Archiv: Februar 2004
Weblog vom Wiener Kurier
29. Februar 2004 - 15:02 Uhr - Moe
Der Wiener Kurier hat heute seine Website kult.at gestartet und ein Bestandteil der neuen Website ist das Kult Weblog. [via blogworkorange]
Zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter
29. Februar 2004 - 13:46 Uhr - Moe
Für unbescholtene wie bescholtene Bürger/innen gingen und gehen gleichermaßen Rechte verloren wie:
Die Freiheit unbelauscht zu kommunizieren und unbeobachtet durch die Straßen zu gehen. Das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, anonym einzukaufen und zu kommunizieren oder das Recht, über die Speicherung und Verwendung der eigenen Daten selbst zu bestimmen. Dafür schleichen sich immer mehr Routinen aus dem Hochsicherheitstraktin den Alltag der Zivilgesellschaft ein. quintessenz: about [via Der Rollberg]
Die Freiheit unbelauscht zu kommunizieren und unbeobachtet durch die Straßen zu gehen. Das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, anonym einzukaufen und zu kommunizieren oder das Recht, über die Speicherung und Verwendung der eigenen Daten selbst zu bestimmen. Dafür schleichen sich immer mehr Routinen aus dem Hochsicherheitstraktin den Alltag der Zivilgesellschaft ein. quintessenz: about [via Der Rollberg]
Warum Web-Standards Sinn machen
29. Februar 2004 - 13:41 Uhr - Moe
Inhalt:
- Die Web-Standards
- Um was geht es bei den Web-Standards?
- Eine Änderung der Denkweise
- Semantisch korrekte Auszeichnungssprache (»Markup«)
- Was ist valider Code?
- Warum sollten Sie zugänglichen (accessible) Code schreiben?
- Warum sollte man CSS benutzen, um Inhalt von Darstellung zu trennen?
- Eine CSS-basierte Seite in Aktion
- Wie profitieren Ihre BESUCHER von Web-Standards?
- Wie profitieren Ihre KUNDEN von Web-Standards?
- Wie profitieren SIE von Web-Standards?
- Was sind die Nachteile?
- Wie erfüllen Sie die Web-Standards?
- Fazit
- Weitere Ressourcen zum Thema
Zensur bei Freenet?
29. Februar 2004 - 13:18 Uhr - Moe
Zensur im deutschen Web klappt sehr selten, meistens bekommen die dafür nur richtig schlechte PR: Der Internet-Provider Freenet hatte gestern Webseiten von Kritikern gesperrt, offenbar aufgrund der öffentlichen Berichterstattung aber inzwischen die Zensur wieder aufgehoben:
»Die Sperre richtet sich gegen die Webseiten www.freenetbeschiss.de.vu und www.dirk-hertfelder.de, die teilweise herbe Kritik an dem Geschäftsgebaren des Providers üben. Auf den Seiten wird Freenet unter anderem des Betrugs bezichtigt, weil das Unternehmen unberechtigte Rechnungen an seine Kunden verschicke und das Geld mit Hilfe von Inkassobüros einfordere.« [mehr bei Heise] [via IT&W]
»Die Sperre richtet sich gegen die Webseiten www.freenetbeschiss.de.vu und www.dirk-hertfelder.de, die teilweise herbe Kritik an dem Geschäftsgebaren des Providers üben. Auf den Seiten wird Freenet unter anderem des Betrugs bezichtigt, weil das Unternehmen unberechtigte Rechnungen an seine Kunden verschicke und das Geld mit Hilfe von Inkassobüros einfordere.« [mehr bei Heise] [via IT&W]
Polit-Telefon-Spam
28. Februar 2004 - 17:18 Uhr - Moe
Ronald B. Chilli-Chil Baeng Baeng telefonspammt Hamburger Blogger. [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9]
Mierscheid-Gesetz
28. Februar 2004 - 16:16 Uhr - Moe
Aus der Wikipedia: Der Stimmenanteil der SPD richtet sich nach dem Index der deutschen Rohstahlproduktion der alten Länder - gemessen in Mio. t - im jeweiligen Jahr der Bundestagswahl. Jakob M. Mierscheid, Abgeordneter der SPD im Deutschen Bundestag.
Blogrolling Sellout
28. Februar 2004 - 10:27 Uhr - Moe
Tucows hat Blogrolling.com gekauft. Ich bin mir nicht sicher, ob und wielange ich den Dienst noch nutzen werde. Funzt nunmehr die Blogg.de-Roll auch in Javascript? ;-)
Handbücher für Digicams von Fujifilm
28. Februar 2004 - 10:20 Uhr - Moe
... darf der geneigte, zahlende Kunde nicht etwa auf deren Website als PDF einsehen. Dafür gibt es aber ein nettes Bestellformular wo man sich die Dead-Tree-Version (a.k.a. Papier) schicken lassen kann, kostet dann auch nur eine "Schutzgebühr von 15,-- € zzgl. Versandkosten per Nachnahme".
Wikipedia Löschmarathon...
27. Februar 2004 - 03:46 Uhr - Moe
Was passiert ist, nachdem über Wikipedia, die freie Enzyklopädie bei Spiegel Online und vor allem auch bei der Tagesschau berichtet wurde, kann man bei TomK32, einem der Admins der Wikipedia, nachlesen: wenn innerhalb einer Woche 900 Artikel gelöscht werden müssen weil sie Urheberretsverletzungen sind oder unseren Ansprüchen nicht gerecht werden, dann ist das schon traurig.
Offenes, kollaboratives E-Learning?
27. Februar 2004 - 02:27 Uhr - Moe
Ich habe mich halbwegs wieder abgeregt, doch dieser Artikel aus Telepolis vom 19.2. geht mir nicht aus dem Kopf: 'E-Learning braucht Kontinuität. Mehr nicht?' von Karl Ulrich Lippoth und Manfred Schweres. Anlässlich eines Rückblicks auf die diesjährige Learntec (nächstes Jahr bin ich dann endlich auch mal vor Ort, hoffe ich) finden sich hier einige ebenso interessante wie kritische Gedanken zum Stand des E-Learnings, zur Abgrenzung von Wissensmanagement, und unter anderem auch zum Einsatz von personal-publishing Systemen wie Weblogs oder kollaborativen Anwendungen wie Wikis.
Grundsätzlich wird E-Learning in der Praxis hier insofern sehr kritisch beäugt, da es oft meint eine Lernumgebung o.ä. durch Unfreiheiten kontrollieren zu können und oft mit Wissensmanagement verwechselt wird, indem man einfach Inhalte für eine Lernumgebung abstrahiert, anstatt das Gegenteil zu tun. Die Lerner bewegen sich in einem "von oben" auferlegten System. Lernkontrolle, -Steuerung, und -Evaluation scheinen die entscheidensten Kriterien zu sein.
Dies Widerspricht dem E-Learning Ansatz über den ich in letzter Zeit nachdenke aber so völligst, doch immerhin sehen das die Autoren wohl auch nicht viel anders: Techniken des Internet wie Blogs oder Wiki-Datenbanken, wo im Peer-to-Peer-Verfahren gleichberechtigte Nutzer sich gegenseitig Wissen zur Verfügung stellen, Inhalte ohne jede Einschränkung kontrollieren, verändern, korrigieren, erweitern können, sind im E-Learning nicht vorgesehen. Dabei sind solche Bottom-up-Technologien direkte Produkte selbsttätigen Lernens und Wissenserwerbs, geboren aus dem gegebenen Anlass, dass Menschen zusammengekommen sind und einen gemeinsamen Bedarf empfunden haben - etwas, das von Interesse ist, in Erfahrung zu bringen. Solche "echte" Interaktivität kann nur erreicht werden, wenn versucht wird, möglichst viel Kontrolle darüber, was und wie gelernt werden soll, abzugeben. Ganz meine Rede! Wie eine Konzeption, die einem solchen eher offenen Lernbegriff selbstgesteuerten (selbstorganisierten?) Lernens Rechnung trägt aussehen könnte, bleibt leider noch offen. Daher hoffe ich auch eher, überhaupt erst mal so etwas wie einen groben Ansatz zu finden, ein Grobkonzept.
Jochen Robes vom Weiterbildungsblog weist ganz richtig darauf hin, dass hierbei ein hoher Grad an Selbstorganisation und Lernkompetenz auf Seiten der Lerner notwendig ist (und hat nebenbei noch eine spannende Ausführung in den Kommentaren). Daher meine ich, dass gerade hier die Vermittlung und Etablierung von Wissens- und Lern-Praktiken (wie immer die auch genau aussehen mögen) im Umgang mit der Offenheit des Netzes und dem Gebrauch von unter anderem auch Weblogs und Wikis bereits ein Bestandteil eines solchen E-Learning-Ansatzes sein müsste. Denn selbstgesteuertes Lernen, ob am Rechner oder "offline", geschieht eben nicht einfach so. Es müsste erlernt werden.
Nur: Kann dies überhaupt funktionieren? Für welche Themeninhalte macht es Sinn? Erleben viele Teilnehmer die Irritation offener Systeme und explorativem, kollaborativen Lernens nicht als zu frustrierend? Oder ist Sinnerzeugung doch auf irgendeine Weise motivierender als Reproduktion? Fragen über Fragen...
Ach ja, und ein lustiges Schmankerl zum Schluss sind noch diese Kommentare eines Telepolis-Lesers aus der Branche. 8-)
Grundsätzlich wird E-Learning in der Praxis hier insofern sehr kritisch beäugt, da es oft meint eine Lernumgebung o.ä. durch Unfreiheiten kontrollieren zu können und oft mit Wissensmanagement verwechselt wird, indem man einfach Inhalte für eine Lernumgebung abstrahiert, anstatt das Gegenteil zu tun. Die Lerner bewegen sich in einem "von oben" auferlegten System. Lernkontrolle, -Steuerung, und -Evaluation scheinen die entscheidensten Kriterien zu sein.
Dies Widerspricht dem E-Learning Ansatz über den ich in letzter Zeit nachdenke aber so völligst, doch immerhin sehen das die Autoren wohl auch nicht viel anders: Techniken des Internet wie Blogs oder Wiki-Datenbanken, wo im Peer-to-Peer-Verfahren gleichberechtigte Nutzer sich gegenseitig Wissen zur Verfügung stellen, Inhalte ohne jede Einschränkung kontrollieren, verändern, korrigieren, erweitern können, sind im E-Learning nicht vorgesehen. Dabei sind solche Bottom-up-Technologien direkte Produkte selbsttätigen Lernens und Wissenserwerbs, geboren aus dem gegebenen Anlass, dass Menschen zusammengekommen sind und einen gemeinsamen Bedarf empfunden haben - etwas, das von Interesse ist, in Erfahrung zu bringen. Solche "echte" Interaktivität kann nur erreicht werden, wenn versucht wird, möglichst viel Kontrolle darüber, was und wie gelernt werden soll, abzugeben. Ganz meine Rede! Wie eine Konzeption, die einem solchen eher offenen Lernbegriff selbstgesteuerten (selbstorganisierten?) Lernens Rechnung trägt aussehen könnte, bleibt leider noch offen. Daher hoffe ich auch eher, überhaupt erst mal so etwas wie einen groben Ansatz zu finden, ein Grobkonzept.
Jochen Robes vom Weiterbildungsblog weist ganz richtig darauf hin, dass hierbei ein hoher Grad an Selbstorganisation und Lernkompetenz auf Seiten der Lerner notwendig ist (und hat nebenbei noch eine spannende Ausführung in den Kommentaren). Daher meine ich, dass gerade hier die Vermittlung und Etablierung von Wissens- und Lern-Praktiken (wie immer die auch genau aussehen mögen) im Umgang mit der Offenheit des Netzes und dem Gebrauch von unter anderem auch Weblogs und Wikis bereits ein Bestandteil eines solchen E-Learning-Ansatzes sein müsste. Denn selbstgesteuertes Lernen, ob am Rechner oder "offline", geschieht eben nicht einfach so. Es müsste erlernt werden.
Nur: Kann dies überhaupt funktionieren? Für welche Themeninhalte macht es Sinn? Erleben viele Teilnehmer die Irritation offener Systeme und explorativem, kollaborativen Lernens nicht als zu frustrierend? Oder ist Sinnerzeugung doch auf irgendeine Weise motivierender als Reproduktion? Fragen über Fragen...
Ach ja, und ein lustiges Schmankerl zum Schluss sind noch diese Kommentare eines Telepolis-Lesers aus der Branche. 8-)
Abkassierer, Verwalter, Gebühreneintreiber
27. Februar 2004 - 01:43 Uhr - Moe
Den Studis in Hessen kann man nur raten, auch gegen die zusätzlichen 50€ die pro Semester als "Verwaltungskosten" gezahlt werden sollen (ein weiteres Teilstück der perfiden 'Operation Sichere Zukunft'), parallel zur Rückmeldung Beschwerde einzulegen.
