Archiv: Dezember 2003
RSS-Info
31. Dezember 2003 - 15:07 Uhr - Moe
Auch Bloogz bietet nun einen web-basierten RSS-Reader an, ebenso bekommt man neuerdings Veranstaltungshinweise und News aus Trier auch per RSS.
Und eigentlich ist das doch fast schon eine Frechheit
31. Dezember 2003 - 04:24 Uhr - Moe
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat in seiner traditionellen Neujahrsansprache um Verständnis für das verabschiedete Gesetzespaket im Sozialwesen geworben. Für das Jahr 2004 rief er zu mehr Zuversicht und Eigenverantwortung auf. [Spiegel Online]
The Doom Comic
30. Dezember 2003 - 04:00 Uhr - Moe
Ein absoluter Klassiker, total im Flavor des Spiels: Some time in 1996 a couple of guys got together and smoked what was apparently a large amount of crack and then injected pure heroin into their eyes and then proceeded to create what is now known only as 'the Doom comic'. [The Doom Comic Revealed (Again)]
Jahresrückblicke bei twoday
29. Dezember 2003 - 18:29 Uhr - Moe
wer jahresrückblicke liebt, der kann jetzt den seinigen mit denen von anderen verquirlen: 03.twoday.net [via kebo 11]
Delicious: a social bookmarks manager
28. Dezember 2003 - 00:50 Uhr - Moe
del.icio.us ist eine Art Linkdump, in den man mit einem Klick auf ein Bookmarklet die URL und den Titel der Seite, die man gerade im Browser geöffnet hat, reinwerfen kann. Ausserdem kann man frei wählbare Kategorien vergeben.
Nun habe ich dort also die URL http://del.icio.us/Moe nebst dazugehörigem RSS-Feed. Dort kann ich nun meine Links sehen, ausserdem ob andere User auf dieselben Sites wie ich linken und daher vielleicht ähnliche Interessen und für mich relevante Links haben. Diese kann ich dann in meine eigene Linksammlung mit einem Klick rüberkopieren. Und es gibt natürlich eine Startseite, auf der die aktuellen Links und Kategorien aller User angezeigt werden. Das ganze Projekt ist nach eigener Angabe noch pre-pre-alpha, sieht aber jetzt schon ziemlich mächtig aus. Zunächst werde ich dort einfach mal testweise die englischsprachigen Links sammeln, welche hier in meinem Blog oder meinem Linkdump genannt werden. Vielleicht könnte das System irgendwann mal meinen Linkdump ersetzen, je nachdem ob und wie es sich entwickelt, und falls fremdsprachige Links auch gern gesehen werden.
Ach ja, und wer hat's gemacht? Der Joshua Schachter (der auch GeoURL gemacht hat). Und davon gelesen hab ich beim Joi Ito.
Nun habe ich dort also die URL http://del.icio.us/Moe nebst dazugehörigem RSS-Feed. Dort kann ich nun meine Links sehen, ausserdem ob andere User auf dieselben Sites wie ich linken und daher vielleicht ähnliche Interessen und für mich relevante Links haben. Diese kann ich dann in meine eigene Linksammlung mit einem Klick rüberkopieren. Und es gibt natürlich eine Startseite, auf der die aktuellen Links und Kategorien aller User angezeigt werden. Das ganze Projekt ist nach eigener Angabe noch pre-pre-alpha, sieht aber jetzt schon ziemlich mächtig aus. Zunächst werde ich dort einfach mal testweise die englischsprachigen Links sammeln, welche hier in meinem Blog oder meinem Linkdump genannt werden. Vielleicht könnte das System irgendwann mal meinen Linkdump ersetzen, je nachdem ob und wie es sich entwickelt, und falls fremdsprachige Links auch gern gesehen werden.
Ach ja, und wer hat's gemacht? Der Joshua Schachter (der auch GeoURL gemacht hat). Und davon gelesen hab ich beim Joi Ito.
RSS-Roundup
27. Dezember 2003 - 21:28 Uhr - Moe
Helmer P. hat mich eben auf dem Handy angerufen, um zu erfahren wie das nun mit RSS eigentlich funktioniert. Wer sich die Kosten sparen möchte, ist im PlasticWiki mit der Artikelsammlung Was ist RSS? bestens beraten. Weiterhin finden sich auch einige Anwendungen, Tipps und Tricks im Themen-Special bei Dr. Web, und aktuelle News zum Thema erfährt man am besten im Weblog RSS-Info.
Wer auf der Suche nach RSS-Feeds zum Lesen ist, kann zunächst mal auf der Wikiseite Populäre RSS-Feeds schauen, und findet massenweise weitere Feeds im RSS-Verzeichnis.de oder bei newsisfree.com.
Links zu Skripten, um bereits bestehende Weblogs oder Websites mit RSS aufzurüsten gibt es im PlasticWiki auf der Seite WebLog unter der Überschrift RSS. Ein empehlenswertes Skript hierfür ist RSSify TNG. Wer keine eigenen Skripte hosten kann, ist mit der Remote-Lösung RSSify noch ganz gut bedient.
Auf der Wikiseite WebLog finden sich auch einige Links zu RSS-Readern; für einen schnellen Einstieg empfehle ich den plattformunabhängigen, webbasierten und kostenlosen Aggregator Bloglines.com. Eine umfangreichere Liste mit RSS-Readern gibt es bei hebig.org und im RSS Reader Wiki.
Um RSS-Feeds auf der eigenen Website einzubinden, gibt es beispielsweise die remote gehosteten Javascript-Lösungen Feedroll.com und den RSS-Box Viewer. Wer ein Skript selber hosten und anpassen bzw einbinden möchte, könnte unter Umständen mit zFeeder gut beraten sein.
Last but not least gibt es auch Validators für RSS-Feeds, der meiner Ansicht nach beste Validator scheint FeedValidator.org zu sein.
Wer auf der Suche nach RSS-Feeds zum Lesen ist, kann zunächst mal auf der Wikiseite Populäre RSS-Feeds schauen, und findet massenweise weitere Feeds im RSS-Verzeichnis.de oder bei newsisfree.com.
Links zu Skripten, um bereits bestehende Weblogs oder Websites mit RSS aufzurüsten gibt es im PlasticWiki auf der Seite WebLog unter der Überschrift RSS. Ein empehlenswertes Skript hierfür ist RSSify TNG. Wer keine eigenen Skripte hosten kann, ist mit der Remote-Lösung RSSify noch ganz gut bedient.
Auf der Wikiseite WebLog finden sich auch einige Links zu RSS-Readern; für einen schnellen Einstieg empfehle ich den plattformunabhängigen, webbasierten und kostenlosen Aggregator Bloglines.com. Eine umfangreichere Liste mit RSS-Readern gibt es bei hebig.org und im RSS Reader Wiki.
Um RSS-Feeds auf der eigenen Website einzubinden, gibt es beispielsweise die remote gehosteten Javascript-Lösungen Feedroll.com und den RSS-Box Viewer. Wer ein Skript selber hosten und anpassen bzw einbinden möchte, könnte unter Umständen mit zFeeder gut beraten sein.
Last but not least gibt es auch Validators für RSS-Feeds, der meiner Ansicht nach beste Validator scheint FeedValidator.org zu sein.
Textauszeichnung: Semantisch statt visuell?
27. Dezember 2003 - 20:16 Uhr - Moe
Irgendwie bin ich da immer wieder mal drauf gestossen, und habe mich nun deswegen mal schlau gemacht: Was denn eigentlich der Unterschied zwischen den Tags <b>bold</b> versus <strong>strong</strong> und <i>italics</i> versus <em>emphasis</em> ist?
Zunächst einmal werden beide Paare von Tags in den allermeisten Browsern gleich dargestellt: bold und strong sind beide fettgedruckt, und italics und emphasis sind beide kursiv.
Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass es sich bei bold und italics um Tags zur visuellen Darstellung handelt, während strong und emphasis hingegen semantische, logische Tags sind. Die visuelle Darstellung bezieht sich also einzig und allein darauf, wie ein Browser den so formatierten Text darstellt. Die semantische Darstellung hingegen würde statt dessen eben tatsächlich eine Hervorhebung bzw Betonung beinhalten.
Es stellt sich nun natürlich die Frage, in welchen Fällen man darauf verzichten und zB lieber bold statt strong verwenden wöllte: Wie kann ein Text denn bold sein, nur um seiner visuellen Darstellung aber nicht um seines Sinnes willen?
