Falls das Semesterticket überhaupt erhalten bleibt, und die Verkehrsbetreiber nicht doch noch aus diesem Abkommen aussteigen, so wird sich der Preis in Frankfurt von 111,72€ auf 127,50€ erhöhen, zukünftige Tendenz steigend. Dies entspricht einer Steigerung von 14% gegenüber dem Vorjahr!
Ähnliche Preiserhöhungen werden auch in den anderen hessischen Unistädten erwartet. Um nun also als gebührenzahlender Kunde zu seiner aufgrund der Sparmaßnahmen schlechter denn je ausgestatteten Uni zu gelangen muss man also noch mehr Geld ausgeben. Das macht Sinn. (Weblog gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen)
Archiv: April 2004
Semesterticket: Kontinuierliche Erhöhung
27. April 2004 - 11:57 Uhr - MoeInformatikstudenten in Giessen unerwünscht?
26. April 2004 - 22:45 Uhr - MoeTrue Randomness?
26. April 2004 - 21:48 Uhr - Moe
Generating true randomness is one of computer science's most difficult challenges. [...]
Mathematicians have come up with far more reliable pseudorandom generators. The digits that come stuttering forth appear to be as patternless as raindrops on pavement or snow on a television set tuned to an empty channel. But even the best algorithms share the same weakness: the numbers are not really unpredictable. If you run the process long enough, the cycle of digits will eventually repeat--a pattern appears. Connoisseurs of Chaos Offer a Valuable Product: Randomness.
Kennt jemand eigentlich den Film Pi..?
Mathematicians have come up with far more reliable pseudorandom generators. The digits that come stuttering forth appear to be as patternless as raindrops on pavement or snow on a television set tuned to an empty channel. But even the best algorithms share the same weakness: the numbers are not really unpredictable. If you run the process long enough, the cycle of digits will eventually repeat--a pattern appears. Connoisseurs of Chaos Offer a Valuable Product: Randomness.
Kennt jemand eigentlich den Film Pi..?
Hausarbeiten zu politischen Weblogs
25. April 2004 - 21:31 Uhr - Moe
Zwei Hausarbeiten beschäftigen sich mit dem Thema "Weblogs und Politik":
Hacking of Consent «Blogs» und was sie unsere politisch Verantwortlichen angehen
von J.D. Boy
Blogs als Kommunikationstools im Online-Wahlkampf (PDF)
von Andreas Wagner
[via: Metablocker: Linkliste Politker-Blogs] [via Noch'n Blogg]
Hacking of Consent «Blogs» und was sie unsere politisch Verantwortlichen angehen
von J.D. Boy
Blogs als Kommunikationstools im Online-Wahlkampf (PDF)
von Andreas Wagner
[via: Metablocker: Linkliste Politker-Blogs] [via Noch'n Blogg]
Umverteilung und Selektion anstelle Lebenslangen Lernens?
22. April 2004 - 13:27 Uhr - Moe
Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) zur "Finanzierung lebenslangen Lernens" ergibt, dass es aufgrund der weitgehend öffentlichen Finanzierung von der Kita bis zur Hochschule zu massiver Umverteilung und Selektion im deutschen Bildungssystem kommt. In der Weiterbildung setzt sich diese Tendenz fort, da Akademiker diese häufig vom Arbeitgeber finanziert bekommen, während es kaum noch öffentliche Förderung gibt. Dadurch werden Chancengleichheit und -gerechtigkeit ebenso behindert wie lebenslanges Lernen. Die Studie untersucht die privaten und öffentlichen Ausgaben je Schüler bzw. Studierenden und die Nutzungsstruktur des Bildungssystems sowie die daraus resultierenden Verteilungswirkungen. [...]
