungen rausgekürzt, keine Sorge.
Bei jeder Rückmeldung müssen Brandenburger Studenten eine Verwaltungsgebühr von 51,13 Euro an ihre Universität überweisen - ziemlich viel Geld für das Sammeln und Abheften der Immatrikulationsunterlagen. Lediglich 4,86 Euro veranschlagte das Bundesverfassungsgericht für diese simple Verwaltungstätigkeit in Baden-Württemberg. [via Spiegel Online]
Auch hier an der Uni Giessen musste ich dieses Semester erstmalig 50€ zusätzlichen Aufschlag zahlen (also neben dem erhöhten Semesterbeitrag noch dazu), und auch hier ist man sich nicht zu blöde, das "Verwaltungsgebühren" zu nennen. Eine Beleidigung eines jeden halbwegs intelligenten Menschen. Und ca. eine Millionen € die die Uni Giessen hiermit zusätzlich "erwirtschaftet" wird ihr dann bestimmt auch im Gegenzug wieder vom Land Hessen aus Mittelzuweisungen rausgekürzt, keine Sorge.
Warum Weblogs die Universitäten (nicht?) revolutionieren werden
11. Mai 2004 - 10:43 Uhr - Moe
Peter Baumgartner bezieht sich in seinem Weblog auf den Artikel 'Weblogs an der University of Minnesota' aus meinem BildungsBlog. Dort hatte ich die Frage aufgeworfen, wieso Weblogs in Studium, Forschung und Lehre an deutschen Unis fast nirgends eine Rolle spielen (die Ausnahmen sind im BildungsBlog verlinkt), und es gab eine ganz interessante, wenn auch nur kurze Diskussion dazu. Peter Baumgartner meint, dies habe nichts mit der Frage nach Open Source Software zu tun und kommt zu einem vernichtenden Urteil über die Lehrenden an den Hochschulen:
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Studiengebühren: Uni Marburg verschickt fehlerhafte Gebührenbescheide
04. Mai 2004 - 17:29 Uhr - Moe
Seit letzter Woche verschickt die Universität Marburg Studiengebührenbescheide. Dabei sind der Uni gravierende Fehler unterlaufen. Viele Studierende wurden aufgefordert, 500 EURO Studiengebühren zu zahlen, obwohl sie aufgrund von Übergangsregelungen im StuGuG eigentlich noch gebührenfrei studieren dürften.
Weiterlesen beim Marburger Uni-AStA, siehe auch dessen Übersichtsseite Studiengebühren [via Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen]
Weiterlesen beim Marburger Uni-AStA, siehe auch dessen Übersichtsseite Studiengebühren [via Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen]