Es würde vielleicht dann Sinn machen, wenn der Sinn der Kennzeichnung ausserhalb des Textes selbst liegt. Zum Beispiel wenn ich einen Teil eines Textes bold markieren würde, und dann als Hinweis für irgendjemanden darunter schriebe dass der Teil den ich markiert habe erst neu in den Text hinzu gekommen ist, oder irgendwie so etwas.
Oder man sieht sich einmal an, wie SELFHTML physische versus logische Elemente zur Textauszeichnung beschreibt: Phyisische Textauszeichnungen haben Bedeutungen wie "fett" oder "kursiv", stellen also direkte Angaben zur gewünschten Schriftformatierung dar. Bei physischen Elementen sollte der Web-Browser eine Möglichkeit finden, den so ausgezeichneten Text entsprechend darzustellen.
[...]
Logische Textauszeichnungen haben Bedeutungen wie "betont" oder "emphatisch". Bei logischen Elementen entscheidet der Web-Browser, wie ein solcher Text hervorgehoben wird (z.B. fett, kursiv oder andersfarbig). In Verbindung mit CSS Stylesheets können Sie logische Textauszeichnungen allerdings nach Wunsch formatieren. Hier dienen also physische Elemente ausschliesslich der visuellen Formatierung, und logische ausschliesslich dem "Sinn", wobei auf eine visuelle Formatierung zunächst explizit nicht eingegangen wird. Wenn ich Text also logisch statt physisch auszeichne, reichere ich ihn mit Sinn an, und lasse dem User bzw seinem Client quasi die Wahl, wie das nun genau auf dem ausgebenden System angezeigt wird.
Wenn ich nun möchte, dass Text den ich mit strong kennzeichne auch tatsächlich fettgedruckt ist, müsste ich das streng genommen noch einmal im Stylesheet angeben. Wie gesagt: Die allermeisten Browser stellen die Tags strong und emphasis zwar fett bzw kursiv dar, dies ist jedoch keine Konvention. Undgefähr so, wie ich die Hintergrundfarbe eine Seite als Weiss definieren muss, wenn ich auch wirklich will, dass sie überall weiss ist. Sicher, auch wenn ich gar keine Hintergrundfarbe angebe werden die allermeisten Browser einen weissen Hintergrund anzeigen, doch ich habe mich da nun mal dann in diesem Falle nicht festgelegt und muss damit rechnen dass manche Systeme eine völlig andere Farbe anzeigen könnten. Aber ich schweife ab.
Jedenfalls bin ich zu dem Schluss gekommen, dass dort, wo ich sinnhafte, fliessende Texte (wie also auch in Weblog-Einträgen) schreibe, die semantische Kennzeichnung mittels strong und emphasis in den meisten Fällen deutlich mehr Sinn macht, als die Kennzeichnung mittels bold und italics. Seltsamerweise scheinen die allermeisten Editoren physische Tags jedoch zu bevorzugen (Weiss jemand wieso?). Aber mal sehen ob ich mich daran gewöhnen kann, in Zukunft verstärkt zu semantisch-logischer Textauszeichnung im Markup überzugehen.
Zunächst einmal werden beide Paare von Tags in den allermeisten Browsern gleich dargestellt: bold und strong sind beide fettgedruckt, und italics und emphasis sind beide kursiv.
Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass es sich bei bold und italics um Tags zur visuellen Darstellung handelt, während strong und emphasis hingegen semantische, logische Tags sind. Die visuelle Darstellung bezieht sich also einzig und allein darauf, wie ein Browser den so formatierten Text darstellt. Die semantische Darstellung hingegen würde statt dessen eben tatsächlich eine Hervorhebung bzw Betonung beinhalten.
Es stellt sich nun natürlich die Frage, in welchen Fällen man darauf verzichten und zB lieber bold statt strong verwenden wöllte: Wie kann ein Text denn bold sein, nur um seiner visuellen Darstellung aber nicht um seines Sinnes willen?
Es würde vielleicht dann Sinn machen, wenn der Sinn der Kennzeichnung ausserhalb des Textes selbst liegt. Zum Beispiel wenn ich einen Teil eines Textes bold markieren würde, und dann als Hinweis für irgendjemanden darunter schriebe dass der Teil den ich markiert habe erst neu in den Text hinzu gekommen ist, oder irgendwie so etwas.
Oder man sieht sich einmal an, wie SELFHTML physische versus logische Elemente zur Textauszeichnung beschreibt: Phyisische Textauszeichnungen haben Bedeutungen wie "fett" oder "kursiv", stellen also direkte Angaben zur gewünschten Schriftformatierung dar. Bei physischen Elementen sollte der Web-Browser eine Möglichkeit finden, den so ausgezeichneten Text entsprechend darzustellen.
[...]
Logische Textauszeichnungen haben Bedeutungen wie "betont" oder "emphatisch". Bei logischen Elementen entscheidet der Web-Browser, wie ein solcher Text hervorgehoben wird (z.B. fett, kursiv oder andersfarbig). In Verbindung mit CSS Stylesheets können Sie logische Textauszeichnungen allerdings nach Wunsch formatieren. Hier dienen also physische Elemente ausschliesslich der visuellen Formatierung, und logische ausschliesslich dem "Sinn", wobei auf eine visuelle Formatierung zunächst explizit nicht eingegangen wird. Wenn ich Text also logisch statt physisch auszeichne, reichere ich ihn mit Sinn an, und lasse dem User bzw seinem Client quasi die Wahl, wie das nun genau auf dem ausgebenden System angezeigt wird.
Wenn ich nun möchte, dass Text den ich mit strong kennzeichne auch tatsächlich fettgedruckt ist, müsste ich das streng genommen noch einmal im Stylesheet angeben. Wie gesagt: Die allermeisten Browser stellen die Tags strong und emphasis zwar fett bzw kursiv dar, dies ist jedoch keine Konvention. Undgefähr so, wie ich die Hintergrundfarbe eine Seite als Weiss definieren muss, wenn ich auch wirklich will, dass sie überall weiss ist. Sicher, auch wenn ich gar keine Hintergrundfarbe angebe werden die allermeisten Browser einen weissen Hintergrund anzeigen, doch ich habe mich da nun mal dann in diesem Falle nicht festgelegt und muss damit rechnen dass manche Systeme eine völlig andere Farbe anzeigen könnten. Aber ich schweife ab.
Jedenfalls bin ich zu dem Schluss gekommen, dass dort, wo ich sinnhafte, fliessende Texte (wie also auch in Weblog-Einträgen) schreibe, die semantische Kennzeichnung mittels strong und emphasis in den meisten Fällen deutlich mehr Sinn macht, als die Kennzeichnung mittels bold und italics. Seltsamerweise scheinen die allermeisten Editoren physische Tags jedoch zu bevorzugen (Weiss jemand wieso?). Aber mal sehen ob ich mich daran gewöhnen kann, in Zukunft verstärkt zu semantisch-logischer Textauszeichnung im Markup überzugehen.
27. Dezember 2003 - 18:18 Uhr - Moe
Eben gerade habe ich erfahren, dass im benachbarten Flur in dem Haus in dem ich wohne gestern Nacht oder heute morgen die Türen von fünf(!) Appartements aufgetreten oder aufgebrochen wurden. Die Zimmer wurden ausgeräumt, was die Wertgegenstände angeht. Anscheinend hat es niemand gemerkt, weil die allermeisten Leute die hier im Haus wohnen in den Semesterferien oder im Urlaub sind. Die Feuerwehr hat dann so riesige Holzbretter dahin genagelt, wo mal die Türen waren, bis die Leute dann wieder heimkommen und erst mal eine Überraschung erleben. Nette Gegend hier.
Online-Wörterbücher und Nachschlagewerke
27. Dezember 2003 - 15:52 Uhr - Moe
... im BildungsBlog. Kennt jemand noch weitere?
AI Blog
27. Dezember 2003 - 12:40 Uhr - Moe
kwaEgo our AI-Bot in the Kaywa-IRC-channel publishes now his random ramblings on his own blog. His a little smart-ass most of the time, but you get used to it ;)
Have fun at http://kwaego.kaywa.com [via Bitflux Blog]
Have fun at http://kwaego.kaywa.com [via Bitflux Blog]
netzspannung.org
27. Dezember 2003 - 12:32 Uhr - Moe
netzspannung.org ist ein dynamisches Wissensportal für digitale Kulturen.