"Fasst man die Ergebnisse zusammen" so Dr. Dieter Dohmen, Leiter der FiBS, "dann zeigt sich, dass das bestehende System der Bildungsfinanzierung in Deutschland zu einer erheblichen Umverteilung zugunsten der bildungsnahen, höheren sozio-ökonomischen Schichten und zu Selektion führt. Die Chancengleichheit und -gerechtigkeit wird nicht nur institutionell, sondern auch finanziell behindert. Weniger finanzkräftige oder auch weniger altruistische Eltern haben über die hohen privaten Kosten eines weiterführenden Schulbesuchs bei gleichzeitiger Entlastung durch die Ausbildungsvergütung einen massiven Anreiz, ihr Kind in eine Lehre zu drängen. Die unzureichende Schülerförderung über das BAföG verstärkt die bereits bestehenden Selektionstendenzen des deutschen Bildungssystems. Wer hat, dem wird gegeben, und wer einmal das Bildungssystem verlassen hat, bleibt auch meistens außen vor.
"Fasst man die Ergebnisse zusammen" so Dr. Dieter Dohmen, Leiter der FiBS, "dann zeigt sich, dass das bestehende System der Bildungsfinanzierung in Deutschland zu einer erheblichen Umverteilung zugunsten der bildungsnahen, höheren sozio-ökonomischen Schichten und zu Selektion führt. Die Chancengleichheit und -gerechtigkeit wird nicht nur institutionell, sondern auch finanziell behindert. Weniger finanzkräftige oder auch weniger altruistische Eltern haben über die hohen privaten Kosten eines weiterführenden Schulbesuchs bei gleichzeitiger Entlastung durch die Ausbildungsvergütung einen massiven Anreiz, ihr Kind in eine Lehre zu drängen. Die unzureichende Schülerförderung über das BAföG verstärkt die bereits bestehenden Selektionstendenzen des deutschen Bildungssystems. Wer hat, dem wird gegeben, und wer einmal das Bildungssystem verlassen hat, bleibt auch meistens außen vor.
- Homepage des FiBS: http://www.fibs-koeln.de
- Studie im PDF-Format: http://www.fibs-koeln.de/forum_022.pdf
Langzeitstudis unterstützen statt vertreiben
21. April 2004 - 14:37 Uhr - Moe
In Zeiten, wo der Begriff "Langzeitstudent" zu politischen wie wirtschaftlichen Zwecken missbraucht bzw überhaupt erst konstruiert wird, tut es wirklich gut zu sehen, dass es durchaus noch Leute gibt die begriffen haben, dass es Langzeitstudierende nicht zu vertreiben sondern zu fördern gilt, und dies auch aktiv betreiben: Sie haben einen Gebührenbescheid erhalten bzw. rechnen mit einem Gebührenbescheid wg. sog. Langzeitstudium? Wir unterstützten Sie beim Abschluss Ihres Studiums! Melden Sie sich jetzt [...], um den Endspurt in Ihrem Studium zu besprechen. (Gelesen bei Michael Kerres, den ich bisher nur aus der Fachliteratur kannte.)
Denn was ist, wenn es sich bei Langzeitstudierenden gar nicht um ach so viele Sozialschmarotzer handelt? Wenn diese nicht irgendwie mit vielleicht 500€ im Monat auskommen müssen, nur um billiger ins Kino zu kommen oder Bus zu fahren? Sondern wenn sie vielleicht ein besonders breites fachliches Interesse haben und deswegen länger studieren? Wenn sie fachlich hervorragende Leistungen hervorbringen aber Probleme bei der Organisation ihres Studiums an einer anonymen Massenuniversität haben? Wenn persönliche Probleme oder solche im engsten Freundeskreis auftreten, welche sie am ordnungsgemässen Studium hindern?
All diese Fallstricke welche das Leben so bietet werden von der hessischen Landesregierung jedenfalls systematisch ausgeblendet. Ihr geht es anscheinend nur darum, die Hochschulstatistiken zu bereinigen, um in Zukunft weniger Gelder an die Hochschulen zahlen zu müssen, und gleichzeitig mehr vermeintlich wirtschaftlich verwertbare Bildungsinhalte zu vermitteln.