Bezüglich der Anhörung zur Feststellung meines Studienguthabens (die eigentlich viel schlimmere Sache, denn es geht um deutlich mehr Geld, welches ich nicht habe) hatte ich ja bereits Einspruch erhoben, nachdem im hiesigen Institut ja bereits quasi-öffentlich kund getan wurde, dass es nie eine wirklich reguläre Lehre mit vollen Kapazitäten gab. In meinen Augen ist das ein guter Grund, dass die sich eigentlich ihre 500€ Gebühren sonstwohin stecken müssten. Abgesehen davon, dass dies unter der Last der hessischen Spar-Orgie nächstes Semester noch viel, viel schlimmer mit der Überlastung werden wird. Naja, Antwort auf meinen Einspruch habe ich noch keine. Ich gehe auch nich davon aus dass das irgendwas bringen wird. Irgendwie scheinen Studierende plötzliche wie irgendwelche faulen, reichen Säcke behandelt zu werden, denen es ja viel zu gut geht und die aber mal so richtig ausgenommen werden müssen wie eine Weihnachtsgans.
Gerade hat mich das $%!-Studentenwerk in Giessen auch in einer höchst dubiösen Aktion um 400€ erleichtert, da sie es anscheinend geschafft haben das Wohnheim-Zimmer in dem ich fünf Jahre lang bis letzten September wohnte komplett auf meine Kosten renovieren zu lassen. Der tatsächlich verursachte Schaden sah eigentlich so aus, dass ich fünf Jahre lang einen Boden genutzt und einen Stuhl durchgesessen habe. Ach ja, und einen Brandfleck im Boden verursacht, das war dann in der Tat meine Schuld. Für diesen Brandfleck beispielsweise hat irgendein Handwerker für einen Stundenlohn von 33€ (!!) 4 Stunden (!!) mit Arbeit zugebracht. Und wo man schon dabei war, hat man mir auch gleich noch den Restwert des durchgesessenen Stuhls und die Personalkosten zur Reparatur ebendessen berechnet. Das der Dreistigkeit noch nicht genug, ausserdem kann man so einen fetten Studenten wie mich ja ruhig nochmehr abrippen, hat man dann auch gleich nochmal den gesamten Boden neu gemacht und mir auch dies noch in Rechung gestellt. 33€/Std, das muss man sich mal reinziehen. Ich hab noch nie für irgendwas mehr als nen Zehner bekommen, glaube ich.
Gegen den Scheiss vorgehen kann ich nicht, und bin auch noch selbst Schuld dran (könnte man zumindest sagen, wenn man davon ausgeht dass eine Welt die aber wirklich sowas von voll mit totalen %§/$&% ist eben völlig normal ist). Denn ich habe beim Auszug ein Formular unterzeichnet auf dem eben diese Schäden draufstehen. Ich könnte mich totärgern. Die Kostenspalte hatte dieser Hausmeister natürlich leer gelassen, und mir erklärt man müsse dann mal sehen welche Kosten auf mich zukämen und welche nicht, und dass da zB der Boden drauf stünde sei ja ganz normal, denn das würde nach 5 Jahren ja immer neu gemacht. Und ich Idiot glaub dem &$%§&% auch noch sein Getexte.
Liebes Studentenwerk, liebe Gebühreneintreiber, ihr kotzt mich so derartig an. Jeder scheiss Verwalter, Kassierer, Anschwärzer oder Hausmeister scheint hier ja wirklich prima zu leben im ach so armen Hessenlande. Und dabei fällt auch noch einiges für die fleissigen Handwerker ab, die Arbeit hamse sich immerhin verdient. Schliesslich wollen die Leute ja von was leben. Autos kaufen, Kinder haben, Urlaube planen. Die vielen fleissigen Bürger die immer einen finden den man nochmal abrippen kann. Und nach unten hin geht es ja noch viel, viel weiter. Viel mehr als Verachtung bleibt mir da nicht mehr. Doch ich bin da ja noch richtig gut dran. Und dem nächsten der mir erzählt in Hessen sei kein Geld da, dem würde ich nur zu gerne aber mal aber so richtig eins auf die Fresse geben. Immer mitten in die Fresse rein :)
Aber ich schweife ab.
Bezüglich der Anhörung zur Feststellung meines Studienguthabens (die eigentlich viel schlimmere Sache, denn es geht um deutlich mehr Geld, welches ich nicht habe) hatte ich ja bereits Einspruch erhoben, nachdem im hiesigen Institut ja bereits quasi-öffentlich kund getan wurde, dass es nie eine wirklich reguläre Lehre mit vollen Kapazitäten gab. In meinen Augen ist das ein guter Grund, dass die sich eigentlich ihre 500€ Gebühren sonstwohin stecken müssten. Abgesehen davon, dass dies unter der Last der hessischen Spar-Orgie nächstes Semester noch viel, viel schlimmer mit der Überlastung werden wird. Naja, Antwort auf meinen Einspruch habe ich noch keine. Ich gehe auch nich davon aus dass das irgendwas bringen wird. Irgendwie scheinen Studierende plötzliche wie irgendwelche faulen, reichen Säcke behandelt zu werden, denen es ja viel zu gut geht und die aber mal so richtig ausgenommen werden müssen wie eine Weihnachtsgans.
Gerade hat mich das $%!-Studentenwerk in Giessen auch in einer höchst dubiösen Aktion um 400€ erleichtert, da sie es anscheinend geschafft haben das Wohnheim-Zimmer in dem ich fünf Jahre lang bis letzten September wohnte komplett auf meine Kosten renovieren zu lassen. Der tatsächlich verursachte Schaden sah eigentlich so aus, dass ich fünf Jahre lang einen Boden genutzt und einen Stuhl durchgesessen habe. Ach ja, und einen Brandfleck im Boden verursacht, das war dann in der Tat meine Schuld. Für diesen Brandfleck beispielsweise hat irgendein Handwerker für einen Stundenlohn von 33€ (!!) 4 Stunden (!!) mit Arbeit zugebracht. Und wo man schon dabei war, hat man mir auch gleich noch den Restwert des durchgesessenen Stuhls und die Personalkosten zur Reparatur ebendessen berechnet. Das der Dreistigkeit noch nicht genug, ausserdem kann man so einen fetten Studenten wie mich ja ruhig nochmehr abrippen, hat man dann auch gleich nochmal den gesamten Boden neu gemacht und mir auch dies noch in Rechung gestellt. 33€/Std, das muss man sich mal reinziehen. Ich hab noch nie für irgendwas mehr als nen Zehner bekommen, glaube ich.
Gegen den Scheiss vorgehen kann ich nicht, und bin auch noch selbst Schuld dran (könnte man zumindest sagen, wenn man davon ausgeht dass eine Welt die aber wirklich sowas von voll mit totalen %§/$&% ist eben völlig normal ist). Denn ich habe beim Auszug ein Formular unterzeichnet auf dem eben diese Schäden draufstehen. Ich könnte mich totärgern. Die Kostenspalte hatte dieser Hausmeister natürlich leer gelassen, und mir erklärt man müsse dann mal sehen welche Kosten auf mich zukämen und welche nicht, und dass da zB der Boden drauf stünde sei ja ganz normal, denn das würde nach 5 Jahren ja immer neu gemacht. Und ich Idiot glaub dem &$%§&% auch noch sein Getexte.
Liebes Studentenwerk, liebe Gebühreneintreiber, ihr kotzt mich so derartig an. Jeder scheiss Verwalter, Kassierer, Anschwärzer oder Hausmeister scheint hier ja wirklich prima zu leben im ach so armen Hessenlande. Und dabei fällt auch noch einiges für die fleissigen Handwerker ab, die Arbeit hamse sich immerhin verdient. Schliesslich wollen die Leute ja von was leben. Autos kaufen, Kinder haben, Urlaube planen. Die vielen fleissigen Bürger die immer einen finden den man nochmal abrippen kann. Und nach unten hin geht es ja noch viel, viel weiter. Viel mehr als Verachtung bleibt mir da nicht mehr. Doch ich bin da ja noch richtig gut dran. Und dem nächsten der mir erzählt in Hessen sei kein Geld da, dem würde ich nur zu gerne aber mal aber so richtig eins auf die Fresse geben. Immer mitten in die Fresse rein :)
Aber ich schweife ab.
We're the middle finger!
26. Februar 2004 - 19:43 Uhr - MoeIch schreib'
25. Februar 2004 - 17:23 Uhr - Moe
...hier mal was. Es hat nich mit Käsebroten zu tun. Mit Katzen auch nich. Hmm. Erinnert sich jemand an dieses leere Buch, was es mal gab? Soll sich ganz gut verkauft haben.
Wie funktioniert eigentlich Japan?
25. Februar 2004 - 12:18 Uhr - MoeHerrschaftsnetz?
25. Februar 2004 - 12:09 Uhr - Moe
Ein Herrschaftsnetz ist ein Netz welches nicht zwischen Content und Kommunikation unterscheidet, und in dem "arroganter, ignoranter Schreihals" eine Beleidigung ist. Das Netz der Anzugträger und Geldverdiener?
'You can be just like me, kids'
23. Februar 2004 - 14:25 Uhr - Moe
Eine wie ich finde sehr gelungene Hommage meiner Webcam, die den Herrn Fiene schon so entzückt hat, ist dem Herrn Hebig gelungen:

Update:

Noch Jemand? =)

Update:

Noch Jemand? =)
Zum Sport
23. Februar 2004 - 14:16 Uhr - Moe
Aus den Fussballnews der Aachener Zeitung: 'Sprengsatz im Hamburger Audimax explodiert'.
"Stromklau" beim Spiegel
20. Februar 2004 - 13:27 Uhr - Moe
Die Story von einer Festnahme nach Notebook-Aufladen am Bahnhof in Kassel (ich berichtete) hat es nun auch in den Spiegel geschafft: "Sie haben der Deutschen Bahn Strom entwendet" (Spiegel Online) [Heiko via ICQ]
Interessanterweise enthält der Artikel weder den Link zum Original-Eintrag im Weblog von Jan Michael Ihl, noch wird die Tatsache erwähnt, dass sich die BGS-Beamten auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht ausgewiesen, bzw dies verweigert haben.
Ich frage mich, ob das der Standard für Halbwahrheiten bei Spiegel Online ist: Man muss ja nichts falsches schreiben, wenn man es genausogut unter den Tisch fallen lassen kann.
Interessanterweise enthält der Artikel weder den Link zum Original-Eintrag im Weblog von Jan Michael Ihl, noch wird die Tatsache erwähnt, dass sich die BGS-Beamten auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht ausgewiesen, bzw dies verweigert haben.
Ich frage mich, ob das der Standard für Halbwahrheiten bei Spiegel Online ist: Man muss ja nichts falsches schreiben, wenn man es genausogut unter den Tisch fallen lassen kann.
Chaosradio 98: Social Software - Social Networks
20. Februar 2004 - 13:14 Uhr - Moe
Tim Pritlove hat in Orkut schon darauf hingewiesen, und jetzt wo ich es eben auch beim Rollberg gelesen habe fällts auch mir wieder ein: Am Mittwoch, dem 25.02.2004 gibt's beim Chaosradio des CCC von 2200-0100 Uhr eine Sendung über soziale Netzwerk-Anwendungen: Chasoradio 89: Social Software - Social Networks. Die Sendung lässt sich im Raum Berlin-Brandenburg über UKW, ansonsten via Satellit oder als Internet-Livestream empfangen.
Uni Giessen: 'Haushaltsplan weiterhin umstritten'
19. Februar 2004 - 18:17 Uhr - Moe
Groß ist derzeit die Verunsicherung der Lehrenden und Beschäftigten an der Justus-Liebig-Universität (JLU). Grund hierfür ist die in diesem Jahr drastisch verschlechterte Haushaltslage der Hochschule, die neben der schon bestehenden Verschuldung von 3,5 Millionen Euro für das laufende Jahr, unter anderem als Folge gekürzter Landeszuschüsse, weitere Einsparungen von 6,5 Millionen Euro vorsieht. [...]
In einer Stellungnahme des Senats, die von den drei Gruppen "Interfak", "Neue Universität" und "Vereinigte Professoren" verfasst worden war, wurde große Sorge über die aktuelle Lage ausgedrückt und eine gravierende Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit der Fachbereiche befürchtet. Weiterhin wurde eine stärkere Unterstützung durch das Land Hessen, etwa durch finanzielle Übergangshilfen, gefordert, da durch das Stoppen von Berufungsverfahren und die Absage bereits verabschiedeter Berufungen das Ansehen der JLU erheblich leide. Des Weiteren kritisierte man, dass die bislang vom Präsidium getroffenen Maßnahmen nicht ausreichten, das bereits im Sommer 2003 festgestellte Haushaltsdefizit zu beheben. [Weiterlesen beim Kreis-Anzeiger: 'Haushaltsplan weiterhin umstritten']
In einer Stellungnahme des Senats, die von den drei Gruppen "Interfak", "Neue Universität" und "Vereinigte Professoren" verfasst worden war, wurde große Sorge über die aktuelle Lage ausgedrückt und eine gravierende Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit der Fachbereiche befürchtet. Weiterhin wurde eine stärkere Unterstützung durch das Land Hessen, etwa durch finanzielle Übergangshilfen, gefordert, da durch das Stoppen von Berufungsverfahren und die Absage bereits verabschiedeter Berufungen das Ansehen der JLU erheblich leide. Des Weiteren kritisierte man, dass die bislang vom Präsidium getroffenen Maßnahmen nicht ausreichten, das bereits im Sommer 2003 festgestellte Haushaltsdefizit zu beheben. [Weiterlesen beim Kreis-Anzeiger: 'Haushaltsplan weiterhin umstritten']
Staatliche Willkür des BGS in Kassel
18. Februar 2004 - 17:52 Uhr - Moe
Fast zum kaputtlachen, wenn es denn nicht irgendwie auch einen ernsten Beigeschmack hätte, ist dieser Bericht eines Bloggers: 'Gedächtnisprotokoll meiner Festnahme durch den BGS am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe am 20.11.03'. So kann man als Bahnkunde für ein ca 10minütiges Aufladen seines Notebooks an einer Bahnhofssteckdose durchaus vom BGS festgenommen und eine Stunde eine halbe Stunde lang festgehalten werden, ohne auch nur einen einzigen Dienstausweis zu Gesicht bekommen. Auch dies ist die Operation Sichere Zukunft, live und in Farbe. Mehr Polizei! Mehr Sicherheit!