Als fachübergreifendes Bindeglied zwischen Medienkunst und -gestaltung, Wissenschaft und Technologie kommuniziert die Plattform die vielfältigen Aktivitäten der Medienkulturszene und baut einen aktuellen Informationspool auf. [...]
netzspannung.org ist ein nicht kommerzielles Projekt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und am MARS-Exploratory Media Lab des Fraunhofer Instituts für Medienkommunikation entwickelt. [via Medienpaedagogik News]
Als fachübergreifendes Bindeglied zwischen Medienkunst und -gestaltung, Wissenschaft und Technologie kommuniziert die Plattform die vielfältigen Aktivitäten der Medienkulturszene und baut einen aktuellen Informationspool auf. [...]
netzspannung.org ist ein nicht kommerzielles Projekt. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und am MARS-Exploratory Media Lab des Fraunhofer Instituts für Medienkommunikation entwickelt. [via Medienpaedagogik News]
w.bloggar: Deutsche Version
26. Dezember 2003 - 23:09 Uhr - Moe
Für den Weblog-Editor w.bloggar für Windows habe ich mich an einer Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche versucht, nachdem der Entwickler Marcelo Cabral aus Brasilien letzten Dienstag das Localizer-Tool zum Übersetzen veröffentlicht hat. Deswegen gibt es ab sofort auch eine deutsche Version von w.bloggar zum Download! Teilweise war es ziemlich schwierig, Übersetzungen zu finden die nicht zu lang, präzise und möglichst frei von Anglizismen sind. Feedback ist wie immer willkommen.
Aber ich schweife ab.
26. Dezember 2003 - 21:59 Uhr - Moe
(So many thx, Lia! 8-)
No trees were harmed
25. Dezember 2003 - 04:14 Uhr - Moe
... for this picture:

(thx, Mom! ;-)

(thx, Mom! ;-)
X-mas
24. Dezember 2003 - 02:56 Uhr - Moe
Ich wünsche Dir, sofern Du es feierst, Frohe Weihnachten! Ansonsten wünsche ich Dir geruhsame Feiertage.
23. Dezember 2003 - 22:40 Uhr - Moe
Roland erklärt ziemlich treffend, warum der Vergleich zwischen Weblogs und Journalismus gewaltig hinkt: Denn Blogs sind etwas völlig anderes als Magazine und Zeitungen oder Fernsehen. Wollen denn Blogger wirklich den Journalismus klassischer Art ablösen? Ich denke nicht! Blogs sind eine völlig neuartige Form der Informationsverbreitung, wie gemacht und professionell für und in ihrem Medium, dem Internet. Denn dort sind die »Großen« nach wie vor ziemliche Pfeifen (auch wenn der Spiegel hier bestimmt zu den Besseren gehört).
Antville-Pauschale?
23. Dezember 2003 - 21:24 Uhr - Moe
Pauschale Aussagen über Antville sind überflüssig und sinnlos. Sowohl über die supertolle Community als auch über diese angeblichen Snobs oder auch all die Deppen hier (oder Schlimmeres, aber das sind dann Fälle, in denen die Verständigungsbasis fehlt, also lassen wir das).
[...] [in den Comments:]
Hier z.B. ist Antville als Hoster, aber nicht als Software gelistet:
http://www.plasticthinking.org/wiki/WebLog
Könnte ja Gründe haben, dass das vergessen wurde. Ist das nun typisch Antville oder typisch Irene? ;-)
[...] [in den Comments:]
Hier z.B. ist Antville als Hoster, aber nicht als Software gelistet:
http://www.plasticthinking.org/wiki/WebLog
Könnte ja Gründe haben, dass das vergessen wurde. Ist das nun typisch Antville oder typisch Irene? ;-)
Blinkenlights reloaded
23. Dezember 2003 - 18:17 Uhr - Moe
Blinkenlights reloaded ist unter anderem zu sehen auf der Webcam am Alexanderplatz. [via The Lunatic Fringe]
23. Dezember 2003 - 16:50 Uhr - Moe
Passend zum Weihnachtsfest bekomme ich noch einmal die durchschnittliche Argumentation eines Langzeitstudenten-Gebührenbefürworters serviert. Tausend Fliegen können nicht irren. Na danke.
Weblog-Normen?
23. Dezember 2003 - 15:48 Uhr - Moe
Gute Weblog-Inhalte gibt es trotz der ersten deutschen Blogawards leider erst wenige. Bislang dominieren die Online-Tagebuchschreiber die Weblog-Szene. Alternative Konzeptionen haben es hierbei schwer, ebenfalls wahrgenommen zu werden. [via Cydome]
Neue Features bei Twoday
23. Dezember 2003 - 15:45 Uhr - Moe
Das ist doch mal ein Weihnachtsgeschenk: Der Weblog-Host twoday aus Österreich wartet rechtzeitig zum Fest mit zwei neuen Features auf! Einerseits gibt es nun einen verbesserten Editor zum Verfassen von Beiträgen, welcher Schaltflächen anbietet, um den HTML-Code zur Textformatierung zu generieren. Das Ding scheint ziemlich gut zu funktionieren, nur warum so uneindeutige Symbole für die Schaltflächen gewählt wurden ist mir wirklich nicht klar.
Ausserdem gibt es nun die Möglichkeit, twoday-Weblogs in MovableType-kompatible Formate zu importieren und zu exportieren. Nun ist es also kein Problem mehr, von einem anderen Weblog-System zu twoday zu wechseln. Und die twoday-Nutzer können sich nun Backups ihrer Weblogs auf der heimischen Platte speichern. Damit ist der einzige Zweifel den ich gegen solche Dienste hegte ausgeräumt, sehr schön. Denn wer will schon im Falle eines Falles seine gesamten Beiträge verlieren?
Ausserdem gibt es nun die Möglichkeit, twoday-Weblogs in MovableType-kompatible Formate zu importieren und zu exportieren. Nun ist es also kein Problem mehr, von einem anderen Weblog-System zu twoday zu wechseln. Und die twoday-Nutzer können sich nun Backups ihrer Weblogs auf der heimischen Platte speichern. Damit ist der einzige Zweifel den ich gegen solche Dienste hegte ausgeräumt, sehr schön. Denn wer will schon im Falle eines Falles seine gesamten Beiträge verlieren?
Mein Freund Eisbär
23. Dezember 2003 - 04:15 Uhr - Moew.bloggar v3.03
23. Dezember 2003 - 03:49 Uhr - Moe
Die neue Version 3.03 des Weblog-Editors w.bloggar für Windows unterstützt nun auch die Weblog-Systeme pMachine, TypePad und YACS. Manche mögen diese Tools nicht so sehr, aber ich persönlich bin ziemlich zufrieden damit.
Weblog-Skript: Beta-Blogger
23. Dezember 2003 - 02:01 Uhr - Moe
Beta-Blogger ist ein einfaches, funktionales Weblog-Skript in PHP.
Weblogs in China
22. Dezember 2003 - 22:10 Uhr - Moe
bei der FAZ: Blogs zu schreiben liegt heute in China voll im Trend. Vor allem unter den Jugendlichen verdrängt es zusehends die einst populären Internetforen, die inzwischen weitgehend durch die kommunistische Cyberpolizei überwacht sind. Blogs zu überwachen aber stellt für die Partei ein Problem dar, weil es einfach zu viele Blogs gibt. Um sie alle zu überwachen, müßte die Partei Hunderttausende Cyberpolizisten zusätzlich einstellen. Da die Partei davor zurückschreckt, kann man sich in den Blogs nach Herzenslust austoben.
blogma - manifest für das gespür
22. Dezember 2003 - 22:05 Uhr - Moe
blogma, das manifest für das gespür. Gute Gedanken und für mich teils befremdliche Normen. [via kebo 11]
Blogawards 2003
22. Dezember 2003 - 17:25 Uhr - Moe
Auch die Blogawards 2003 wurden nun verliehen. Ich gratulieren allen PreisträgerInnen!
Person des Jahres
22. Dezember 2003 - 12:26 Uhr - Moe
... ist beim Time-Magazine der amerikanische Soldat geworden und hat dementsprechend ein riesiges Special gewidmet bekommen. Müde lächeln kann man da nur noch wenn es heisst: Die Journalisten legen wert darauf, dass die Wahl der Soldaten keine "Glorifizierung" der Entscheidung von Präsident George W. Bush bedeute, die Streitkräfte in den Irak-Krieg zu schicken. [via Spiegel Online]
Politische Glorifizierung ist da vielleicht gar nicht mehr notwendig, wenn man das Töten direkt glorifiziert. Wenn man Menschen feiert, die es zur ihrer Profession machen zu töten. Im vermeintlichen Interesse ihrer Nation gegenüber anderen. Das ist doch mal eine Berufung.