Denn was ist, wenn es sich bei Langzeitstudierenden gar nicht um ach so viele Sozialschmarotzer handelt? Wenn diese nicht irgendwie mit vielleicht 500€ im Monat auskommen müssen, nur um billiger ins Kino zu kommen oder Bus zu fahren? Sondern wenn sie vielleicht ein besonders breites fachliches Interesse haben und deswegen länger studieren? Wenn sie fachlich hervorragende Leistungen hervorbringen aber Probleme bei der Organisation ihres Studiums an einer anonymen Massenuniversität haben? Wenn persönliche Probleme oder solche im engsten Freundeskreis auftreten, welche sie am ordnungsgemässen Studium hindern?
All diese Fallstricke welche das Leben so bietet werden von der hessischen Landesregierung jedenfalls systematisch ausgeblendet. Ihr geht es anscheinend nur darum, die Hochschulstatistiken zu bereinigen, um in Zukunft weniger Gelder an die Hochschulen zahlen zu müssen, und gleichzeitig mehr vermeintlich wirtschaftlich verwertbare Bildungsinhalte zu vermitteln.
Überfüllte Seminare an der Uni Giessen
21. April 2004 - 10:57 Uhr - Moe
... sind auch dieses Semester wieder ein gewohntes Bild. Nur mit dem Unterschied, dass es sich bei den Studierenden die aus den Seminaren rausgeworfen werden diesmal nicht mehr nur um reine "Schein"-StudentInnen handelt (wie unser stets wissenschaftliche argumentierende Wissenschaftsminister Corts nicht müde zu wiederholen wird), sondern um zahlende KundInnen.
Einige Dozierende spielen das Spiel nur allzugerne mit und werfen Studierende aus überfüllten Seminaren raus, wohlwissentlich dass sie keinerlei rechtliche Handhabe haben, einem ordnungsgemäss immatrikulierten Studierenden die Seminarteilnahme zu verwehren, wenn es keinerlei andere Anmeldeformalitäten gab.

Seminar in den Erziehungswissenschaften an der Uni Giessen. (Der Dozent steht irgendwo da ganz hinten rechts in dem überfüllten Seminarraum)
[via diskursive formationen]
Doch die namenlose Pressesprecherin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst klärt uns zahlende Kunden über diese Zustände in einer Manier, wie man sie von der hessischen CDU-Regierung in bildungspolitischen Fragen gewohnt ist, auf: Scheine machen, statt zum Schein studieren – darum muss es an den Hochschulen gehen. (Quelle)
Einige Dozierende spielen das Spiel nur allzugerne mit und werfen Studierende aus überfüllten Seminaren raus, wohlwissentlich dass sie keinerlei rechtliche Handhabe haben, einem ordnungsgemäss immatrikulierten Studierenden die Seminarteilnahme zu verwehren, wenn es keinerlei andere Anmeldeformalitäten gab.

Seminar in den Erziehungswissenschaften an der Uni Giessen. (Der Dozent steht irgendwo da ganz hinten rechts in dem überfüllten Seminarraum)
[via diskursive formationen]
Doch die namenlose Pressesprecherin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst klärt uns zahlende Kunden über diese Zustände in einer Manier, wie man sie von der hessischen CDU-Regierung in bildungspolitischen Fragen gewohnt ist, auf: Scheine machen, statt zum Schein studieren – darum muss es an den Hochschulen gehen. (Quelle)
phpbb-Forum: Textformatierung für EinsteigerInnen
19. April 2004 - 21:29 Uhr - Moe
In Online-Umgebungen von Seminaren, mit denen ich in meinen Zeiten als studentische Hilfskraft zu tun hatte oder die ich gerade im Rahmen eines Projektes erstelle kommt ziemlich oft das Foren-System phpbb zum Einsatz.