Wie man sich dagegen wehren kann? Eigentlich gar nicht. Höchstens durch Öffentlichkeit.
Wie man sich dagegen wehren kann? Eigentlich gar nicht. Höchstens durch Öffentlichkeit.
Impotente Langzeitstudis?
18. Februar 2004 - 11:04 Uhr - Moe
Achtung, Langzeitstudenten! Wer sich vom trauten Unialltag nur schwer trennen könne und sein Studium unmäßig in die Länge ziehe, bei dem würde die Krankheitsfalle zuschnappen, so eine Studie der Universität Göttingen. Vor allem für Männer, die zwei Drittel aller Dauerstudenten ausmachten, bedeuten die Ergebnisse der Studie eine Hiobsbotschaft. Denn ewiges Studieren macht nicht nur krank, sondern schwächt auch die Potenz, wie der Leiter der Studie, Manfred Kuda, mitteilte. Auch generelle Probleme in der Partnerschaft seien nicht auszuschließen. [via tagesschau.de]
Hessen will Kopftücher im öffentlichen Dienst verbieten
18. Februar 2004 - 09:41 Uhr - Moe
Der Streit um das muslimische Kopftuch ist im Landtag in eine nächste Runde gegangen. Die CDU-Fraktion brachte einen Gesetzentwurf ein, der Beamtinnen das Tragen der Kopfbedeckung im öffentlichen Dienst verbieten soll.
Die mit dem Kopftuch verbundene Weltanschauung stehe nicht im Einklang mit dem demokratischen Rechtsstaat, begründete CDU-Fraktionschef Franz-Josef Jung die Vorlage. Es sei nicht nur ein religiöses, sondern auch ein politisches Symbol. Das Kopftuch stehe für Unterdrückung, Unfreiheit und militanten Islamismus. Jung wertete das Verbot auch als Beitrag zur Integration.
[...]
Das Gesetz verweist ausdrücklich auf eine christliche Tradition Hessens. [via hr-online]
Also ich habe ja nichts gegen die Christen in Hessen, aber das geht entschieden zu weit. Besonders dreist erscheint mir hier der Hinweis der Integration (durch Gleichschaltung?).
Das Problem ist nur, dass die CDU in Hessen eine derartige Mehrheit hat, dass sie quasi entscheiden kann was sie will, auch wenn alle anderen Parteien dagegen sein sollten. Man sieht dies gerade daran, wie sie die Unis kaputtsparen. Dafür, dass ich jetzt Gebühren zahlen soll, werden 5/6 der Leute in dem Institut wo ich studiere nicht mehr weiterarbeiten können, und die freiwerdende Stelle im Prüfungsamt bleibt unbesetzt, so dass man sich nicht zur Prüfung anmelden kann?! Aber ich schweife ab.
Die mit dem Kopftuch verbundene Weltanschauung stehe nicht im Einklang mit dem demokratischen Rechtsstaat, begründete CDU-Fraktionschef Franz-Josef Jung die Vorlage. Es sei nicht nur ein religiöses, sondern auch ein politisches Symbol. Das Kopftuch stehe für Unterdrückung, Unfreiheit und militanten Islamismus. Jung wertete das Verbot auch als Beitrag zur Integration.
[...]
Das Gesetz verweist ausdrücklich auf eine christliche Tradition Hessens. [via hr-online]
Also ich habe ja nichts gegen die Christen in Hessen, aber das geht entschieden zu weit. Besonders dreist erscheint mir hier der Hinweis der Integration (durch Gleichschaltung?).
Das Problem ist nur, dass die CDU in Hessen eine derartige Mehrheit hat, dass sie quasi entscheiden kann was sie will, auch wenn alle anderen Parteien dagegen sein sollten. Man sieht dies gerade daran, wie sie die Unis kaputtsparen. Dafür, dass ich jetzt Gebühren zahlen soll, werden 5/6 der Leute in dem Institut wo ich studiere nicht mehr weiterarbeiten können, und die freiwerdende Stelle im Prüfungsamt bleibt unbesetzt, so dass man sich nicht zur Prüfung anmelden kann?! Aber ich schweife ab.
Giessener Anzeiger: "Uni muss womöglich an Prüfungen sparen"
16. Februar 2004 - 19:23 Uhr - Moe
Die katastrophale Situation in der sich die Uni Giessen und insbesondere das Institut an dem ich studiere befinden wurde im Giessener Anzeiger vom 12.02.2004 erwähnt: GIESSEN (fap). Wie geht es weiter im Fachgebiet Erziehungswissenschaften am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität? Dieser Frage widmete sich gestern eine Fachgebietsversammlung. Im Mittelpunkt standen dabei die anstehenden Stellenstreichungen im Rahmen der Sparmaßnahmen des Landes Hessen - auch bekannt als "Operation sichere Zukunft". Inzwischen sei sogar möglich, dass im kommenden Sommersemester keine Diplomprüfungen abgenommen würden. Rund 6,5 Millionen Euro hat die Universität in diesem Jahr weniger zur Verfügung als noch 2003. Die Folge sind zahlreiche Stellensperrungen: Viele befristete Verträge werden nicht mehr verlängert, frei werdende Stellen nicht neu besetzt. Besonders hart wäre das Institut für Erwachsenenbildung betroffen. "Dort sollen die Verträge aller fünf der Professur zugeordneten Stellen nicht verlängert werden", sagte Thomas Schmitt, Hochschulreferent im Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) der JLU im Gespräch mit dem Anzeiger. Doch auch die übrigen Studierenden des Fachgebiets würden von den Einsparungen betroffen sein. So erklärte Prof. Ludwig Duncker, der Vorsitzende des Diplomprüfungsamtes, es sei durchaus möglich, dass im kommenden Semester keine Diplomprüfungen abgenommen würden, da auch im Prüfungsamt Stellen wegfielen. [Weiterlesen beim Giessener Anzeiger]
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Fahndung per SMS
16. Februar 2004 - 16:37 Uhr - Moe
... und der geneigte BKA-affine Blockwart von nebenan kann auch gleich selber mitmachen: SMS-Fahndung.de. Also Augen auf! und immer schön jeden denunzieren der "verdächtig" aussieht! [via wirres.net]
Google Adwords und Weblogs, die x-te.
16. Februar 2004 - 16:31 Uhr - Moe
Was mich an der zunehmenden Verbreitung von Google Adwords in Weblogs stört, ist die Tatsache, dass viele BloggerInnen es anscheinend so sehen, dass die Benutzung des Formats Weblog irgendwie ein Anlass, oder zumindest eine Legitimation ist, um Werbung in die eigene Website aufzunehmen. So finden sich Adwords damit auch in immer mehr Weblogs, welche ich, auch wenn die Verwendung des Begriffes "privat" im Kontext des World Wide Web immer etwas schwierig ist, eigentlich als persönlich, oder zumindest als unkommerziell von ihrer eigentlichen Intention her bezeichnen würde. Ich halte es für bedenklich, wenn Werbung jeden persönlichen Raum erobert. Ich hänge ja auch keine Werbe-Plakate in meine Wohnung, um meine Gäste hier zu bewerben. Das grosse Ziel der Google Adwords schien für mich darin zu bestehen, soviele private Blogs wie möglich als Werbeplattform für sich zu gewinnen.
Nun stelle ich fest, dass dies anscheinend überhaupt nicht der Fall ist: So häufen sich Berichte von BloggerInnen, welche von Google für das Adwords-Programm abgelehnt wurden. Die Begründung von seiten Googles lautet: "Persönliche Website oder Chat-Website".
Das finde ich mal sehr interessant. Etwas schräg ist nur die Tatsache, dass es keine sonderlich transparente Linie gibt, ab wann man ein Weblog als "persönliche Website" bezeichnen könnte. Was machen nun Blogger die bei Google Adwords abgelehnt werden? Sie melden sich einfach gleich nochmal an, und das scheint sogar zu funktionieren...
Nun stelle ich fest, dass dies anscheinend überhaupt nicht der Fall ist: So häufen sich Berichte von BloggerInnen, welche von Google für das Adwords-Programm abgelehnt wurden. Die Begründung von seiten Googles lautet: "Persönliche Website oder Chat-Website".
Das finde ich mal sehr interessant. Etwas schräg ist nur die Tatsache, dass es keine sonderlich transparente Linie gibt, ab wann man ein Weblog als "persönliche Website" bezeichnen könnte. Was machen nun Blogger die bei Google Adwords abgelehnt werden? Sie melden sich einfach gleich nochmal an, und das scheint sogar zu funktionieren...
Zwangsarbeit statt Zivis? Die zweite.
15. Februar 2004 - 14:35 Uhr - Moe
Meinen letzten Beitrag kann ich so eigentlich nicht stehen lassen, habe ich mir überlegt, und zwar aus folgendem Grund: Wie ich hier schon andeutete, sehe ich ein Problem beim Bloggen darin, dass man ab einer gewissen, ich sage mal 'Reichweite', eine eher heterogene Leserschaft hat, die man nicht mehr kennt und die auch einen selbst nicht kennt. Gerade beim schnellen bloggen ist das Problem nun, dass man teilweise gewisse Deutungen oder Intentionen beim Rezipienten voraussetzt, indem man von sich auf andere schliesst. Das muss aber natürlich überhaupt nicht so gegeben sein.
In meiner Subjektivität geht es mir eigentlich nicht (naja manchmal am Rande ;) darum, in Beiträgen in denen ich mich über Themen wie beispielsweise Politik oder Ökonommie äussere, irgendwelchen Parteien, Berufgsgruppen oder wem-auch-immer ans Bein zu pissen. In der Tat habe ich von diesen Themen zunächst mal wirklich nicht besonders viel Ahnung und darüber hinaus natürlich auch eine eigene, subjektive Einstellung, aber gerade das ist ja das Schöne am Bloggen. Einige Postings scheinen dann aber doch zuviel persönlichen Hintergrund missen zu lassen, da ich den Fehler mache diese Deutungen voraus zu setzen und dann letzlich nur noch meine eigene Position oder einen Kommentar poste. Was soll das denn?
Warum ich ZwangsarbeiterInnen statt Zivis für einen gefährlichen Weg halte, knüpft nun also an folgendem Gedankengang an:
[Weiterlesen]
In meiner Subjektivität geht es mir eigentlich nicht (naja manchmal am Rande ;) darum, in Beiträgen in denen ich mich über Themen wie beispielsweise Politik oder Ökonommie äussere, irgendwelchen Parteien, Berufgsgruppen oder wem-auch-immer ans Bein zu pissen. In der Tat habe ich von diesen Themen zunächst mal wirklich nicht besonders viel Ahnung und darüber hinaus natürlich auch eine eigene, subjektive Einstellung, aber gerade das ist ja das Schöne am Bloggen. Einige Postings scheinen dann aber doch zuviel persönlichen Hintergrund missen zu lassen, da ich den Fehler mache diese Deutungen voraus zu setzen und dann letzlich nur noch meine eigene Position oder einen Kommentar poste. Was soll das denn?
Warum ich ZwangsarbeiterInnen statt Zivis für einen gefährlichen Weg halte, knüpft nun also an folgendem Gedankengang an:
[Weiterlesen]
Statt Zivis arbeitslose Zwangsarbeiter?
15. Februar 2004 - 13:15 Uhr - Moe
Als die Diskussion um die Äuflösung der Wehrpflicht - was ich für einen Fehler halte, und das sage ich als Pazifist und Kriegsdienstverweigerer - neulich wieder losging, habe ich zu meinen Freunden in bester Stammtisch-Manier gesagt: "Naja, die können ja dann wenn sie damit den sozialen Beitrag den die Zivis leisten zerstört haben einfach die Arbeitslosen dazu zwingen oder so! Dann haben sie die Arbeitslosigkeitsstatistik erfolgreich gefaked, die Jobs werden immer noch für nen Hungerlohn erledigt so wie früher von den Zivis, und in Deutschland gibt es endlich wieder Zwangsarbeit!" Ich hatte es bewusst so provokant und überzogen formuliert, damit die Idiotie die dieser Einstellung zugrunde liegt deutlich wird. Vielleicht auch, weil ich es für eine krass abwegige Übersteigerung des gegenwärtigen neoliberalen "Trends" gehalten habe. Nun haben sich das manche Anzugträger bei FDP und CDU auch überlegt. Nur die meinen diesen Schwachsinn ernst.