[Update:] Siehe auch Telepolis: Amerikas neuer und alter Held: der Soldat
Politische Glorifizierung ist da vielleicht gar nicht mehr notwendig, wenn man das Töten direkt glorifiziert. Wenn man Menschen feiert, die es zur ihrer Profession machen zu töten. Im vermeintlichen Interesse ihrer Nation gegenüber anderen. Das ist doch mal eine Berufung.
[Update:] Siehe auch Telepolis: Amerikas neuer und alter Held: der Soldat
Blogwart 2003: Die Gewinner
22. Dezember 2003 - 01:08 Uhr - Moe
Stehen fest. Ich gratuliere!
Vorsicht Flash: Hitman 2 Christmas Game
22. Dezember 2003 - 00:46 Uhr - MoeWeblogs in der Lehre
21. Dezember 2003 - 18:55 Uhr - Moe
Die Tagebuch-Weblog-Frage einmal anders: Akademische Nutzung von Weblogs in der Lehre - Können sie mehr als "nur" Lerntagebücher sein?
BildungsBlog: Anleitung zur Textformatierung
21. Dezember 2003 - 15:44 Uhr - Moe
Für's BildungsBlog habe ich mich mal an einer Anleitung zur Textformatierung versucht, aber so richtig optimal ist das noch nicht. Was muss noch rein, was muss anders?
Genauer ansehen sollte ich mir auch nochmal das S-Bahn Blog von Florian Kopp und Wolfgang Wichmann, denn sie haben sich die Mühe gemacht und dafür ein About, eine FAQ und eine HTML-Hilfe geschrieben. Die Spielregeln hätte ich irgendwie eher ins About mit reingenommen. ;-)
Genauer ansehen sollte ich mir auch nochmal das S-Bahn Blog von Florian Kopp und Wolfgang Wichmann, denn sie haben sich die Mühe gemacht und dafür ein About, eine FAQ und eine HTML-Hilfe geschrieben. Die Spielregeln hätte ich irgendwie eher ins About mit reingenommen. ;-)
LauschAngriff: Letzte Sendung
21. Dezember 2003 - 01:25 Uhr - MoeMotorräder zum Falten
19. Dezember 2003 - 20:35 Uhr - MoeBlogger-Fashion
19. Dezember 2003 - 20:16 Uhr - MoeBlogawards
19. Dezember 2003 - 20:11 Uhr - Moegeneration neXt: on hold
19. Dezember 2003 - 20:07 Uhr - Moe
Thomas macht eine Meta-Kreativ-Pause. Quasi. Mir quilt das Schmalz gerade aus den Ohren angesichts des ganzen sinnentleerten und dämlichen Rumgesabbels einiger Herren und Damen. Vielleicht sollten sich einige Menschen weniger einbilden, andere ein wenig mehr Humor vorweisen und wieder andere nicht überall reinhängen. Hier geht es zu wie im Kindergarten. Selbst die Kleinkinder in Jasons Krippe weisen mehr Hirn auf als einige kleine Lämpchen mit ihren dümmlichen kleinen Weblogs. Irgendwie kann ich verstehen, dass einige Weblogs die ich sehr schätze in letzter Zeit einfach keine Lust mehr haben oder völlig durch den Wind sind. Nur könnte ich mich nicht damit zufrieden geben, das Feld deswegen zu räumen, weil ich da sehr störende Einflüsse wahrnehme. Aber Thomas hält das eh nicht lange aus, sag ich jetzt einfach mal. ;-)
"Blondes Gift" hört auf
19. Dezember 2003 - 17:37 Uhr - Moe
Blondes Gift, die Late-Night-Show mit Barbara Schöneberger, hört zum Jahresende auf. Die letzte Folge kommt am 28. Dezember, wie üblich um 24 Uhr im WDR. Sehr bedauerlich, wie ich finde. Es gibt aber angeblich noch Grund zur Hoffnung dass es entweder mit einem geänderten Produktionsplan oder auf einem anderen Sender weitergeht. [via fiene.tv]
Vorsicht Flash: Samorost
19. Dezember 2003 - 03:36 Uhr - Moe
Ein Spieltipp aus den wunder-wurzeligen Weiten des WWW: Samorost. Man hilft einem zipfelmützigen Gnom dabei, sein Wurzelraumschiff vor der Kollission mit anderen Wurzelraumschiffen zu bewahren. Sieht sehr schön und stimmungsvoll aus, wird daher morgen gleich mal gezockt - ca. eine halbe Stunde solls gehen. [via IT&W]
Blinkenlights reloaded
19. Dezember 2003 - 03:27 Uhr - Moe
Zu seinem 20. Geburtstag hatte sich der Chaos Computer Club ein besonderes Geschenk für sich und Berlin einfallen lassen. Daher gab es auf dem Haus des Lehrers am Alexanderplatz vom 12. September 2001 bis zum 23. Februar 2002 eine Lichtinstallation besonderen Ausmasses zu sehen: Blinkenlights (ein Begriff aus dem Jargon File). Blinkenlights war das größte interaktive Computer-Display, daß es bis dahin gegeben hat.Die oberen 8 Etagen des Hauses wurden durch Einsatz von 144 Strahlern zu einem überdimensionalen Bildschirm umgewandelt. Ein Steuercomputer regelt jede einzelne Lampe getrennt und erzeugte so eine monochrome Matrix mit 8x18 Pixeln. Und nun ist Blinkenlights zurück: Blinkenlights Reloaded. Vom 22.12. bis zum 04.01. gibt es ein Revival mit Blinkenlights Movies, Loveletters und Pong. Eine hervorragende Gelegenheit, auf einem Haus per Handy Pong zu spielen.
[Update:] Sehr empfehlenswert ist das Dokumentationsvideo.
Fleep
19. Dezember 2003 - 03:15 Uhr - Moe
Fleep ist ein wirklich genialer Comic, auf eine gewisse Art und Weise sehr konstruktivistisch und verspielt. It's about a boy who wakes up in a telephone booth which has been mysteriously selaed in an envelope of concrete. [...] I believe that Fleep is my best strip to date. It is also a complete comercial disaster. [via Der Kutter]
Wikitravel, the free travel guide
19. Dezember 2003 - 02:55 Uhr - Moe
Wikitravel is a project to create a free, complete, up-to-date and reliable world-wide travel guide. Und wie das bei einem Wiki so üblich ist kann jeder mitmachen, und es gibt auch schon ein paar deutsche Städte. [via Martin Roell]
Adventszeit in Bloggerland
18. Dezember 2003 - 19:32 Uhr - Moe
Interessant, was hier schon wieder für Diskussionen um Themen wie das Recht an eigenem Bild, Datenschutzbestimmungen und das Recht auf Privatsphäre entstehen. Ich glaube wir sind vom Ende des Bloggens, welches ich als Martin darüber schrieb noch mit einem dicken Augenzwinkern wahrgenommen habe (wie Jörg auch, meinte ich) viel weniger weit entfernt als wir glauben. Oder jedenfalls vom Ende des Bloggens für alle. Wer sich einen Anwalt für kritische Postings leisten kann darf auch dann noch weiterbloggen. Wenn nun dieselben Leute dieselben Dinge tun wie dies in den letzten Wochen der Fall war kanns jedenfalls ja nicht mehr so lange dauern. Die Idee, diejenigen BloggerInnen zu ignorieren welche sich der eigenen, subjektiven Ansicht nach um zu grossen QuerulantInnen handeln, ist anscheinend noch niemandem gekommen. Oder sie ist den meisten anderen irgendwie zu billig ;)
Ich jedenfalls bin in letzter Zeit eher mit dem unsubscriben als dem subscriben von RSS-Feeds beschäftigt. Was ist aus der besinnlichen Saison im Bloggerland eigentlich geworden? Hatte sich nicht vor ein paar Monaten mal jemand beklagt, dass es in der deutschsprachigen Blogosphäre viel zu friedlich zuginge? Naja darum werden wir uns wohl nach den Diskussionen zu Blogtalk II, ChaosRadio, Blogawards und Blogwart keine Sorgen mehr machen müssen, glaube ich. Flamings, anonyme Beschimpfungen, nachträgliche Änderungen von Kommentaren und keine Ahnung was noch sind in Weblogs nun bald so alltäglich wie an jeder anderen Ecke des WWWs auch. Was an sich erstmal natürlich nicht unbedingt gut oder schlecht ist.
(Dies ist ein Privattext. Das Lesen, weiterverwenden oder zitieren ist strafrechtlich untersagt. Bitte schreiten Sie zur Selbstanzeige.)