Es hat sich im Laufe der Zeit herausgestellt, dass es für UserInnen welche bislang noch nicht mit Foren gearbeitet haben hilfreich ist, auf die Möglichkeiten zur Textformatierung mit bbcode (so eine Art sehr simples HTML) hinzuweisen.
Letztendlich stelle ich dort meistens nur die allereinfachsten Möglichkeiten vor und verweise nochmals auf die FAQs, dies scheint vielen UserInnen aber bereits eine Hilfe zum Einstieg zu sein, vielleicht weil es weniger explorativ ist und an bisherige Lerngewohnheiten anknüpft. Wie dem auch sei, damit ich das nicht jedesmal wieder neu tippen muss und zudem noch verbessern kann hier mein Text. Ist das so verständlich, oder sollte noch etwas geändert bzw hinzugefügt werden?
[Weiterlesen]
Es hat sich im Laufe der Zeit herausgestellt, dass es für UserInnen welche bislang noch nicht mit Foren gearbeitet haben hilfreich ist, auf die Möglichkeiten zur Textformatierung mit bbcode (so eine Art sehr simples HTML) hinzuweisen.
Letztendlich stelle ich dort meistens nur die allereinfachsten Möglichkeiten vor und verweise nochmals auf die FAQs, dies scheint vielen UserInnen aber bereits eine Hilfe zum Einstieg zu sein, vielleicht weil es weniger explorativ ist und an bisherige Lerngewohnheiten anknüpft. Wie dem auch sei, damit ich das nicht jedesmal wieder neu tippen muss und zudem noch verbessern kann hier mein Text. Ist das so verständlich, oder sollte noch etwas geändert bzw hinzugefügt werden?
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Studiengebühren: 'Das Handelsblatt missbraucht Umfrage zur politischen Stimmungsmache'
15. April 2004 - 16:22 Uhr - Moe
Mehr als zwei Drittel der Studierenden Deutschlands würden sich für Studiengebühren aussprechen, behaupten Barbara Gillmann und Christoph Moss im Handelsblatt und berufen sich bei dieser Darstellung auf eine Exklusiv-Umfrage (PDF) der Innofact AG, welche in der letzten März-Woche 1 002 Studenten befragt hatte: Deutschlands Studenten plädieren für tief greifende Reformen an den Hochschulen. Mehr als zwei Drittel von ihnen sprechen sich in einer exklusiven Handelsblatt-Umfrage für die Einführung von Studiengebühren aus. Darüber hinaus fordert die Mehrheit der Befragten das Abitur bereits nach zwölf Schuljahren. Außerdem solle die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) abgeschafft werden.
Die Daten der Umfrage wurden laut NachDenkSeiten.de jedoch vom Handesblatt zur politischen Meinungsmache missbraucht: Die Daten sagen das Gegenteil: 57,4% sind für die Studiengebührenfreiheit wie sie im Hochschulrahmengesetz gesichert ist. [...]
Ist die Sprache schon suggestiv, so ist der Umgang der Autoren mit den Daten der Umfrage geradezu manipulativ:
28, 3 % der Befragten sind nach "Innofakt“ der Meinung, dass grundsätzlich keine Studiengebühren erhoben werden sollten.
29,1% sind der Meinung, dass Studiengebühren erst für das Zweitstudium erhoben werden sollten.
Das heißt: 57,4% der Studierende sprechen sich genau für die Regelung aus, wie sie im Hochschulrahmengesetz festgeschrieben ist. Dort heißt es: "Das Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss und das Studium in einem konsekutiven Studiengang, der zu einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss führt, ist studiengebührenfrei.“ [...]
Studiengebühren sind ein strategisch wichtiges Element einer fortschreitenden Verbetriebswirtschaftlichung der Strukturen und der Inhalte der Hochschulen und der Wissenschaft zum Schaden der gesamten Volkswirtschaft und zum Schaden für die demokratische Kultur.