Webcams in Giessen
15. Februar 2004 - 12:42 Uhr - Moe
Neben der berühmt-berüchtigten Weathercam gibt es hier im schönen Giessen nun eine zweite Outdoor-Webcam, und zwar mit aktuellen Bildern vom Volksbank-Neubau im Schiffenberger Weg. Na dennsen!
Kennt jemand weitere Webcams in Giessen? Ich für meinen Teil hätte jedenfalls gerne schon mal einen Web-Zugang zu dieser Kamera, mit der die Giessener Obrigkeit tagtäglich die Bürger Giessens bespitzelt:
Aber selbstverständlich dient die Unvermeidlichkeit, sich beim Warten auf den Bus am Marktplatz filmen zu lassen schliesslich nur meiner Sicherheit. Genauso wie die beiden Polizisten die vorbeischlendern, ein paar Minuten später andere Polizisten die den Schriftzug "Wachpolizei" auf den Rücken tragen, und wiederum ein paar Minuten später zwei Polizisten, denen "Freiwilliger Polizeidienst" (!?! - zwingt man die anderen?) auf dem Rücken geschrieben steht. Kann mir jemand diese ganzen verschiedenen Spezies mal erklären? Ich verstehe das wirklich nicht.
Aber wie schon an anderer Stelle ganz richtig erkannt wurde, stellen Überwachungskameras nun mal nur dann ein geeignetes Herrschaftsinstrument dar, wenn auch genügend Pawns zur Verfügung stehen um direkt eingreifen zu können.
Deutlich wird hier wieder einmal, wie verhöhnend das Geschwätz vom ja ach so armen Hessenlande ist, in dem Unis und soziale Einrichtungen von der CDU-Mehrheitsdiktatur im Landtag kaputt gespart werden. Aber ich schweife ab. Deswegen schliesse ich lieber mit dem Zitat eines Fazits der Jusos zum Thema Videoüberwachung in Giessen: Was bleibt also vom großen Konzept das eine schlimme Welt wieder einmal ein Stück verbessern sollte? Wohl kaum mehr als ein großes Stück weniger Freiheit und hunderte Meter Bänder, die anderswo sinnvoller gebraucht werden könnten. Im Kern besorgt die Videoüberwachung mit viel aufwand allenthalben die Verdrängung von gewissen Delikten und geht einher mit der Verdrängung von Personengruppen, Verhaltensweisen und Treffpunkten im Falle des Marktplatzes auch und gerade junger Menschen. Wieder werden die Glitzermeilen ein vermeintliches Stück sauberer und die Wohnquartiere weiter belastet. Sollen nun auch dort Kameras über das Leben der Menschen wachen? [aus Jusos Giessen: Videoüberwachung]
Kennt jemand weitere Webcams in Giessen? Ich für meinen Teil hätte jedenfalls gerne schon mal einen Web-Zugang zu dieser Kamera, mit der die Giessener Obrigkeit tagtäglich die Bürger Giessens bespitzelt:
Aber selbstverständlich dient die Unvermeidlichkeit, sich beim Warten auf den Bus am Marktplatz filmen zu lassen schliesslich nur meiner Sicherheit. Genauso wie die beiden Polizisten die vorbeischlendern, ein paar Minuten später andere Polizisten die den Schriftzug "Wachpolizei" auf den Rücken tragen, und wiederum ein paar Minuten später zwei Polizisten, denen "Freiwilliger Polizeidienst" (!?! - zwingt man die anderen?) auf dem Rücken geschrieben steht. Kann mir jemand diese ganzen verschiedenen Spezies mal erklären? Ich verstehe das wirklich nicht.
Aber wie schon an anderer Stelle ganz richtig erkannt wurde, stellen Überwachungskameras nun mal nur dann ein geeignetes Herrschaftsinstrument dar, wenn auch genügend Pawns zur Verfügung stehen um direkt eingreifen zu können.
Deutlich wird hier wieder einmal, wie verhöhnend das Geschwätz vom ja ach so armen Hessenlande ist, in dem Unis und soziale Einrichtungen von der CDU-Mehrheitsdiktatur im Landtag kaputt gespart werden. Aber ich schweife ab. Deswegen schliesse ich lieber mit dem Zitat eines Fazits der Jusos zum Thema Videoüberwachung in Giessen: Was bleibt also vom großen Konzept das eine schlimme Welt wieder einmal ein Stück verbessern sollte? Wohl kaum mehr als ein großes Stück weniger Freiheit und hunderte Meter Bänder, die anderswo sinnvoller gebraucht werden könnten. Im Kern besorgt die Videoüberwachung mit viel aufwand allenthalben die Verdrängung von gewissen Delikten und geht einher mit der Verdrängung von Personengruppen, Verhaltensweisen und Treffpunkten im Falle des Marktplatzes auch und gerade junger Menschen. Wieder werden die Glitzermeilen ein vermeintliches Stück sauberer und die Wohnquartiere weiter belastet. Sollen nun auch dort Kameras über das Leben der Menschen wachen? [aus Jusos Giessen: Videoüberwachung]
Internet Radio: CrapRadio
14. Februar 2004 - 03:48 Uhr - Moe
You are about to embark on a journey through the wonderful world of computer and video game soundtracks and remixes. crapradio.com, gefunden in der Liste von Hendrik's Projekten.
Neulich im Blogger-Chat
13. Februar 2004 - 21:21 Uhr - Moe
Ab und zu schaut ja mal ein Prisac oder eine Kartoffel im deutschsprachigen Blogger-Chat #de:blogs auf irc.freenode.net herein. Nur sind wir dann meistens so heftig am Kampfidlen, dass das alles viel zu schnell für uns geht. Was also tun, damit mal Schwung in die Bude kommt? Ich sehe da bislang drei Möglichkeiten:
- Ein Buch "The Zen of Competitive IRC-Idling" schreiben -> ??? -> Profit!
- Chat-Zeiten etablieren, zu denen diejenigen die eigentlich chatten wollen reinschauen. Zum Beispiel jeden 1. und 3. Mittwoch ab 1800, oder sowas.
- Einen permanenten Link zum Blogger-Chat auf das eigene Weblog pappen, und hoffen dass ein paar Leute nachziehen. ;-)
Hessen: "Mit Polizeikanonen auf Alternativspatzen geschossen"
13. Februar 2004 - 20:49 Uhr - Moe
Das sind ja mal Regional-Nachrichten bei Telepolis: Jörg Bergstedt ist politischer Aktivist. Der 40jährige Autor einiger kritischer Bücher über Nichtregierungsorganisationen lebt mit Gleichgesinnten in der Projektwerkstatt Sassen in der Nähe von Gießen. Für die Polizei und die Behörden ist er ein rotes Tuch, im Dezember wurde er bereits wegen Körperverletzung, Widerstand gegen die Polizei und Beleidigung zu 9 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Am vergangenen Dienstag sollte er beim mittelhessischen Polizeipräsidium in Gießen eine Speichelprobe abgeben, vier Tage zuvor ist Bergstedt die Aufforderung zur Abgabe des genetischen Fingerabdrucks zugestellt worden. Dort wurde ihm eine gewaltsame Blutabnahme angedroht, falls er der Aufforderung zur Speichelprobe nicht Folge leiste.
Bergstedt wurde der "gemeinschädlichen Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund" beschuldigt. So soll er im hessischen Landtagswahlkampf 2003 Plakate politischer Parteien verändert haben. "Hier wird mit Polizeikanonen auf Alternativspatzen geschossen", charakterisierte der Landessprecher der Humanistischen Union Hessen Franz-Josef Hanke in einer Presseerklärung das Verhalten der hessischen Behörden. [via Telepolis: "Mit Polizeikanonen auf Alternativspatzen geschossen"]
Also man mag von der Projektwerkstatt in Saasen halten was man will (ich persönlich finde allein schon die Website ziemlich krass, aber das soll hier nichts zur Sache tun), aber dass von Seiten des Landes die Hemmschwelle für Massnahmen wie genetische Profile sinkt halte ich nicht für hinnehmbar. Interessant erscheint mir auch, wofür das arme Land Hessen inmitten seiner Operation Sichere Zukunft (Immer noch mit krassem regelstudienzeitmässigem Rechtschreibfehler im Bereich Service, schon seit November ;-) noch so alles Geld übrig hat, während die Unis total kaputtgespart werden.
Auf Indymedia finden sich lustige Berichte der AktivistInnen selbst, bei denen trotz der alles anderen als objektiven Berichterstattung zumindest deutlich wird, wie krass viel Geld für höchst fragwürdige Ermittlungsverfahren und Gerichtsverhandlungen ausgegeben wird, wenn beispielsweise ein Typ wegen einem (1) abgerissenen Wahlplakat vor Gericht steht, Polizisten als Zeugen gehört werden, und so weiter und so fort. Ich will damit nicht sagen dass jede(r) alles tun kann was er/sie will. Doch dass hier jegliche Verhältnismässigkeit aber so völligst flöten geht steht ausser Frage.
Wenn ich mich recht erinnere, gab es mal Zeiten in denen Leute die Polizisten erschiessen oder etwas in die Luft jagen als Staatsfeind angesehen wurden. Heute scheinen Farbschmierereien und Sachbeschädigungen bereits auszureichen. Was will uns Bürgern die Obrigkeit damit sagen?
Bergstedt wurde der "gemeinschädlichen Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund" beschuldigt. So soll er im hessischen Landtagswahlkampf 2003 Plakate politischer Parteien verändert haben. "Hier wird mit Polizeikanonen auf Alternativspatzen geschossen", charakterisierte der Landessprecher der Humanistischen Union Hessen Franz-Josef Hanke in einer Presseerklärung das Verhalten der hessischen Behörden. [via Telepolis: "Mit Polizeikanonen auf Alternativspatzen geschossen"]
Also man mag von der Projektwerkstatt in Saasen halten was man will (ich persönlich finde allein schon die Website ziemlich krass, aber das soll hier nichts zur Sache tun), aber dass von Seiten des Landes die Hemmschwelle für Massnahmen wie genetische Profile sinkt halte ich nicht für hinnehmbar. Interessant erscheint mir auch, wofür das arme Land Hessen inmitten seiner Operation Sichere Zukunft (Immer noch mit krassem regelstudienzeitmässigem Rechtschreibfehler im Bereich Service, schon seit November ;-) noch so alles Geld übrig hat, während die Unis total kaputtgespart werden.
Auf Indymedia finden sich lustige Berichte der AktivistInnen selbst, bei denen trotz der alles anderen als objektiven Berichterstattung zumindest deutlich wird, wie krass viel Geld für höchst fragwürdige Ermittlungsverfahren und Gerichtsverhandlungen ausgegeben wird, wenn beispielsweise ein Typ wegen einem (1) abgerissenen Wahlplakat vor Gericht steht, Polizisten als Zeugen gehört werden, und so weiter und so fort. Ich will damit nicht sagen dass jede(r) alles tun kann was er/sie will. Doch dass hier jegliche Verhältnismässigkeit aber so völligst flöten geht steht ausser Frage.
Wenn ich mich recht erinnere, gab es mal Zeiten in denen Leute die Polizisten erschiessen oder etwas in die Luft jagen als Staatsfeind angesehen wurden. Heute scheinen Farbschmierereien und Sachbeschädigungen bereits auszureichen. Was will uns Bürgern die Obrigkeit damit sagen?
Flash GameZ Reinforcement
13. Februar 2004 - 17:10 Uhr - MoeDer Macht die Bilder: Bestes Pressefoto des Jahres 2003
13. Februar 2004 - 17:01 Uhr - Moe
Der Preis für das beste Pressefoto des Jahres 2003 geht an den französischen Fotografen Jean-Marc Bouju von der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) für seine Aufnahme eines irakischen Kriegsgefangenen. Der Mann hält seinen kleinen Sohn im Arm. Artikel und Foto: NZZ Online - Siegerfoto zeigt irakischen Kriegsgefangenen mit Sohn
Similar Feeds
12. Februar 2004 - 18:48 Uhr - Moe
RSS-Info: Similar Feeds ist eine webbasierte Anwendung, welche auf dem SDK des RSS-Projektes Share Your OPML! von Dave Winer aufbaut. Im Share Your OPML!-Projekt kann man eine OPML-Datei, welche einen Export aller RSS-Feeds die man liest enthält hochladen, und so mit anderen teilen. Similar Feeds schaut nun ganz einfach anhand der Daten-Basis aller hochgeladenen OPML-Feeds nach, welche anderen Feeds die Leute, die einen bestimmten Feed lesen, denn noch so abonniert haben. Bisher funktioniert das nur leidlich gut, was daran liegen könnte das insgesamt einfach noch viel zu wenige OPML-Dateien, vor allem von deutschen LeserInnen, vorliegen. Insgesamt gefällt mir die Idee aber ziemlich gut.
Hier als Beispiel mal die Similar Feeds für mein Weblog:
Readers who subscribe to PlasticThinking: Moe's Blog. also subscribe to...
Hier als Beispiel mal die Similar Feeds für mein Weblog:
Readers who subscribe to PlasticThinking: Moe's Blog. also subscribe to...