Ich jedenfalls bin in letzter Zeit eher mit dem unsubscriben als dem subscriben von RSS-Feeds beschäftigt. Was ist aus der besinnlichen Saison im Bloggerland eigentlich geworden? Hatte sich nicht vor ein paar Monaten mal jemand beklagt, dass es in der deutschsprachigen Blogosphäre viel zu friedlich zuginge? Naja darum werden wir uns wohl nach den Diskussionen zu Blogtalk II, ChaosRadio, Blogawards und Blogwart keine Sorgen mehr machen müssen, glaube ich. Flamings, anonyme Beschimpfungen, nachträgliche Änderungen von Kommentaren und keine Ahnung was noch sind in Weblogs nun bald so alltäglich wie an jeder anderen Ecke des WWWs auch. Was an sich erstmal natürlich nicht unbedingt gut oder schlecht ist.
(Dies ist ein Privattext. Das Lesen, weiterverwenden oder zitieren ist strafrechtlich untersagt. Bitte schreiten Sie zur Selbstanzeige.)
Guardian Special Report: Weblogs
18. Dezember 2003 - 18:52 Uhr - Moe
Der Guardian hat eine Artikelsammlung zum Thema Weblogs veröffentlicht, darunter ein Artikel von Rebecca Blood: The revolution should not be eulogised. All this represents something new: participatory media. And it matters. Not because of its resemblance to familiar institutions, but because of its differences from them.
Weblogs are just too varied, too idiosyncratic, to fit into an existing box. Industry analysts might call this disruptive technology because weblogs have changed personal publishing so profoundly that the old rules no longer apply. We are at the beginning of a new age of online publishing - and I predict that this generation of online pamphleteers is just the first wave.
Weblogs are just too varied, too idiosyncratic, to fit into an existing box. Industry analysts might call this disruptive technology because weblogs have changed personal publishing so profoundly that the old rules no longer apply. We are at the beginning of a new age of online publishing - and I predict that this generation of online pamphleteers is just the first wave.
18. Dezember 2003 - 00:18 Uhr - Moe
Medienmanipulation
17. Dezember 2003 - 23:31 Uhr - Moe
Guido Augustin, Kolumnist beim Stern, muss ein heimlicher Blogger sein: Über 80 Prozent der Deutschen, so haben die Meinungsforscher von Emnid heraus gefunden, fühlen sich von den Medien manipuliert. Eher von Bildern als von Worten. Das entspannt. Dann lassen wir die journalistische Sorgfaltspflicht fahren und freuen uns des unrecherchierten Behauptungslebens. Glaubt ja eh keiner. [Freiheit 2004: Uns glaubt ja eh keiner]
Weblogs & McLuhan's Gesetze der Medien
17. Dezember 2003 - 19:37 Uhr - Moe
Wer über Weblogs & McLuhan's Gesetze der Medien bloggen möchte, erfährt hier wo er bitte seine Trackbacks hinpingen möge.
Weblog-Marketing für Spiderman 2
17. Dezember 2003 - 02:20 Uhr - Moe
... versucht Sony Pictures und bietet Weblog-Templates im Spiderman-Look für Blogger und Livejournal an. Die Idee, Produkte über Weblog-Templates zu vermarkten ist meines Erachtens nach neu. [via Martin Röll]
MadCat-Baumhaus
17. Dezember 2003 - 00:27 Uhr - Moe
BattleTech-Fans aufgepasst! Eine MadCat in Lego oder aus Pappe nachzubauen ist zwar schon lustig, aber dieser Herr hier hat dann gleich mal eine MadCat in Originalgrösse als Baumhaus für seine Kinder gebaut.
Stadtblog Dresden
16. Dezember 2003 - 23:20 Uhr - Moe
Auch Dresden hat nun ein Stadtblog mit Open Posting: dresdner.blogger. Da fällt mir gerade ein, dass man eigentlich mal alle städtebezogenen Gruppenblogs sammeln könnte: PlasticWiki : StadtBlog.
Studentische Artikel in der besetzten TAZ
16. Dezember 2003 - 19:46 Uhr - Moe
Die taz, welche gestern von StudentInnen besetzt wurde, hat auch zwei Artikel der Protestierenden auf ihrer Webseite veröffentlicht: tazzwei.
TP: "Geldknappheit im Kapital-Ismus"
16. Dezember 2003 - 19:31 Uhr - Moe
Über Widersprüche des herrschenden Wirtschaftssystems und in den Taten seiner Erfüllungsgehilfen
[...] Für viele Menschen ist das derzeitige Wirtschaftssystem einfach der Urzustand, somit das natürlichste aller Wirtschaftssysteme. Die derzeitige Weltwirtschaftskrise ist demnach nur durch die Unfähigkeit der Lenker der Nationen und unglückliche Umstände zustande gekommen, das System als solches trifft keine Schuld.
Jedoch gibt es gewisse "Anomalien", welche im Kapitalismus, der oft fälschlicherweise mit Marktwirtschaft gleichgesetzt wird, ihre Blüten treiben. Diese Anomalien äußern sich in scheinbar seltsamen Widersprüchen. Es ist anhand der Widersprüche selbst nicht auszumachen, ob sie auf einer Fehlerhaftigkeit des Wirtschaftssystems oder einfach an der Unfähigkeit seiner Betreiber beruhen. [Telepolis, via TangoBlog]
Genau darum ging es hier in den letzten Tagen immer wieder mal. Sich darüber klar zu werden, dass Ideologien nun mal Ideologien, und keine Naturgewalten sind. Auch wenn es von den VertreterInnen vorherrschender Ideologien immer wieder so dargestellt wird, als seien diese Ideologien das einzig natürliche, vernünftige, die Welt wie sie nun mal sei. Eine Ideologie muss nun nicht richtig oder falsch sein, und streng genommen gibt es auch keinerlei Maßstab dafür. Sich aber darüber im Klaren zu sein, dass man in einer Ideologie argumentiert kann helfen, die Grenzen des eigenen Denkens aufzufinden. Eine Ideologie wird sich in einer postmodernen Gesellschaft zwangsläufig als defizitär erweisen.
[...] Für viele Menschen ist das derzeitige Wirtschaftssystem einfach der Urzustand, somit das natürlichste aller Wirtschaftssysteme. Die derzeitige Weltwirtschaftskrise ist demnach nur durch die Unfähigkeit der Lenker der Nationen und unglückliche Umstände zustande gekommen, das System als solches trifft keine Schuld.
Jedoch gibt es gewisse "Anomalien", welche im Kapitalismus, der oft fälschlicherweise mit Marktwirtschaft gleichgesetzt wird, ihre Blüten treiben. Diese Anomalien äußern sich in scheinbar seltsamen Widersprüchen. Es ist anhand der Widersprüche selbst nicht auszumachen, ob sie auf einer Fehlerhaftigkeit des Wirtschaftssystems oder einfach an der Unfähigkeit seiner Betreiber beruhen. [Telepolis, via TangoBlog]
Genau darum ging es hier in den letzten Tagen immer wieder mal. Sich darüber klar zu werden, dass Ideologien nun mal Ideologien, und keine Naturgewalten sind. Auch wenn es von den VertreterInnen vorherrschender Ideologien immer wieder so dargestellt wird, als seien diese Ideologien das einzig natürliche, vernünftige, die Welt wie sie nun mal sei. Eine Ideologie muss nun nicht richtig oder falsch sein, und streng genommen gibt es auch keinerlei Maßstab dafür. Sich aber darüber im Klaren zu sein, dass man in einer Ideologie argumentiert kann helfen, die Grenzen des eigenen Denkens aufzufinden. Eine Ideologie wird sich in einer postmodernen Gesellschaft zwangsläufig als defizitär erweisen.
Michael Moore über Saddams Festnahme
16. Dezember 2003 - 19:07 Uhr - Moe
Thank God Saddam is finally back in American hands! He must have really missed us. Man, he sure looked bad! But, at least he got a free dental exam today. That's something most Americans can't get.
America used to like Saddam. We LOVED Saddam. We funded him. We armed him. We helped him gas Iranian troops. Weiterlesen: We Finally Got Our Frankenstein... and He Was In a Spider Hole!
[via Genosse Tabu]
America used to like Saddam. We LOVED Saddam. We funded him. We armed him. We helped him gas Iranian troops. Weiterlesen: We Finally Got Our Frankenstein... and He Was In a Spider Hole!
[via Genosse Tabu]
What Muppet are you?
16. Dezember 2003 - 18:59 Uhr - Moe
You are Rizzo the Rat.
You have few friends, but are loyal to those you do have. Maybe if you didn't smell like sewage you would have more.