Weil bekannt ist, dass sich die studentischen Proteste vor dem Jahreswechsel auch gegen die Einführung von Studiengebühren richtete, muss nun der öffentliche Eindruck geschaffen werden, die überwiegende, "schweigende Mehrheit“ der Studierenden sei für die Gebühr. An dieser Manipulation der öffentlichen Meinung wirkt das "Handelsblatt“ leider kräftig mit. NachDenkSeiten: 'Das Handelsblatt missbraucht Umfrage zur politischen Stimmungsmache'. [via Weblog Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen]
Der fragliche Artikel aus dem Handelsblatt: 'Studenten befürworten Studiengebühren'.
Interessant ist auch, wie sehr anders sich die vom Handelsblatt beauftragte Studie bei den Yahoo Nachrichten liest: Deutschlands Studenten bleiben bei der Einführung von Studiengebühren skeptisch. Zwar können sich laut einer «Handelsblatt»-Umfrage (Montagausgabe) 40 Prozent der Befragten Gebühren schon für das Erststudium vorstellen, der größte Teil von ihnen aber erst nach Ablauf der Regelstudienzeit. Knapp ein Drittel sagte zudem, Gebühren sollten nur für ein Zweitstudium zulässig sein. Yahoo! Nachrichten: Umfrage: Studiengebühren bei Studenten unbeliebt.
Die Daten der Umfrage wurden laut NachDenkSeiten.de jedoch vom Handesblatt zur politischen Meinungsmache missbraucht: Die Daten sagen das Gegenteil: 57,4% sind für die Studiengebührenfreiheit wie sie im Hochschulrahmengesetz gesichert ist. [...]
Ist die Sprache schon suggestiv, so ist der Umgang der Autoren mit den Daten der Umfrage geradezu manipulativ:
28, 3 % der Befragten sind nach "Innofakt“ der Meinung, dass grundsätzlich keine Studiengebühren erhoben werden sollten.
29,1% sind der Meinung, dass Studiengebühren erst für das Zweitstudium erhoben werden sollten.
Das heißt: 57,4% der Studierende sprechen sich genau für die Regelung aus, wie sie im Hochschulrahmengesetz festgeschrieben ist. Dort heißt es: "Das Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss und das Studium in einem konsekutiven Studiengang, der zu einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss führt, ist studiengebührenfrei.“ [...]
Studiengebühren sind ein strategisch wichtiges Element einer fortschreitenden Verbetriebswirtschaftlichung der Strukturen und der Inhalte der Hochschulen und der Wissenschaft zum Schaden der gesamten Volkswirtschaft und zum Schaden für die demokratische Kultur.
Weil bekannt ist, dass sich die studentischen Proteste vor dem Jahreswechsel auch gegen die Einführung von Studiengebühren richtete, muss nun der öffentliche Eindruck geschaffen werden, die überwiegende, "schweigende Mehrheit“ der Studierenden sei für die Gebühr. An dieser Manipulation der öffentlichen Meinung wirkt das "Handelsblatt“ leider kräftig mit. NachDenkSeiten: 'Das Handelsblatt missbraucht Umfrage zur politischen Stimmungsmache'. [via Weblog Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen]
Der fragliche Artikel aus dem Handelsblatt: 'Studenten befürworten Studiengebühren'.
Interessant ist auch, wie sehr anders sich die vom Handelsblatt beauftragte Studie bei den Yahoo Nachrichten liest: Deutschlands Studenten bleiben bei der Einführung von Studiengebühren skeptisch. Zwar können sich laut einer «Handelsblatt»-Umfrage (Montagausgabe) 40 Prozent der Befragten Gebühren schon für das Erststudium vorstellen, der größte Teil von ihnen aber erst nach Ablauf der Regelstudienzeit. Knapp ein Drittel sagte zudem, Gebühren sollten nur für ein Zweitstudium zulässig sein. Yahoo! Nachrichten: Umfrage: Studiengebühren bei Studenten unbeliebt.