Neulich, am Giessener Bahnhof
12. Februar 2004 - 14:14 Uhr - Moe
Der Vorwurf der Frauenfeindlichkeit kann ja in meinen Augen an Absurdität nur noch durch den Vorwurf des "Sympathisierens mit politischen Morden" getoppt werden, aber andere sehen das nicht so, daher habe ich das Foto aus diesem Beitrag getötet.
Bildungskahlschlag an der Uni Giessen: Crash des Haushalts?
12. Februar 2004 - 13:46 Uhr - Moe
Anscheinend ist der Universität Giessen durch eine sehr kurzfriste Änderung irgendwelcher Berechnungspläne (zusätzlich zum Hochschulpakt, welchen die Landesregierung bereits aufgekündigt hatte) soviel Geld gekürzt worden, dass sie den Haushalt komplett gegen die Wand gefahren hat, was wenn ich das richtig verstanden habe eine 30prozentige Kürzung der Sachmittel sowie einen kompletten Einstellungs-Stopp nach sich zieht. Das Dumme ist nur, in dem Institut wo ich studiere laufen anscheinend 5/6 der Stellen zum Semesterende aus. Ob die Stellen neu besetzt werden dürfen und ob es das Fachgebiet in dem ich studiere nächstes Jahr überhaupt noch geben wird, ist somit in meinen Augen mehr als fraglich.
In einer Krisen-Sitzung der erziehungswissenschaftlichen Institute wurde dann bekannt gegeben, dass der Umfang der Lehre im nächsten Semester so je nach Institut nochmal um 20-40% zurückgefahren wird, und dass man nebenbei innerhalb der letzten 4 Jahre sowieso schon mal zu keinem Zeitpunkt mehr als 75% der eigentlich für die hiesigen Studentenzahlen nötigen Semesterwochenstunden angeboten hätte.
Die Tatsache, dass einzelne Professuren doch noch "gerettet" werden konnten, schien hier auch noch ein Grund für Applaus zu sein. Ich würde mir wünschen, dass sich diese Personen doch bitte mal trauen mögen, an die Presse zu gehen und öffentlich eindringlichst davon abzuraten, ein Studium der Erziehungswissenschaften (Pädagogik und Lehramt) an der Justus-Liebig-Universität Giessen aufzunehmen.
Der beste Witz nun ist, dass nebenbei auch das Prüfungsamt der Geisteswissenschaften nun nicht mehr mit einer Stelle besetzt sein wird. Das bedeutet, dass sich solange dann auch niemand zu einer Prüfung anmelden kann (!!). Selbstverständlich laufen StudentInnen sturm gegen diese totale Misere, das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.
Obwohl der Abschluss meines Studium also überhaupt nicht gewährleistet ist, werde ich um meinen Abschluss zu machen dank der von der CDU-Landesregierung Hessens eingeführten Studiengebühren nicht drum herum kommen, dem Land Hessen 1200€ für zwei Semester quasi als zinslosen Kredit zu geben (denn abgesehen davon, dass ich das Geld überhaupt nicht habe, würde ich es ja wiederbekommen wenn ich vor 2005/2006 fertig werde). Dafür, dass ich zahlender Kunde werde, wird mir dann immerhin auch das Fachgebiet vor der Nase weggekürzt oder der Rest der Lehre wird noch überfüllter als er es jetzt schon ist, oder wie soll das laufen?
Dazu muss man wissen, dass es schon seitdem ich hier studieren völlig normal ist, aus überfüllten Seminaren rauszufliegen und ein ordnunsgemässes Studium somit faktisch nicht möglich ist.
Aber nichts genaues weiss man bisher nicht, von daher bleibt mir nichts anderes übrig, als abzuwarten.
Denn seltsamerweise findet man aber auch nirgends auf den Webseiten der Uni irgendeine offizielle Information dazu. Ich frage mich ob das irgendeine Absicht, oder lediglich eine verfehlte Informationspolitik ist.
Das ist also die Operation Sichere Zukunft, live und in Farbe.
Ein erklärtes Ziel der CDU-Mehrheitsdiktatur im Landtag scheint darin zu bestehen, jegliche nicht direkt in einem kapitalistisch-ökonomischen Sinneverwertbare auszubeutenden Bildungsinhalte sowie die dazugehörigen Institutionen zu zerstören.
Ein solcher Bildungsbegriff ist mehr als fragwürdig, die gesellschaftlichen Folgeschäden jedoch sind unabsehbar.
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen)
In einer Krisen-Sitzung der erziehungswissenschaftlichen Institute wurde dann bekannt gegeben, dass der Umfang der Lehre im nächsten Semester so je nach Institut nochmal um 20-40% zurückgefahren wird, und dass man nebenbei innerhalb der letzten 4 Jahre sowieso schon mal zu keinem Zeitpunkt mehr als 75% der eigentlich für die hiesigen Studentenzahlen nötigen Semesterwochenstunden angeboten hätte.
Die Tatsache, dass einzelne Professuren doch noch "gerettet" werden konnten, schien hier auch noch ein Grund für Applaus zu sein. Ich würde mir wünschen, dass sich diese Personen doch bitte mal trauen mögen, an die Presse zu gehen und öffentlich eindringlichst davon abzuraten, ein Studium der Erziehungswissenschaften (Pädagogik und Lehramt) an der Justus-Liebig-Universität Giessen aufzunehmen.
Der beste Witz nun ist, dass nebenbei auch das Prüfungsamt der Geisteswissenschaften nun nicht mehr mit einer Stelle besetzt sein wird. Das bedeutet, dass sich solange dann auch niemand zu einer Prüfung anmelden kann (!!). Selbstverständlich laufen StudentInnen sturm gegen diese totale Misere, das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.
Obwohl der Abschluss meines Studium also überhaupt nicht gewährleistet ist, werde ich um meinen Abschluss zu machen dank der von der CDU-Landesregierung Hessens eingeführten Studiengebühren nicht drum herum kommen, dem Land Hessen 1200€ für zwei Semester quasi als zinslosen Kredit zu geben (denn abgesehen davon, dass ich das Geld überhaupt nicht habe, würde ich es ja wiederbekommen wenn ich vor 2005/2006 fertig werde). Dafür, dass ich zahlender Kunde werde, wird mir dann immerhin auch das Fachgebiet vor der Nase weggekürzt oder der Rest der Lehre wird noch überfüllter als er es jetzt schon ist, oder wie soll das laufen?
Dazu muss man wissen, dass es schon seitdem ich hier studieren völlig normal ist, aus überfüllten Seminaren rauszufliegen und ein ordnunsgemässes Studium somit faktisch nicht möglich ist.
Aber nichts genaues weiss man bisher nicht, von daher bleibt mir nichts anderes übrig, als abzuwarten.
Denn seltsamerweise findet man aber auch nirgends auf den Webseiten der Uni irgendeine offizielle Information dazu. Ich frage mich ob das irgendeine Absicht, oder lediglich eine verfehlte Informationspolitik ist.
Das ist also die Operation Sichere Zukunft, live und in Farbe.
Ein erklärtes Ziel der CDU-Mehrheitsdiktatur im Landtag scheint darin zu bestehen, jegliche nicht direkt in einem kapitalistisch-ökonomischen Sinne
Ein solcher Bildungsbegriff ist mehr als fragwürdig, die gesellschaftlichen Folgeschäden jedoch sind unabsehbar.
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen)
Culture Jamming
11. Februar 2004 - 21:21 Uhr - Moe
Die künstlerischen Strategie dieser neuen Form des zivilen Ungehorsams besteht darin, den Konflikt als Form gesellschaftlicher Auseinandersetzung wieder zu legitimieren und eine neue Grammatik des Politischen zu etablieren. Dabei wird auf Baudrillards Überlegung gesetzt, dass es dem System nicht mehr möglich ist, Kritik als illegitim zu entwerten, also auf Kritik in der Form einer Gabe zu antworten, welche die BürgerInnen zufrieden stellt. Das Stadtbild und unser Innenleben sind vollgepflastert mit den Kauf- und Lebensgestaltungsappellen der Werbeindustrie, welcher wir kaum etwas entgegen setzen können. Insbesondere die Gesetze zum Schutz der Marken machen es unmöglich, eine Marke öffentlich zu kritisieren. Die Werbung will nicht, dass man ihr antwortet. Deshalb mehren sich die Stimmen, die fordern, das Recht auf freie Meinungsäußerung auch in Form von freien Werbeflächen und Sendezeiten einzuklagen. Das Zitat allein macht nicht soo viel Sinn, wer interessiert ist liest den ganzen Text: "Culture Jamming: Die visuelle Grammatik des Widerstands".
Zur Frage ob das nun Kunst oder Politik sei äussert sich die BlogChronik der Kommunikationsguerilla - ein wie ich meine sehr lesenswertes Blog übrigens, das nebenei auch in der augenfreundlicheren RSS-Version daher kommt. ;-)
Zur Frage ob das nun Kunst oder Politik sei äussert sich die BlogChronik der Kommunikationsguerilla - ein wie ich meine sehr lesenswertes Blog übrigens, das nebenei auch in der augenfreundlicheren RSS-Version daher kommt. ;-)
How To Network With Blogger
11. Februar 2004 - 18:29 Uhr - Moe
Now it's the future and we have lots of social networking web sites that show us our weak ties. So many in fact that people are getting overwhelmed. Folks, you don't need a hired hand to manage your social networking duties. If you're a Blogger user, then you're already signed up to the ultimate networking tool--one that plugs you into a world blind to height, weight, and eye color; where your thoughts, opinions, and ideas represent who you are. How To Network With Blogger
Gut für Google, dass sie mit Blogger und Orkut eigentlich beide Flavors bedienen. Aber ob sie das wirklich nur tun, um irgendwelche Ads besser targeten zu können, wie man ab und an so liest (ich bin gerade zu faul, den Link zu suchen)?
Gut für Google, dass sie mit Blogger und Orkut eigentlich beide Flavors bedienen. Aber ob sie das wirklich nur tun, um irgendwelche Ads besser targeten zu können, wie man ab und an so liest (ich bin gerade zu faul, den Link zu suchen)?
BlogAfrica
11. Februar 2004 - 18:09 Uhr - Moe
BlogAfrica is a project designed to increase the numbers of people blogging in and about Africa and to increase the visibility of weblogs about Africa. The BlogAfrica project will include an index of Africa-centric blogs, hosting space for bloggers in Africa and workshops and events that will bring together bloggers from Africa with bloggers from around the world. BlogAfrica.com - BlogAfrica Weblogs Listing
[via Generation Blogger]
[via Generation Blogger]
Orkut
10. Februar 2004 - 17:52 Uhr - Moe
Seit gestern Abend bin ich dann also auch auf dem Social-Networking-Plattform-Dingens namens Orkut gelandet, und dort unter meinem Realname zu finden.
Was ich davon halten soll weiss ich noch nicht genau und eigentlich bin ich gerade zu faul was darüber zu schreiben; interessant aber zwiespältig ist es allemal.
Tim Pritlove hat einiges über Orkut in sein Weblog geschrieben, ich empfehle sich dort mal schlau zu machen falls jemand etwas wissen will.
Was ich davon halten soll weiss ich noch nicht genau und eigentlich bin ich gerade zu faul was darüber zu schreiben; interessant aber zwiespältig ist es allemal.
Tim Pritlove hat einiges über Orkut in sein Weblog geschrieben, ich empfehle sich dort mal schlau zu machen falls jemand etwas wissen will.
Neues Weblog bei der ZEIT: "Beruf Terrorist"
10. Februar 2004 - 17:42 Uhr - Moe
"Beruf Terrorist The Enemy of all the World" ist ein neues Weblog der ZEIT, geführt von Dr. Jochen Bittner: Wenn Ohnmächtige ihre Ohnmacht in Macht gegen die Mächtigen verwandeln, wird es gefährlich. Von solchen Geschichten handelt dieser Weblog. [via Beruf Terrorist: Der Feind der ganzen Welt]
TomK32 schreibt über Wikipedia
10. Februar 2004 - 00:42 Uhr - Moe
"TomK32 schreibt über Wikipedia" ist das Weblog eines der deutschen Admins von Wikipedia, der freien Enzyklopädie in Wiki-Form. Das Blog scheint es schon ein paar Wochen zu geben, dennoch auch von mir ein herzliches Welcome on the blog an dieser Stelle :)
Anthropologie des Strickens?
10. Februar 2004 - 00:30 Uhr - Moe
Paige West, an anthropologist at the Columbia University describes people in urban areas as "alienated from the products of their daily work -- they never see a material product of their labor."
But knitting helps, she says, allowing the development of a social relationship between objects and people, as well as providing a material byproduct of their efforts.
"People can develop a social relationship with the objects and the people" allowing "some sort of production from which you can see the sensuous item straight away". [via Yahoo]
But knitting helps, she says, allowing the development of a social relationship between objects and people, as well as providing a material byproduct of their efforts.