SPECIES: Rodentia Digesta Lotta Grub
HOMETOWN: Brooklyn, USA
FAVORITE MOVIE: "Rat On A Hot Tin Roof"
FAVORITE SONG: "The Pest Is Yet To Come"
FAVORITE FOOD: You got it, I'll eat it.
HOBBIES: See "Favorite Food".
QUOTE: "When do we eat?"
What Muppet are you?
brought to you by Quizilla
Ich lass das einfach mal so stehen! [via Couchblog]
Der ideologische "Sinn" von Studiengebühren
15. Dezember 2003 - 23:51 Uhr - Moe
... wird in dem Artikel "Über die Hochschulreform redet niemand" (FR) von Torsten Bultmann vom Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beleuchtet: [...] Zunächst wird angenommen, dass Studiengebühren die Studienzeiten verkürzen - aus dem ganz trivialen Grund geringerer persönlicher Kostenbelastung. Diese Beschleunigung ist jedoch nur ein Art Kollateralnutzen. Worauf es weit mehr ankommt, ist die Tatsache, dass Gebühren auf Seiten der Studierenden ein rechenhaft-kalkulierendes und instrumentelles Verhältnis zu den eigenen Bildungswünschen und wissenschaftliche Interessen erzeugen würden; sicher nicht in jedem Einzelfall, aber im gesellschaftlichen Durchschnitt.
Kurz: Studiengebühren sollen das persönliche Bildungsverhalten, angefangen bereits bei der Wahl der Fachrichtung, stärker auf künftige Verwertbarkeit ausrichten, da sie als "Preis" für Bildung - in der Sprache neoliberaler Bildungsökonomie: als individuelle Investition in das eigene Humankapital - eine künftige Rendite abwerfen müssen, die nur die Form eines mit dem jeweiligen Bildungsabschluss zu erzielenden Markteinkommens haben kann. Die ökonomische Verwertbarkeit eines Studiengangs könnte also durch Studiengebühren verbessert werden - und letztendlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass genau dies eben der ideologische Hintergrund der Einführung von Studiengebühren in Deutschland ist. Auch wenn jeglicher Ideologiebezug von denjenigen, welche einen ökonomischen Diskurs im Wissenschaftssystem forcieren stets geleugnet wird! Der Verlust an wissenschaftlicher Erkenntnis sowie die gesellschaftlichen Folgeschäden einer derartigen Auffassung von Bildung dürften jedoch ungleich höher sein, als es eine unmittelbare ökonomische Verwertbarkeit wissenschaftlicher Studiengänge je sein könnte. [via kHOSSmos]
(Diesen Beitrag gibt es auch im BildungsBlog)
Kurz: Studiengebühren sollen das persönliche Bildungsverhalten, angefangen bereits bei der Wahl der Fachrichtung, stärker auf künftige Verwertbarkeit ausrichten, da sie als "Preis" für Bildung - in der Sprache neoliberaler Bildungsökonomie: als individuelle Investition in das eigene Humankapital - eine künftige Rendite abwerfen müssen, die nur die Form eines mit dem jeweiligen Bildungsabschluss zu erzielenden Markteinkommens haben kann. Die ökonomische Verwertbarkeit eines Studiengangs könnte also durch Studiengebühren verbessert werden - und letztendlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass genau dies eben der ideologische Hintergrund der Einführung von Studiengebühren in Deutschland ist. Auch wenn jeglicher Ideologiebezug von denjenigen, welche einen ökonomischen Diskurs im Wissenschaftssystem forcieren stets geleugnet wird! Der Verlust an wissenschaftlicher Erkenntnis sowie die gesellschaftlichen Folgeschäden einer derartigen Auffassung von Bildung dürften jedoch ungleich höher sein, als es eine unmittelbare ökonomische Verwertbarkeit wissenschaftlicher Studiengänge je sein könnte. [via kHOSSmos]
(Diesen Beitrag gibt es auch im BildungsBlog)
Bericht über die Online Educa 2003
15. Dezember 2003 - 23:25 Uhr - Moe
Peter Isackson aus Paris hat einen sehr guten Bericht über die Online Educa 2003 geschrieben, welche vom 3. bis zum 5. Dezember in Berlin stattfand: Report from Online Educa. [via weiterbildungsblog.de]
(Diesen Beitrag gibt es auch im BildungsBlog)
(Diesen Beitrag gibt es auch im BildungsBlog)
Video: Demo FFM 13.12.03
15. Dezember 2003 - 22:49 Uhr - Moe
Quicktime-Videos des inoffiziellen Teils der Demo gegen Bildungs- und Sozialabbau vom letzten Samstag in Frankfurt gibt es bei indymedia: [1] [2] [3]
TAZ in Berlin besetzt
15. Dezember 2003 - 22:32 Uhr - Moe
StudentInnen haben heute die Redaktionsräume der taz besetzt, um gegen Bildungsabbau zu protestieren. Bei Bertelsmann sind sie neulich erst rausgeflogen.
Geschichte der familiären Erziehung in Deutschland
15. Dezember 2003 - 22:21 Uhr - Moe
Die Zeit hat eine Familiengeschichte der Erziehung über drei Generationen veröffentlicht: "Wie man in Deutschland Kinder erzieht". So heisst es über die "Post-68er" Erziehung: [...] Trotz solcher Exzesse hat sich das Verhältnis zu den Kindern in jenen Jahren in Deutschland zum Guten gewandelt. Denn antiautoritär bedeutete im Normalfall nicht, jemanden mit Kakao zu bewerfen. Es bedeutete, dass Wissen vermittelt, nicht mehr eingebläut wurde. Es bedeutete, dass Eltern ihre Vorbildfunktion erkannten. Dass sie Abstraf-Rituale verabscheuten. Dass sich Mütter und Väter die Hausarbeit und die Kinderbetreuung zu teilen begannen. Und dabei entdeckten, dass Spaß, nicht lästige Pflicht, das Merkmal guter Erziehung sein sollte. Wenn heute die Mehrheit der Deutschen militärische Abenteuer konsequent ablehnt, dann auch, weil Disziplin, Drill und Gewalt den meisten zutiefst suspekt sind. Die 68er haben den Staat nicht umwälzen können, nicht einmal, als ihre Repräsentanten in die höchsten Ämter aufstiegen. Aber sie haben die Familie, sozusagen die kleinste tragende Einheit des Staats, radikal verändert. Wer heute die Folgen dieser Revolution als "Erziehungsnotstand" abtut, hat nicht erlebt, was Erziehung vor 1968 bedeutete. Erziehung in Deutschland hieß dereinst vor allem: Erziehung zum Gehorsam. Und was das in diesem Land bedeutete, muss nicht mehr wiederholt werden.(Diesen Beitrag gibt es auch im BildungsBlog)
Telepolis (mal wieder) über Weblogs
15. Dezember 2003 - 10:48 Uhr - Moe
Die Telepolis wartet mal wieder mit einem Rundumschlag zum Phänomen Weblog auf und stellt die alte, für die meisten Blogger gar nicht mehr soo relevante Frage "Medienrevolution oder Tagebücher", geschrieben von Mario "Mehrzweckbeutel" Sixtus. Ich fand den Artikel an sich von der technischen Seite her ziemlich gut, nur vielleicht etwas bedeutungsschwanger. Aber vielleicht muss man bei so etwas einfach die vielen, latenten Erwartungen die an Weblogs gestellt werden formulieren, fast als ob es sich dabei um tatsächliche Effekte handeln würde. "Re-Demokratisierung des Netzes" und "Rückeroberung des Webs" hört sich immer gut an, irgendwie ist ja auch irgendwas dran, und ausserdem wurde diese Erwartung an bereits jede mehr oder minder populäre Web-Technologie gestellt. Was Weblogs hier in Deutschland zur Demokratie (im Web) beigetragen haben, wüsste ich jetzt aber gerade nicht zu sagen.
Insgesamt liefert der Artikel aber einen wie ich meine ganz guten Überblick zum Thema - auch wenn die TP-Trolle anderes vermuten lassen. [via Tim Pritlove]
Insgesamt liefert der Artikel aber einen wie ich meine ganz guten Überblick zum Thema - auch wenn die TP-Trolle anderes vermuten lassen. [via Tim Pritlove]
Update-Liste deutschschweizer Weblogs
15. Dezember 2003 - 02:08 Uhr - Moe
Webloxx, der Weblog-Monitor deutschschweizer Weblogs checkt alle 15 Minuten die RSS-Feeds der eingetragenen Weblogs aus der deutschsprachigen Schweiz und informiert über neue Beiträge. Sehr gut gefällt mir der eingebaute RSS-Reader mit dem man die neuen Beiträge gleich auf der Site selbst lesen kann. [via PlasticWiki : WebLog]
Die Zeit: Geld verdienen mit RSS
14. Dezember 2003 - 19:03 Uhr - Moe
Die Zeit hat jetzt RSS-Feeds. Und wird kostenpflichtig ab Februar. Macht aber nix, denn dann liest das eben niemand mehr. So einfach geht das mit Paid Content im Internet.