Mehr Kampf, mehr Christen, mehr Patrioten!
12. April 2004 - 12:34 Uhr - Moe
Deutschland ist zu friedlich und weltoffen, oder: Wo Konzepte fehlen herrscht Polemik. Was muss sich ändern in Deutschland, damit vom Abstiegsplatz wieder ein Spitzenplatz wird?
Söder: Die Verantwortlichen für die Krise in Deutschland sind die Alt-68er. Die APO-Opas haben das Land in die Krise geführt. Aus "Made in Germany" ist "Murks in Germany" geworden. Typisch deutsche Tugenden wie Leistungsbereitschaft, Pünktlichkeit und Disziplin sind verloren gegangen. Jede Form von Patriotismus wird verneint. Es gibt leider eine Abkehr von religiösen Wertvorstellungen. Daher brauchen wir einen geistigen Aufbruch. Im Fußball sagt man, wenn's schlecht läuft: "Über den Kampf zum Spiel finden." [...]
Und welche Werte wollen Sie vermitteln?
Söder: Wir brauchen eine gewisse Orientierung in der Erziehung und in den Schulen. Dazu gehört zum Beispiel Benimmunterricht statt Erlebnis- und Kuschelpädagogik. Es ist sinnvoll, auch über unsere nationale Identität und deren Symbole zu reden. Daher ist es wichtig, die Nationalhymne aber auch die Bayernhymne zu lernen und zu singen. Und dazu gehört natürlich auch, dass wir uns zu unserer christlichen Werteordnung bekennen. Für die CSU steht fest: In Klassenzimmer gehören Kruzifixe und keine Kopftücher. CSU-Generalsekretär Markus Söder im Spiegel.
Söder: Die Verantwortlichen für die Krise in Deutschland sind die Alt-68er. Die APO-Opas haben das Land in die Krise geführt. Aus "Made in Germany" ist "Murks in Germany" geworden. Typisch deutsche Tugenden wie Leistungsbereitschaft, Pünktlichkeit und Disziplin sind verloren gegangen. Jede Form von Patriotismus wird verneint. Es gibt leider eine Abkehr von religiösen Wertvorstellungen. Daher brauchen wir einen geistigen Aufbruch. Im Fußball sagt man, wenn's schlecht läuft: "Über den Kampf zum Spiel finden." [...]
Und welche Werte wollen Sie vermitteln?
Söder: Wir brauchen eine gewisse Orientierung in der Erziehung und in den Schulen. Dazu gehört zum Beispiel Benimmunterricht statt Erlebnis- und Kuschelpädagogik. Es ist sinnvoll, auch über unsere nationale Identität und deren Symbole zu reden. Daher ist es wichtig, die Nationalhymne aber auch die Bayernhymne zu lernen und zu singen. Und dazu gehört natürlich auch, dass wir uns zu unserer christlichen Werteordnung bekennen. Für die CSU steht fest: In Klassenzimmer gehören Kruzifixe und keine Kopftücher. CSU-Generalsekretär Markus Söder im Spiegel.
Wieso gibt es eigentlich sowenig Blogs an deutschen Unis?
09. April 2004 - 14:30 Uhr - Moe
Einige interessante Kommentare im BildungsBlog. Open-Source-Konzepte scheinen nur fragmentarisch an einige wenige Unis durchzudringen. Demnächst wird es aber an den Unis in Heidelberg und Mannheim eine Menge Weblogs geben :)
Es wird Zeit, dass die Unis ihren Studierenden Weblogs vom 1. Semester an anbieten und dies auch durch Veranstaltungen vor Ort supporten.
Es wird Zeit, dass die Unis ihren Studierenden Weblogs vom 1. Semester an anbieten und dies auch durch Veranstaltungen vor Ort supporten.