"People can develop a social relationship with the objects and the people" allowing "some sort of production from which you can see the sensuous item straight away". [via Yahoo]
I Love Death
09. Februar 2004 - 13:28 Uhr - Moe
... ist ein wirkliches geniales Musikvideo in Flash, welches tatsächlich so etwas wie eine Story (über das Leben) hat. [via Flash Gamez]
Made my Day :)
09. Februar 2004 - 13:18 Uhr - Moe
Die ultimative Lobhudelei bei "nmz", der Neuen Musikzeitung:
Moes World
Oder bei einem Moe aus Gießen, dessen Weblog wirklich eine Anlaufstelle für rasche Informationen vielerlei Art ist. Unter http://weblog.plasticthinking.org/ geht es ums "Leben und Lernen auf dem Web." Moe hat es ohnehin drauf: Als BildungsBlog versteht sich ein "Community-Weblog rund um Bildung, Lernen und Lehren" (http://bildung.twoday.net/). Und Moe betreibt ein Wiki, ein Plastic Wiki. [...] Ach ja, nebenher scheint Moe zu studieren.
Moes World
Oder bei einem Moe aus Gießen, dessen Weblog wirklich eine Anlaufstelle für rasche Informationen vielerlei Art ist. Unter http://weblog.plasticthinking.org/ geht es ums "Leben und Lernen auf dem Web." Moe hat es ohnehin drauf: Als BildungsBlog versteht sich ein "Community-Weblog rund um Bildung, Lernen und Lehren" (http://bildung.twoday.net/). Und Moe betreibt ein Wiki, ein Plastic Wiki. [...] Ach ja, nebenher scheint Moe zu studieren.
Das Leben ist ein Witz (Ivy's Bar)
09. Februar 2004 - 13:00 Uhr - MoeStatistik über Weblog-Systeme und Aktivität
09. Februar 2004 - 12:24 Uhr - Moe
Erbsen zählen mit Weblogwatch.de, denn quantitativer wirds nicht mehr - und das ganz ohne Bezüge und Content-unabhängig. Man erfährt leider nicht, wer auf wen linkt, was aktuelle Themen sind, wo neue Themen "emergen", usw. Aber ich nehme an das ist auch gar nicht Sinn der Sache. Hier werden Weblogs gezählt, in allen Varianten, und ein Weblog ist jeweils ein Item. Vielleicht ist es ein ganz guter Ersatz zum Schäfchen-Zählen, denn ähnlich aufregend kommt es für den gemeinen Blogger daher. ;-)
Interessant könnte für die Bloghoster wohl die Marktverteilung sein, ansonsten bin ich eher gespannt ob noch etwas hinzukommt.
Für Interpretationen der Daten wäre ich dankbar, denn bislang sehe ich weder eine Fragestellung noch eine Aussage. Wahrscheinlich wird das wohl auch im Laufenden Betrieb alles noch etwas genauer. Oder so. [via jim]
Interessant könnte für die Bloghoster wohl die Marktverteilung sein, ansonsten bin ich eher gespannt ob noch etwas hinzukommt.
Für Interpretationen der Daten wäre ich dankbar, denn bislang sehe ich weder eine Fragestellung noch eine Aussage. Wahrscheinlich wird das wohl auch im Laufenden Betrieb alles noch etwas genauer. Oder so. [via jim]
Weblogs und Social-blah
09. Februar 2004 - 12:07 Uhr - Moe
Nach der Weblog-Welle ist nun eine neue Form der Online-Auftritte im Anrollen. Es handelt sich dabei um so genannte "Social Portals" [Yahoo, via Umo per mail]
Also abgesehen davon dass durch Weblogs auch soziale Netzwerke entstehen können, sehe ich da erstmal keine Verbindung zwischen diesen Social Network-Dingern und Weblogs. Allerdings habe ich mir auch keine angesehen (mich lädt ja eh keiner ein ;-), und ich wüsste auch nicht so genau, was ich da sollte. Wo ist also die Gemeinsamkeit, und was soll denn der "Online-Auftritt" eines Weblogs mit einer geschlossenen Social-Networking-Plattform mit tausenden von Usern zu tun haben? Fragen über Fragen.
Also abgesehen davon dass durch Weblogs auch soziale Netzwerke entstehen können, sehe ich da erstmal keine Verbindung zwischen diesen Social Network-Dingern und Weblogs. Allerdings habe ich mir auch keine angesehen (mich lädt ja eh keiner ein ;-), und ich wüsste auch nicht so genau, was ich da sollte. Wo ist also die Gemeinsamkeit, und was soll denn der "Online-Auftritt" eines Weblogs mit einer geschlossenen Social-Networking-Plattform mit tausenden von Usern zu tun haben? Fragen über Fragen.
Radio-Interview: "Generation Blogger"
08. Februar 2004 - 14:00 Uhr - Moe
Die Autoren von "Generation Blogger" (ich berichtete) sind heute Abend um 2230 in der Sendung "m@trix" des ORF zu hören, einen Livestream gibt es auch.
Bloggen bis die "Polizei" kommt
07. Februar 2004 - 23:06 Uhr - MoeIch, der Frauenfeind
07. Februar 2004 - 22:38 Uhr - Moe
Da kennt aber jemand Nico und mich so richtig gut: es ärgert mich aber, daß es unter Bloggern so ausgemachte Frauenfeinde gibt wie diese Kommentatoren Nico Lumma (lumma.de)und Stephan Mosel aka Moe (PlasticThinking)! schreibt bei 20six eine "Windrider" in Sybillas Kommentaren, und bezieht sich dabei auf diese Kommentare aus blogosfear.org. Ich frage mich, ob das einfach nur noch Dummheit, oder schon üble Nachrede ist.
Typisch 20six, könnte man meinen, aber so generalisierend einfach will ich es mir dann doch nicht machen.
Liebe Frau Windrider, wenn Sie es nötig haben anonym zu bloggen, dann ist das ihre Sache, eine Frage zwischen persönlicher Grösse und Impressumspflicht vielleicht.
Wenn Sie weiterhin weder Geek-Humor verstehen (ob das nun tatsächlich lustig ist oder nicht sei mal dahingestellt, denn darum geht es gar nicht), noch in der Lage sind, sich auch nur eine klitzekleine Sekunde zu überlegen, dass es durchaus sein könnte, dass wir uns bei blogosfear der Tatsache noch keine Bloggerin im Team zu haben durchaus bewusst sind, und dass wir die statistischen Angaben zur Geschlechterverteilung unter BloggerInnen kennen, dann ist auch dies eine Frage Ihres persönlichen Horizontes und kann mir egal sein.
Ob es nun aber eine geeignete Reaktion ist, hieraufhin verleumderische Unterstellungen nebst Nennung meines Realnames nicht nur lediglich unter Verwendung Ihres anonymen Nicknames, sondern zudem auch noch in einem anderen Weblog als dem Ihren zu veröffentlichen, ist mehr als fraglich. In meinen Augen ist es ein Zeugnis geistiger Armut.
Typisch 20six, könnte man meinen, aber so generalisierend einfach will ich es mir dann doch nicht machen.
Liebe Frau Windrider, wenn Sie es nötig haben anonym zu bloggen, dann ist das ihre Sache, eine Frage zwischen persönlicher Grösse und Impressumspflicht vielleicht.
Wenn Sie weiterhin weder Geek-Humor verstehen (ob das nun tatsächlich lustig ist oder nicht sei mal dahingestellt, denn darum geht es gar nicht), noch in der Lage sind, sich auch nur eine klitzekleine Sekunde zu überlegen, dass es durchaus sein könnte, dass wir uns bei blogosfear der Tatsache noch keine Bloggerin im Team zu haben durchaus bewusst sind, und dass wir die statistischen Angaben zur Geschlechterverteilung unter BloggerInnen kennen, dann ist auch dies eine Frage Ihres persönlichen Horizontes und kann mir egal sein.
Ob es nun aber eine geeignete Reaktion ist, hieraufhin verleumderische Unterstellungen nebst Nennung meines Realnames nicht nur lediglich unter Verwendung Ihres anonymen Nicknames, sondern zudem auch noch in einem anderen Weblog als dem Ihren zu veröffentlichen, ist mehr als fraglich. In meinen Augen ist es ein Zeugnis geistiger Armut.
Der Klempner von Bloglines
07. Februar 2004 - 22:04 Uhr - MoeSPD Hamburg für Videoüberwachung: Beobachtung und Intervention
07. Februar 2004 - 16:51 Uhr - Moe
Denn jeder von uns ist ein Täter, und muss von der Obrigkeit live bespitzelt werden..? Der Einsatz von Videotechnik ist für Sozialdemokraten kein Tabu. Im Gegenteil, dort wo es Sinn macht, werden wir den Einsatz von Videoüberwachung ausbauen. Wichtig ist nur, dass es wirklich mehr Sicherheit für die Menschen bringt. Und nicht nur Sicherheit vorgaukelt. Grundsätzlich ist Videoüberwachung vor allem dann ein geeignetes Mittel zur Kriminalitätsbekämpfung, wenn sie hilft, Verbrechen zu verhindern.
Kameraüberwachung nützt nichts ohne das Personal, das bei Anzeichen für eine Straftat sofort handeln kann. [via Forum Innenpolitik]
Siehe hierzu auch den Artikel im BildungsBlog über die unsägliche Kameraüberwachung in Niedersachsens Schulen.
Manchmal sind sich die grossen Parteien anscheinend fast einig: Alle wollen Überwachung, die Frage scheint nur zu sein ob man noch mehr Wachpersonal zur direkten Intervention daneben stellen sollte oder nicht...
Kameraüberwachung nützt nichts ohne das Personal, das bei Anzeichen für eine Straftat sofort handeln kann. [via Forum Innenpolitik]
Siehe hierzu auch den Artikel im BildungsBlog über die unsägliche Kameraüberwachung in Niedersachsens Schulen.
Manchmal sind sich die grossen Parteien anscheinend fast einig: Alle wollen Überwachung, die Frage scheint nur zu sein ob man noch mehr Wachpersonal zur direkten Intervention daneben stellen sollte oder nicht...
"Möchtegernjournalisten und Exhibitionisten"
06. Februar 2004 - 16:12 Uhr - Moe
medianet.at schreibt über "Möchtegernjournalisten und Exhibitionisten im Netz", und meint damit die Blogger. [via sierralog]
ik
06. Februar 2004 - 08:40 Uhr - Moe
ben moe.
Studiengebühren von der Steuer absetzen
05. Februar 2004 - 20:10 Uhr - Moe
Nach Auffassung findiger Juristen können Studenten ihre Studienkosten in voller Höhe von der Steuer absetzen - und zwar nach dem Berufseinstieg. Damit winken Akademikern enorme Ersparnisse, Finanzminister Hans Eichel drohen Steuerausfälle in Millionenhöhe.
[...]
"Belege sammeln, Studiengebühren sammeln, alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Studium entstehen, sammeln, zusammenschreiben und dann im Rahmen der Steuererklärung geltend machen." [via Spiegel Online]
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
[...]
"Belege sammeln, Studiengebühren sammeln, alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Studium entstehen, sammeln, zusammenschreiben und dann im Rahmen der Steuererklärung geltend machen." [via Spiegel Online]
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Syndikation des BildungsBlogs
05. Februar 2004 - 20:06 Uhr - Moe
BildungsBlog: Auch die Websites Moderieren-im-Netz.de und Gymnasium-Marktoberdorf.de syndizieren nun die News aus dem BildungsBlog.
Moderieren-im-Netz hat hierzu die E-Learning-Beiträge, und das Gymnasium Marktoberdorf Links zu den Beiträgen aus der Rubrik Schule in das eigene Internet-Angebot eingebunden.
Wie man die Inhalte des BildungsBlog auf der eigenen Webseite einbinden kann, erfährt man hier:
- News des BildungsBlogs auf der eigenen Seite einbinden
Moderieren-im-Netz hat hierzu die E-Learning-Beiträge, und das Gymnasium Marktoberdorf Links zu den Beiträgen aus der Rubrik Schule in das eigene Internet-Angebot eingebunden.
Wie man die Inhalte des BildungsBlog auf der eigenen Webseite einbinden kann, erfährt man hier:
- News des BildungsBlogs auf der eigenen Seite einbinden
Reich und schön mit Weblogs!
05. Februar 2004 - 18:22 Uhr - MoeWhat Finding Nemo Character are You?
05. Februar 2004 - 15:55 Uhr - Moe
Um meinem jugendlichen Charakter gerecht zu werden hier mal wieder ein weiteres Quizzz:

What Finding Nemo Character are You?

What Finding Nemo Character are You?
Werbung in RSS
05. Februar 2004 - 15:02 Uhr - Moe
RSS-Info: Werbung in RSS ist wieder Thema, so bloggt Alp Uçkan:
Aggregator-Spam Vor einem Jahr theoretisch daran gedacht, jetzt wird's ernst mit den Strassenverkäufern, die in unserem RSS-Reader lauern und uns auch hierüber mit "Hey duu, kauf dies, kauf das"-Angeboten belästigen.
[...]
Sobald eine Fremdwerbung in meinen RSS-Reader auftaucht (maßvolle Eigenwerbung des Verfassers sind noch tolerabel), wird der Feed halt gelöscht.
Ganz meine Rede. Um Werbung in RSS überhaupt etablieren zu können, müsste es sich um einen "exklusiven" Content-Anbieter handeln, zu dessen Content es schlichtweg keine werbefreien Alternativen gibt. Ansonsten spricht nichts dagegen, den Feed einfach aus dem Reader zu werfen.