Ob ich drauf verzichten kann, dass jetzt irgendwelche grossen Magazine eigene RSS-Feeds anbieten, die man meist seit eh und je schon bei newsisfree.com hätte abonnieren können? Aber hallo. [via godany]
Ob ich drauf verzichten kann, dass jetzt irgendwelche grossen Magazine eigene RSS-Feeds anbieten, die man meist seit eh und je schon bei newsisfree.com hätte abonnieren können? Aber hallo. [via godany]
Dead Free Willy
14. Dezember 2003 - 11:49 Uhr - Moe
Der Schwertwal Keiko a.k.a. Free Willy ist tot. Der isländische Fischer Jon K. Gunarsson, der den Killerwal 1979 als Jungtier gefangen hatte, meinte kurz nach dem Transport Keikos in einem Sonderflugzeug aus den Vereinigten Staaten nach Island, wo das "Trainingsprogramm" zur Auswilderung 1998 begann: "Man hätte Keiko in kleine Stücke zerschneiden und als Nothilfe in den Sudan schicken sollen. Aus dem Fleisch des Wals ließen sich 60.000 Frikadellen machen, mit denen man sehr, sehr viele Menschen eine Weile satt machen könnte." [FAZ]
Ich bin mir zwar nicht sicher ob das nun verachtender gegenüber dem Wal oder den Sudanesen ist, aber der Mann ist nun mal Fischer und das hat wohl einen Grund.
Zur Erinnerung an Keiko bleiben die Bilder-Gallerien von Keiko News Central und Keiko.com (beide bislang noch ohne Todesanzeige).
Willy is free now.
Ich bin mir zwar nicht sicher ob das nun verachtender gegenüber dem Wal oder den Sudanesen ist, aber der Mann ist nun mal Fischer und das hat wohl einen Grund.
Zur Erinnerung an Keiko bleiben die Bilder-Gallerien von Keiko News Central und Keiko.com (beide bislang noch ohne Todesanzeige).
Willy is free now.
Fotos von der Demo gegen Bildungs- und Sozialabbau in Frankfurt
13. Dezember 2003 - 23:07 Uhr - MoeFreie Livejournals
13. Dezember 2003 - 00:42 Uhr - Moe
Livejournal, ein Weblog-Journal-Internet-Tagebuch-Anbieter aus den USA mit über 700000 aktiven Usern (!), welcher sich auch hierzulande gerade beim jüngeren Publikum grosser Beliebtheit erfreut, hat nun wieder frei registrierbare LiveJournals am Start. In den letzten Monaten (Jahren?) brauchte man sogenannte Invitation Codes um an ein LiveJournal zu kommen, aber das ist nun passé. Die kostenlose Variante der LiveJournals lässt zwar keine grösseren Änderungen am Layout oder ähnliches zu, aber immerhin kann man zwischen einigen Templates wählen, und die Dinger kommen, was viele nicht wissen, sogar mit RSS-Feeds daher. Ausserdem kann man einen Editor-Client benutzen, um komfortabel Einträge am heimischen Rechner zu verfassen. Insgesamt ist LiveJournal optimal für Einsteiger, da es recht leicht zu bedienen ist. Testhalber habe ich mal ein LiveJournal eröffnet:
http://www.livejournal.com/users/plasticthinking/
rss: http://www.livejournal.com/users/plasticthinking/data/rss
Weitere Anbieter die auf demselben System basieren sind uJournal, DeadJournal und Blurty. Auf Blurty habe ich letztes Jahr im November begonnen zu bloggen, damals noch auf englisch.
Update: Nebenbei kann man aus den Statistiken (Statistiken für LiveJournal, uJournal, DeadJournal, Blurty) ersehen, dass die allermeisten UserInnen dieser Journals weiblich, 16-18 Jahre alt und aus Kalifornien sind. Wenn man nun Journals als Weblogs begreifen will relativiert dies die These, dass Bloggen meist von 20-30jährigen überwiegend männlichen Personen betrieben wird ungemein. Die Wahrnehmung von Weblogs hängt also nicht unerheblich vom Kontext ab.
http://www.livejournal.com/users/plasticthinking/
rss: http://www.livejournal.com/users/plasticthinking/data/rss
Weitere Anbieter die auf demselben System basieren sind uJournal, DeadJournal und Blurty. Auf Blurty habe ich letztes Jahr im November begonnen zu bloggen, damals noch auf englisch.
Update: Nebenbei kann man aus den Statistiken (Statistiken für LiveJournal, uJournal, DeadJournal, Blurty) ersehen, dass die allermeisten UserInnen dieser Journals weiblich, 16-18 Jahre alt und aus Kalifornien sind. Wenn man nun Journals als Weblogs begreifen will relativiert dies die These, dass Bloggen meist von 20-30jährigen überwiegend männlichen Personen betrieben wird ungemein. Die Wahrnehmung von Weblogs hängt also nicht unerheblich vom Kontext ab.
BloGTK: A Weblog Client For Linux
12. Dezember 2003 - 21:12 Uhr - Moe
BloGTK is a weblog client that allows you to post to your weblog from Linux without the need for a separate browser window. BloGTK allows you to connect with many weblog systems such as Blogger, Movable Type, pMachine, and more. [via roxomatic]
Streik-Weblog der Uni Weimar
12. Dezember 2003 - 20:13 Uhr - Moe
Auch die Uni Weimar streikt gegen Bildungsabbau und hat ein Streik-Weblog. Sehr schön auch der Aufruf eines Weimarer Bürgers zur Steuerverweigerung: Als Gewerbesteuerpflichtiger überreiche ich ihnen beiligend den symbolischen Betrag von 100 Euro. Das Geld ist ausschließlich für die Verbesserung der Studienbedingungen einzusetzen. Ich ziehe dies meinem nächsten fälligen Steuerbetrag ab. Damit erreiche ich eine prozentuale Erhöhung des Steueranteils meines Gewerbebetriebes für Bildung. [Rechtschreibung durch mich korrigiert]
"Es weihnachtet sehr"
12. Dezember 2003 - 19:22 Uhr - Moe
.... unter diesem Motto laden Studierende der JLU Giessen, gemeinsam mit dem Frauenhaus Giessen e.V., am Sonntag, den 15.12.03, von 14-19 Uhr, zu ihrem Stand auf dem Giessener Weihnachtsmarkt in Höhe der drei Schwätzer herzlich ein. Für das leibliche Wohl ist ebenso gesorgt wie für ein Rahmenprogramm mit Musik, Harry-Potter-Lesung und weiteren Überraschungsaktionen für "Jung und Alt". Der Erlös aus dem Verkauf von Getränken und Speisen wird dem Frauenhaus Giessen e.V. als Spende zukommen. Mit dieser Aktion möchten die Studierenden auf die, auch den lokalen Raum betreffenden, massiven Kürzungen im Bildungs- und Sozialbereich hinweisen. [via asta-giessen.de/streik]
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Der Zusammenhang von Produktion und Zerstörung
12. Dezember 2003 - 11:06 Uhr - Moe
im Irak-Krieg wird hier noch einmal deutlich: Zuvor hatte der US-Präsident seine umstrittene Entscheidung verteidigt, Gegner des Irak-Kriegs von der Ausschreibung für den Wiederaufbau des Landes auszuschließen. Nach einer Kabinettssitzung in Washington sagte er, den amerikanischen Steuerzahlern leuchte es ein, dass nur die Länder von den Aufträgen in Höhe von insgesamt 18,6 Milliarden Dollar profitieren sollten, die dort Soldaten stationiert hätten. [via Spiegel Online] Ich denke, hier wird noch einmal ganz deutlich, was dieser Krieg ist und um was es in diesem Krieg geht. Es ist ein ideologischer, ein kapitalistischer Krieg. Er schafft neue Absatzmärkte. Hier wird wieder aufgebaut, was schon längst da war, aufgebaut durch US Firmen. Nun gibt es dort eben keinen irakischen Mobilfunkbetreiber sondern einen amerikanischen. Und so weiter.