Neues vom Unwissenschaftsminister Hessens
06. April 2004 - 12:55 Uhr - Moe
Die neu eingeführten Gebühren drücken an der Universität Frankfurt die Studentenzahlen kräftig nach unten. Im Sommersemester werden nach vorläufigen Berechnungen der Hochschule rund 35.000 Studenten eingeschrieben sein - 18,6 Prozent weniger als im Winter, berichtete die Goethe-Universität am Montag. "Der erste Trend zeigt, daß wir mit der Erhebung von Gebühren für Langzeitstudenten die Wirkung erzielen, die wir uns erhofft haben", sagte Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU). Weiterlesen beim Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen.
Wiesbaden: Zahl der Erstsemester an der Fachhochschule geht deutlich zurück
03. April 2004 - 11:39 Uhr - Moe
Hessen verblödet: Dank der Studiengebühren fangen immer weniger Leute ein Studium an. Die Auswirkungen der zu diesem Semester in Hessen eingeführten Langzeitstudiengebühren machen sich auch an der Fachhochschule Wiesbaden (FHW) bemerkbar: Mit 475 neuen Studenten konnte FH-Präsident Professor Clemens Klockner deutlich weniger Erstsemester als im Vorjahr am Standort Wiesbaden begrüßen. Während in Geisenheim generell zum Sommersemester keine neuen Studenten aufgenommen werden, kamen in Rüsselsheim weitere 150 Männer und Frauen hinzu. Damit wählten insgesamt 49 Studenten weniger eine Erstimmatrikulation an der FHW als 2003. Hätte man nicht erstmalig Business Law zu einem Sommersemester angeboten, wäre diese Zahl noch höher gewesen. Weiterlesen beim Rhein-Mainer. (Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Studiengebühren ab dem ersten Semester?
03. April 2004 - 11:32 Uhr - Moe
Mainz (ddp-rps). An den Hochschulen in Rheinland-Pfalz sollen zum Wintersemester Studienkonten und Studiengebühren für Langzeitstudenten eingeführt werden. Das hat die sozialliberale Landesregierung am Dienstag beschlossen, wie Wissenschaftsminister Jürgen Zöllner (SPD) im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats in Mainz mitteilte. Bei einem Überschreiten des 1,75-Fachen der Regelstudienzeit werden demnach künftig 650 Euro pro Semester fällig. Davon sei zunächst jeder zehnte Student in Rheinland-Pfalz betroffen, sagte Zöllner, rund 8000 Studenten insgesamt. Prinzipiell bleibt das Erststudium aber gebührenfrei. Die Studenten müssen künftig erst zahlen, wenn ihr Konto mit 200 Semesterwochenstunden aufgebraucht ist.
Zöllner betonte, das Studienkontenmodell sei «der einzige Weg, um ein unentgeltliches Erststudium zu garantieren und die generelle Einführung von Studiengebühren ab dem ersten Semester zu verhindern». Nach dem anstehenden Verfassungsgerichtsurteil werden Hessen und Baden-Württemberg Zöllner zufolge möglicherweise Studiengebühren ab dem ersten Semester einführen. Das wolle er für Rheinland-Pfalz mit der frühzeitigen Einführung des Studienkontenmodells verhindern. Weiterlesen bei Yahoo. (Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Zöllner betonte, das Studienkontenmodell sei «der einzige Weg, um ein unentgeltliches Erststudium zu garantieren und die generelle Einführung von Studiengebühren ab dem ersten Semester zu verhindern». Nach dem anstehenden Verfassungsgerichtsurteil werden Hessen und Baden-Württemberg Zöllner zufolge möglicherweise Studiengebühren ab dem ersten Semester einführen. Das wolle er für Rheinland-Pfalz mit der frühzeitigen Einführung des Studienkontenmodells verhindern. Weiterlesen bei Yahoo. (Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