Aggregator-Spam Vor einem Jahr theoretisch daran gedacht, jetzt wird's ernst mit den Strassenverkäufern, die in unserem RSS-Reader lauern und uns auch hierüber mit "Hey duu, kauf dies, kauf das"-Angeboten belästigen.
[...]
Sobald eine Fremdwerbung in meinen RSS-Reader auftaucht (maßvolle Eigenwerbung des Verfassers sind noch tolerabel), wird der Feed halt gelöscht.
Ganz meine Rede. Um Werbung in RSS überhaupt etablieren zu können, müsste es sich um einen "exklusiven" Content-Anbieter handeln, zu dessen Content es schlichtweg keine werbefreien Alternativen gibt. Ansonsten spricht nichts dagegen, den Feed einfach aus dem Reader zu werfen.
Twoday.net: Die Geburtstagsgeschichte
05. Februar 2004 - 00:24 Uhr - Moe
Der Weblog-Hoster twoday.net ist vor ein paar Tagen ein Jahr alt geworden, und smi dokumentiert die Geburtstagsgeschichte. Ich wusste gar nicht, dass ich mit dem BildungsBlog so schnell war.
Wardrobe Malfunction
04. Februar 2004 - 22:57 Uhr - Moe
NEW YORK (Reuters) - A flash of singer Janet Jackson's right breast during a halftime Super Bowl performance has become the most-searched image in Internet history, online companies say. [via Yahoo News]
Ich glaube, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es die globale Gesellschaft schliesslich und endlich geschafft hat, sich selbst erfolgreich ins Hirn zu ficken.
Brot und Spiele für das Volk!

Der wahre Mindblower an obiger Meldung ist allerdings, dass ich gestern beim Weblogs-lesen eigentlich eher das Problem hatte, Fr. Jacksons Titte nicht immer wieder und wieder sehen zu müssen, ohne danach zu suchen. Ich glaube nicht, dass ich seitdem ich blogge ein und dasselbe Bild am selben Tag in mehr Weblogs gesehen habe, als es gestern der Fall war. Daneben sind die Marsfotos aber wirklich nur eine ganz kleine Lachnummer, meine Damen und Herren. (Und ja, heute bin ich wirklich very pissed!)
Ich glaube, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es die globale Gesellschaft schliesslich und endlich geschafft hat, sich selbst erfolgreich ins Hirn zu ficken.
Brot und Spiele für das Volk!

Der wahre Mindblower an obiger Meldung ist allerdings, dass ich gestern beim Weblogs-lesen eigentlich eher das Problem hatte, Fr. Jacksons Titte nicht immer wieder und wieder sehen zu müssen, ohne danach zu suchen. Ich glaube nicht, dass ich seitdem ich blogge ein und dasselbe Bild am selben Tag in mehr Weblogs gesehen habe, als es gestern der Fall war. Daneben sind die Marsfotos aber wirklich nur eine ganz kleine Lachnummer, meine Damen und Herren. (Und ja, heute bin ich wirklich very pissed!)
Wiener Weblog-Kurs für Online-Journalisten?
04. Februar 2004 - 13:23 Uhr - Moe
Blogosfear: Wie man bei Presseportal.at lesen kann, bietet das Polycollege Wien (eine Volkshochschule, welche auch selbst ein Weblog führt) in seiner Zweigstelle Polywieden einen Lehrgang Online Journalismus an: Alle, die im Internet publizieren möchten, erlernen auch hier in 15 Tagen alles von den Grundlagen bis zur Einrichtung und den Betrieb eines weblogs. Ein ansprechendes Angebot für eine breite Palette von Berufsgruppen. Dazu zählen etwa ÖffentlichkeitsarbeiterInnen, PressesprecherInnen, MuseumspädagogInnen und LehrerInnen. Für ausgebildete Print-JournalistInnen bedeutet der Lehrgang für Online Journalismus eine wertvolle Zusatzqualifikation.
Der Kurs findet einmal vom 1.-19. März und nochmal vom 7.-25. Juni statt und schlägt mit 960€ zu Buche.
Sehr gut finde ich, dass Weblogs nun auch an Volkshochschulen nicht nur wahrgenommen (siehe auch den Artikel über Weblogs bei der VHS Stuttgart), sondern auch vermittelt werden. Irritierend finde ich den Preis (funktionieren Volkshochschulen in Österreich irgendwie anders?), die Tatsache dass das Poly-College unter Weblogs bislang lediglich durch ein kostenloses Antville-Blog im Standard-Design in Erscheinung getreten ist, sowie die unmittelbare Verbindung zwischen Weblogs und Journalismus, die hier gewählt wird.
Etwas allgemeiner und daher wahrscheinlich auch recht nützlich dürften die Grundlagen (Rhetorik, Schreiben für Online-Medien, Gestaltungskategorien, Recht) sein, welche auch in diesem Kurs vermittelt werden.
Insgesamt bin ich sehr gespannt, und hoffe dass das Poly College die aus diesem Kurs resultierenden Blogs auch auf irgend eine Art und Weise vorstellen wird.
Der Kurs findet einmal vom 1.-19. März und nochmal vom 7.-25. Juni statt und schlägt mit 960€ zu Buche.
Sehr gut finde ich, dass Weblogs nun auch an Volkshochschulen nicht nur wahrgenommen (siehe auch den Artikel über Weblogs bei der VHS Stuttgart), sondern auch vermittelt werden. Irritierend finde ich den Preis (funktionieren Volkshochschulen in Österreich irgendwie anders?), die Tatsache dass das Poly-College unter Weblogs bislang lediglich durch ein kostenloses Antville-Blog im Standard-Design in Erscheinung getreten ist, sowie die unmittelbare Verbindung zwischen Weblogs und Journalismus, die hier gewählt wird.
Etwas allgemeiner und daher wahrscheinlich auch recht nützlich dürften die Grundlagen (Rhetorik, Schreiben für Online-Medien, Gestaltungskategorien, Recht) sein, welche auch in diesem Kurs vermittelt werden.
Insgesamt bin ich sehr gespannt, und hoffe dass das Poly College die aus diesem Kurs resultierenden Blogs auch auf irgend eine Art und Weise vorstellen wird.
Wikipedia: Der Schockwellenreiter
04. Februar 2004 - 13:04 Uhr - Moe
Jörg steht in der Wikipedia: "Der Schockwellenreiter".
Dubios bleiben die Umstände, welche wohl zu diesem Eintrag führten.
Dubios bleiben die Umstände, welche wohl zu diesem Eintrag führten.
Hypertext und Herrschaft?
04. Februar 2004 - 05:40 Uhr - Moe
Quasi als krasser Gegenpol zu den Deconstructing Hyperlinks:
Hypertext (Christoph Türcke) Der Haken an der Hypertext-Vision ist aber nicht das Utopische, sondern sein vorzeitiger Spannungsabfall: die Utopie zu Schlußverkaufspreisen. Ein Freiraum nicht-linearen Schreibens, Lesens und Denkens soll her, aber in der alten kapitalistischen Welt - hergestellt durch Maschinen. Das nach allen Richtungen lesbare Text-»Dokuversum« soll nicht nur Freiheit stiften, sondern selbst schon ihr authentisches Bild sein. Wer es liest, schaue dabei die natürliche Verfahrensweise seines Gehirns unmittelbar sinnlich an, meint Jay David Bolter. Der Computer »überführt den menschlichen Geist in sein eigenes Bild«, weshalb er nichts Besseres tun könne, als eins mit ihm zu werden und auf den Wegen, die er vorgibt, sich seine ganz persönlichen Texte, Romane, Bildergalerien zusammenzustellen.
[...]
Partisanenmethoden sind nicht einfach auf kritische Subversion abonniert.
Was geschieht, wenn sie in öffentliche Herrschaft umschlagen, verdeutlicht das Internet. Rhizomatisch wuchernde Pflanzen kann man beschneiden. Nicht von ungefähr ist der Garten das antike Inbild befriedeter Natur gewesen. Das Internet läßt sich hingegen nur partiell eindämmen, als Ganzes nicht in den Griff bekommen. Es ist Leitmedium und Wahrzeichen des global wuchernden neoliberalen Kapitalismus, Rhizom zu einem Schulungsstoff in Sachen Deregulierung geworden - und »Nicht-Linearität«, das gelobte Radikalmittel gegen den ganzen falschen linearen Fortschritt, zu dessen bestem Schmiermittel. [via weiterbildungsblog.de]
Hypertext (Christoph Türcke) Der Haken an der Hypertext-Vision ist aber nicht das Utopische, sondern sein vorzeitiger Spannungsabfall: die Utopie zu Schlußverkaufspreisen. Ein Freiraum nicht-linearen Schreibens, Lesens und Denkens soll her, aber in der alten kapitalistischen Welt - hergestellt durch Maschinen. Das nach allen Richtungen lesbare Text-»Dokuversum« soll nicht nur Freiheit stiften, sondern selbst schon ihr authentisches Bild sein. Wer es liest, schaue dabei die natürliche Verfahrensweise seines Gehirns unmittelbar sinnlich an, meint Jay David Bolter. Der Computer »überführt den menschlichen Geist in sein eigenes Bild«, weshalb er nichts Besseres tun könne, als eins mit ihm zu werden und auf den Wegen, die er vorgibt, sich seine ganz persönlichen Texte, Romane, Bildergalerien zusammenzustellen.
[...]
Partisanenmethoden sind nicht einfach auf kritische Subversion abonniert.
Was geschieht, wenn sie in öffentliche Herrschaft umschlagen, verdeutlicht das Internet. Rhizomatisch wuchernde Pflanzen kann man beschneiden. Nicht von ungefähr ist der Garten das antike Inbild befriedeter Natur gewesen. Das Internet läßt sich hingegen nur partiell eindämmen, als Ganzes nicht in den Griff bekommen. Es ist Leitmedium und Wahrzeichen des global wuchernden neoliberalen Kapitalismus, Rhizom zu einem Schulungsstoff in Sachen Deregulierung geworden - und »Nicht-Linearität«, das gelobte Radikalmittel gegen den ganzen falschen linearen Fortschritt, zu dessen bestem Schmiermittel. [via weiterbildungsblog.de]
Bloggen und so...
04. Februar 2004 - 03:02 Uhr - Moe
alter, da sagste mal was und schon haste dreihunderundwasweissich kommentare am arsch. schreibt Kellerkind Jupp bezüglich meines Blogs :) - das anschliessende Lob hat mich natürlich sehr gefreut.
Ich denke, dass es weniger am Umfeld per se, als an der Tatsache liegt, dass mein Weblog irgendwie eine relativ hohe "Reichweite" in der 'Sphäre hat. Naja gut, und vielleicht auch an der Tatsache, dass ich manchmal zu flapsig, provokativ, oder wütend bin. Oder dass ich ganz anderes Hintergrundwissen voraussetze anstatt es zu explizieren.
Ein Weblog zu schreiben macht mir natürlich irgendwie nach wie vor Spass, sonst würde ich es wohl nicht tun. Auch wenn ich in der Tat manchmal, und in letzter Zeit vielleicht öfters als sonst, genervt bin - aber das rechne ich zum grössten Teilen noch mir selbst am meisten zu, auch wenn ich unmittelbar zunächst mal ganz gerne die "Probleme" externalisiere.
Tatsache ist, dass ich in dem gut einem Jahr seitdem ich ein Weblog führe, mehr auf und über das Netz gelernt und neue Kontakte zu interessanten Leuten geknüpft habe, als in den knapp sechs vorhergehenden Jahren die ich "online" war.
Jedenfalls denke ich, dass es umso schwerer wird, einen richtigen Ton zu treffen, je mehr unterschiedliche Leute ein Blog lesen. In dem Moment, wo zu verschiedene Weltsichten und Hintergründe zusammentreffen, gehen die Gemeinsamkeiten flöten. Ab dort wird es dann gleichermassen interessant wie auch schwierig.
Ich glaube, das ist irgendwie ein postmodernes Feature. Die Grosse Erzählung, in der wir uns bewegen und die uns überhaupt erst den Modus der Konversation diktiert, existiert so nicht mehr. Die Kreise werden wieder kleiner.
Was daraus folgt? Ich weiss es nicht. Vielleicht müssten einfach mehr Menschen bloggen. Ich glaube nicht, dass man sich in die Bedeutungslosigkeit differenzieren kann. Im Gegenteil.
Jedenfalls freue ich mich darüber, dass dieses Weblog so rege wahrgenommen wird, und solange ich kritische LeserInnen habe die mich korrigieren, provozieren, loben, oder auch einfach nur durch ihren Besuch schweigend Anerkennung zollen weiss ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin und das hier für etwas gut ist. So wie Du es wohl auch weisst, auf irgendeine Art und Weise.
Lasst uns herausfinden, wie wir hieraus das Beste für jeden von uns machen können.
Ich denke, dass es weniger am Umfeld per se, als an der Tatsache liegt, dass mein Weblog irgendwie eine relativ hohe "Reichweite" in der 'Sphäre hat. Naja gut, und vielleicht auch an der Tatsache, dass ich manchmal zu flapsig, provokativ, oder wütend bin. Oder dass ich ganz anderes Hintergrundwissen voraussetze anstatt es zu explizieren.
Ein Weblog zu schreiben macht mir natürlich irgendwie nach wie vor Spass, sonst würde ich es wohl nicht tun. Auch wenn ich in der Tat manchmal, und in letzter Zeit vielleicht öfters als sonst, genervt bin - aber das rechne ich zum grössten Teilen noch mir selbst am meisten zu, auch wenn ich unmittelbar zunächst mal ganz gerne die "Probleme" externalisiere.
Tatsache ist, dass ich in dem gut einem Jahr seitdem ich ein Weblog führe, mehr auf und über das Netz gelernt und neue Kontakte zu interessanten Leuten geknüpft habe, als in den knapp sechs vorhergehenden Jahren die ich "online" war.
Jedenfalls denke ich, dass es umso schwerer wird, einen richtigen Ton zu treffen, je mehr unterschiedliche Leute ein Blog lesen. In dem Moment, wo zu verschiedene Weltsichten und Hintergründe zusammentreffen, gehen die Gemeinsamkeiten flöten. Ab dort wird es dann gleichermassen interessant wie auch schwierig.
Ich glaube, das ist irgendwie ein postmodernes Feature. Die Grosse Erzählung, in der wir uns bewegen und die uns überhaupt erst den Modus der Konversation diktiert, existiert so nicht mehr. Die Kreise werden wieder kleiner.
Was daraus folgt? Ich weiss es nicht. Vielleicht müssten einfach mehr Menschen bloggen. Ich glaube nicht, dass man sich in die Bedeutungslosigkeit differenzieren kann. Im Gegenteil.
Jedenfalls freue ich mich darüber, dass dieses Weblog so rege wahrgenommen wird, und solange ich kritische LeserInnen habe die mich korrigieren, provozieren, loben, oder auch einfach nur durch ihren Besuch schweigend Anerkennung zollen weiss ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin und das hier für etwas gut ist. So wie Du es wohl auch weisst, auf irgendeine Art und Weise.
Lasst uns herausfinden, wie wir hieraus das Beste für jeden von uns machen können.
Jurena's Gallerie
04. Februar 2004 - 02:04 Uhr - Moe
Jurena lebt, studiert, malt und tätowiert in Giessen, und hat nun auch eine Bilder-Gallerie auf dem Web.
Gush: RSS-Reader und Jabber-Client in Flash
04. Februar 2004 - 01:39 Uhr - Moe
Gush ist eine Art Kombination aus einem RSS-Reader und einem Jabber-Client in Flash (bislang nur für Windows). Man hat quasi mehrere Desktops, auf die man seine Message-Fenster verteilen kann, in denen IM und RSS dargestellt wird. Das Ganze sieht nicht uninteressant aus, verlangt allerdings nach einer schnellen Maschine (1Ghz) und läuft daher bei mir eher langsam. [via anil dash's daily links]
BildungsBlog: Einjähriges
03. Februar 2004 - 22:38 Uhr - MoeZur Benutzung des Wikis
03. Februar 2004 - 15:21 Uhr - Moe
Wenn jemand mein Wiki, das PlasticWiki, benutzen möchte, so ist er/sie herzlichst dazu eingeladen, und ich habe auch nichts dagegen wenn man ein bisschen herumprobiert und testet.
Eines möchte ich jedoch zu bedenken geben: Es macht Sinn, vorher WasIstEinWiki und die WikiAnleitung allgemein zu lesen. Und für wirklich eher sinnlose Tests der Basisfunktionalität usw ist der SandKasten da!
Es entzieht sich wirklich meiner Vorstellungskraft, wieso immer wieder Leute die das Wiki testen möchten da nun hineingehen, sich eine Seite mit tatsächlichem Inhalt, meist sogar die Startseite, schnappen und da einfach mal eines oder mehrere Wörter im Text löschen um sie durch so etwas wie "Test" zu ersetzen.
Wobei das auch nicht sonderlich tragisch ist, aber wenn Ihr das tut, dann macht doch Eure Änderungen danach auch wieder rückgängig. So müsste ich nicht immer Versionen abgleichen und das wieder rausnehmen.
Eines möchte ich jedoch zu bedenken geben: Es macht Sinn, vorher WasIstEinWiki und die WikiAnleitung allgemein zu lesen. Und für wirklich eher sinnlose Tests der Basisfunktionalität usw ist der SandKasten da!
Es entzieht sich wirklich meiner Vorstellungskraft, wieso immer wieder Leute die das Wiki testen möchten da nun hineingehen, sich eine Seite mit tatsächlichem Inhalt, meist sogar die Startseite, schnappen und da einfach mal eines oder mehrere Wörter im Text löschen um sie durch so etwas wie "Test" zu ersetzen.
Wobei das auch nicht sonderlich tragisch ist, aber wenn Ihr das tut, dann macht doch Eure Änderungen danach auch wieder rückgängig. So müsste ich nicht immer Versionen abgleichen und das wieder rausnehmen.
Langweilig...
03. Februar 2004 - 14:23 Uhr - Moe
wenn Blogs etwas bloggen was sie aus den Mainstream-Medien haben, die es ihrerseits wiederum in Blogs gelesen haben. Einmal durch den Quotenfilter und wieder zurück.
Neuer RSS-Validator
03. Februar 2004 - 00:55 Uhr - Moe
RSS-Info: Dave Winer und Andrew Grumet haben einen neuen RSS-Validator gebastelt, welcher im Gegensatz zum bereits verfügbaren RSS-Validator von Mark Pilgrim und Sam Ruby keine Atom-Feeds validieren kann.
Im Technology at Harvard Law - Weblog heisst es, dass man die User nicht über andere Formate verwirren wolle. In den Kommentaren wird recht schnell deutlich, dass Atom als Konkurrenz gefürchtet wird, und der "neue" Validator de facto auf dem Code des bereits bestehenden Validators basiert.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wer also einen Validator braucht, der explizit nicht auch auf Atom hinweist mag damit etwas anfangen können, alle anderen können den neuen Validator getrost ignorieren.
Im Technology at Harvard Law - Weblog heisst es, dass man die User nicht über andere Formate verwirren wolle. In den Kommentaren wird recht schnell deutlich, dass Atom als Konkurrenz gefürchtet wird, und der "neue" Validator de facto auf dem Code des bereits bestehenden Validators basiert.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wer also einen Validator braucht, der explizit nicht auch auf Atom hinweist mag damit etwas anfangen können, alle anderen können den neuen Validator getrost ignorieren.
"So it goes" returns
02. Februar 2004 - 12:44 Uhr - Moe
Gregor, der ehemals hier gebloggt hatte, ist wieder da! Diesmal mit eigener Domain und MT als CMS: So it goes. Welcome back :)
Wenn Sie
02. Februar 2004 - 11:42 Uhr - Moe
glauben Sie hätten hier etwas verloren, so bitte ich Sie dahin zu gehen wo Sie hergekommen sind. Und vergessen Sie nicht das auch zu bloggen, vielleicht bringt es Ihnen ein paar Pageimpressions und die sind heutzutage ja Gold wert. Für das Dach über Ihrem Kopf. Vielen Dank auch.
Open Source im neoliberalen Diskurs?
01. Februar 2004 - 16:37 Uhr - Moe
Markus Hammerschmitt hat in Telepolis einen sehr interessanten, wenngleich auch irgendwie ideologischen Artikel über die staatliche Nutzung von Open Source Software geschrieben - angeregt durch das Erscheinenen des Buches "Freie Software" von Volker Grassmuck, welches durch die Bundeszentrale für politische Bildung verlegt wird.
"Die Arbeit der E-Hippies":
Gerade weil die gegenwärtige Regierung wie keine andere in der Bundesrepublik vorher öffentliches Eigentum privatisiert, ihre Allmende mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit in private Hände überspielt hat, gerade weil sich die politische Klasse ihres eigenen Spielraums durch Deregulierung, Liberalisierung, Steuersenkungen für das Kapital beraubt hat, muss sie jetzt darauf achten, von den Entwicklungen, die sie selbst abgenickt hat, nicht überrollt zu werden. Das heißt zuerst und vor allem die Kosten für ihre eigene Form der "Produktion", nämlich die Verwaltung, zu reduzieren. Wie kann man governance noch finanzieren, wenn man die Mittel dazu selbst aus der Hand gegeben hat? Wie kann der Staat "schlank" sein und sich gleichzeitig erhalten?
Nun, Verwaltung hatte schon immer mit Informationstechnologie zu tun, und spätestens seit den Hollerithmaschinen war Verwaltung auf maschinelle Datenverarbeitung angewiesen. Ein wesentlicher Kostenfaktor in diesem Zusammenhang ist heute die Software, und nichts könnte dem neoliberal zurechtgeschusterten Staat gelegener kommen, als die kostenlose Arbeit Tausender Enthusiasten, die ihm die dringend benötigte Software umsonst hinstellen. Und plötzlich ist das, was sich einer Rebellion gegen Bevormundung und hierarchische Entscheidungs- /Entwicklungsstrukturen verdankt, was gleich weit entfernt bleiben wollte von Staat und Kapital, ein Instrument der Herrschaftssicherung.
Allein den Denkansatz finde ich hochinteressant, zumal er mir gerade ziemlich in die Quere kommt, bin ich doch dabei eine theoretische Position zu verfassen, die den Einsatz von Open Source Content-Management-Systemen in E-Learning-Szenarien staatlicher Institutionen und KMUs hervorheben und begründen soll. Die Kritikpunkte der Herrschaftsaspekte sollten hierbei nicht völlig unter den Tisch fallen und zumindest am Rande oder latent im Text selbst genannt werden, denn eine Auseinandersetzung mit ihnen ist unabdingbar, um der (ich meine damit meine subjektive) Wahrheit auf den Grund zu gehen. Offen bleibt für mich hier allerdings, wie dieses Thema von führenden Vertretern der Open-Source-Bewegung selbst gesehen wird. Diese dürften schliesslich an der Verbreitung und Nutzung ihrer Software interessiert sein, und ob allein der "der naive gute Wille" hierfür zur Rechenschaft zu ziehen ist bleibt mehr als fraglich. Sind dahingehend irgendwelche Positionen bekannt?
Generation Blogger antwortet hierauf mit einer normativen Anrufung: Nur keine Angst, meine Damen und Herren aus der Content-Branche. Der Content-Kuchen wird gleichmässig verteilt werden, wenn sich alle am Tisch benehmen!
Nur haben sie sich je alle benommen?!
"Die Arbeit der E-Hippies":
Gerade weil die gegenwärtige Regierung wie keine andere in der Bundesrepublik vorher öffentliches Eigentum privatisiert, ihre Allmende mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit in private Hände überspielt hat, gerade weil sich die politische Klasse ihres eigenen Spielraums durch Deregulierung, Liberalisierung, Steuersenkungen für das Kapital beraubt hat, muss sie jetzt darauf achten, von den Entwicklungen, die sie selbst abgenickt hat, nicht überrollt zu werden. Das heißt zuerst und vor allem die Kosten für ihre eigene Form der "Produktion", nämlich die Verwaltung, zu reduzieren. Wie kann man governance noch finanzieren, wenn man die Mittel dazu selbst aus der Hand gegeben hat? Wie kann der Staat "schlank" sein und sich gleichzeitig erhalten?
Nun, Verwaltung hatte schon immer mit Informationstechnologie zu tun, und spätestens seit den Hollerithmaschinen war Verwaltung auf maschinelle Datenverarbeitung angewiesen. Ein wesentlicher Kostenfaktor in diesem Zusammenhang ist heute die Software, und nichts könnte dem neoliberal zurechtgeschusterten Staat gelegener kommen, als die kostenlose Arbeit Tausender Enthusiasten, die ihm die dringend benötigte Software umsonst hinstellen. Und plötzlich ist das, was sich einer Rebellion gegen Bevormundung und hierarchische Entscheidungs- /Entwicklungsstrukturen verdankt, was gleich weit entfernt bleiben wollte von Staat und Kapital, ein Instrument der Herrschaftssicherung.
Allein den Denkansatz finde ich hochinteressant, zumal er mir gerade ziemlich in die Quere kommt, bin ich doch dabei eine theoretische Position zu verfassen, die den Einsatz von Open Source Content-Management-Systemen in E-Learning-Szenarien staatlicher Institutionen und KMUs hervorheben und begründen soll. Die Kritikpunkte der Herrschaftsaspekte sollten hierbei nicht völlig unter den Tisch fallen und zumindest am Rande oder latent im Text selbst genannt werden, denn eine Auseinandersetzung mit ihnen ist unabdingbar, um der (ich meine damit meine subjektive) Wahrheit auf den Grund zu gehen. Offen bleibt für mich hier allerdings, wie dieses Thema von führenden Vertretern der Open-Source-Bewegung selbst gesehen wird. Diese dürften schliesslich an der Verbreitung und Nutzung ihrer Software interessiert sein, und ob allein der "der naive gute Wille" hierfür zur Rechenschaft zu ziehen ist bleibt mehr als fraglich. Sind dahingehend irgendwelche Positionen bekannt?
Generation Blogger antwortet hierauf mit einer normativen Anrufung: Nur keine Angst, meine Damen und Herren aus der Content-Branche. Der Content-Kuchen wird gleichmässig verteilt werden, wenn sich alle am Tisch benehmen!
Nur haben sie sich je alle benommen?!