Menschen sterben hier zum Wohle der amerikanischen Wirtschaft und der Rüstungsindustrie, in einem schmutzigen Krieg. Und die Weltgemeinschaft schaut zu und versucht sich ein Stück vom Kuchen zu sichern.
Menschen sterben hier zum Wohle der amerikanischen Wirtschaft und der Rüstungsindustrie, in einem schmutzigen Krieg. Und die Weltgemeinschaft schaut zu und versucht sich ein Stück vom Kuchen zu sichern.
Jugendradio in Hessen: HR XXL ist tot, es lebe You FM
11. Dezember 2003 - 18:27 Uhr - Moe
Oder: Neues Jahr, dieselbe Scheiße.
Demo gegen die Absetzung der Harald Schmidt Show
11. Dezember 2003 - 18:18 Uhr - Moe
In München findet heute eine Demo gegen die Absetzung der Harald Schmidt Show statt. [via Net.Log 5]
Also da könnt ich mal kotzen. Ok, mir ist es egal ob der gute Mann 40000€ pro Sendung kassiert damit er mit seinem Musiker die Reifen dessen Porsche wechselt. Mir ist auch egal dass ich ständig in dutzenden von ach-so-idependent weblogs davon lesen muss. Mir ist ebenso egal ob der gute Mann seine Show nun weiter sendet oder nicht.
Aber dass die Leute hierfür auf die Strasse gehen schlägt dem Fass ja wohl mal den Boden aus. Totalüberwachung in Deutschland? Hey, kein Thema. Zerstörung des Sozialsystems Hessens, getarnt als "sichere Zukunft"? Ach, was solls. Schmidt kommt nicht mehr im Gehirnwäsche-Medium Nummer 1? Ab auf die Strasse!
Also da könnt ich mal kotzen. Ok, mir ist es egal ob der gute Mann 40000€ pro Sendung kassiert damit er mit seinem Musiker die Reifen dessen Porsche wechselt. Mir ist auch egal dass ich ständig in dutzenden von ach-so-idependent weblogs davon lesen muss. Mir ist ebenso egal ob der gute Mann seine Show nun weiter sendet oder nicht.
Aber dass die Leute hierfür auf die Strasse gehen schlägt dem Fass ja wohl mal den Boden aus. Totalüberwachung in Deutschland? Hey, kein Thema. Zerstörung des Sozialsystems Hessens, getarnt als "sichere Zukunft"? Ach, was solls. Schmidt kommt nicht mehr im Gehirnwäsche-Medium Nummer 1? Ab auf die Strasse!
Corts in Darmstadt und Marburg
11. Dezember 2003 - 02:24 Uhr - Moe
Am Mittwoch besuchte Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) - nebst vier Bodyguards - die Studierendenschaft der TU Darmstadt im Audimax. Hier kam es zu hitzigen Diskussionen und Buh-Rufen. Später in Marburg wurde Corts von einem Studenten mit einem rohen Ei beworfen, während er im Staatsarchiv eine Rede hielt um einen Wissenschaftspreis zu überreichen. Der Student wurde festgenommen.
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
"Auch CDU nicht glücklich"
11. Dezember 2003 - 02:10 Uhr - Moe
WIESBADEN. Hessens CDU-Parlamentariern blieb gestern nur noch ein gequältes Lächeln. Denn auch sie wissen, dass die Entscheidung von Kunstminister Udo Corts, Schloss und Sammlung der Erbacher Grafen für 13,3 Millionen Euro zu erwerben, zum falschen Zeitpunkt kommt. Landauf, landab müssen sie Kürzungen im Sozialbereich vertreten.
Und in der kommenden Woche daheim in den Wahlkreisen werden sie auch noch für die Schließung von mehreren hundert Behördenstandorten geradestehen müssen. Dennoch stimmten sie dem Vorhaben von Corts gestern im Haushaltsausschuss zu. [via Hessische Allgemeine]
Und in der kommenden Woche daheim in den Wahlkreisen werden sie auch noch für die Schließung von mehreren hundert Behördenstandorten geradestehen müssen. Dennoch stimmten sie dem Vorhaben von Corts gestern im Haushaltsausschuss zu. [via Hessische Allgemeine]
Spricht hier jemand
11. Dezember 2003 - 00:50 Uhr - Moe
koreanisch? Die Übersetzung ins Englische mit dem Babel Fish ist einfach zu bizarr. Korean folks who speak english would also be appreciated :)
bloggen mit jabber
11. Dezember 2003 - 00:42 Uhr - Moe
Jogger ist ein Jabber basiertes Weblog-System. Man schreibt eine Message an die jabber-id jogger@jogger.jabber.linux.it und schon hat man einen eigenen Blog. Wenn man mag! Welcome on the blog, stacktrace!
Mein Lieblings-Yahoo-Referrer
11. Dezember 2003 - 00:35 Uhr - Moe
why is moe a dork
10. Dezember 2003 - 23:00 Uhr - Moe
Moving Target for Blogwart. Ich sag dazu gar nix mehr.
Studentische Proteste in der Debatte
10. Dezember 2003 - 22:54 Uhr - Moe
In der aktuellen Ausgabe der Jungle World werden die studentischen Proteste sowohl kritisch als auch wohlwollend beleuchtet. In einem längeren Dossier vertritt Freerk Huisken die These, dass die Proteste gesellschaftspolitisch viel zu kurz greifen. Und in einem Beitrag auf SoPos.org wirf Gregor Kritidis die Frage nach der Bildungsreform als Zerstörung von "Humankapital" auf. [via Der Rollberg]
Die Geister die ich rief
10. Dezember 2003 - 11:52 Uhr - Moe
Wer arbeitet soll auch essen, wer nicht arbeitet soll auch nicht essen und ähnliches muss ich seit gestern verstärkt im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen lesen, da sich dort der erste aktive Gebührenbefürworter eingefunden hat. Dieser Mensch ballert nun das Weblog, auch die Hauptseite, mit Pro-Gebühren-Beiträgen voll die er von der Website der hessischen Landesregierung kopiert, oder führt wilde Vergleiche zu europäischen Ländern die wenigstens sinnvoll eingesetzt Studiengebühren haben (nicht so wie hier in Hessen wo die Gebühren direkt ins von Herrn Koch verursachte Haushaltsloch fliessen sollen) u.ä.. Ach ja, und es ist soweit ich das sehen kann kein Student sondern ein arbeitender Mensch der für sein Studium zahlen musste. Ja nee iss klar.
Langsam ärgere ich mich, dass ich ein offenes Gruppen-Weblog gestartet habe, da es in der Tat längerfristig gegen "Kommunikationsattacken" kaum zu schützen ist. Nur, wie soll man das beurteilen und wie damit umgehen? Ist das überhaupt eine Attacke, oder muss ich in meinem Weblog jeder Stimme einen Raum geben und sie gewähren lassen? Zensieren? Mir scheint beides keine sehr elegante Lösung.
Langsam ärgere ich mich, dass ich ein offenes Gruppen-Weblog gestartet habe, da es in der Tat längerfristig gegen "Kommunikationsattacken" kaum zu schützen ist. Nur, wie soll man das beurteilen und wie damit umgehen? Ist das überhaupt eine Attacke, oder muss ich in meinem Weblog jeder Stimme einen Raum geben und sie gewähren lassen? Zensieren? Mir scheint beides keine sehr elegante Lösung.
Open Access E-Journal for Instructional and Learning Technology
09. Dezember 2003 - 23:37 Uhr - Moe
Pitch is a peer reviewed online journal in Instructional and Learning Technology. Articles in Pitch focus on pedagogical, technological, sociological, legal, and moral issues related to opening access to educational opportunity. Example topics include reusable media / learning objects, scalability issues, informal social networks for supporting learning, legal schemes for the sharing of open educational materials, and the right to education. Pitch is run by the OSLO Research Group at Utah State University. [via BildungsBlog]
... und es hat sogar einen RSS-Feed! :)
... und es hat sogar einen RSS-Feed! :)
Demo gegen Bildungs- und Sozialabbau am 13.12.2003 in Berlin, Frankfurt, Leipzig
09. Dezember 2003 - 18:04 Uhr - Moefreier zusammenschluss von studentInnenschaften:
Aufruf zur Demonstration: Ihr nehmt uns unsere Zukunft!
Übersicht zur Demo-Organisation
Wir sehen uns dann um zwo vorm Bahnhof in Frankfurt.
Konkurrenzlos 15000000€ verbrannt
09. Dezember 2003 - 15:21 Uhr - Moe
Sanníe liefert eine Kurzanalyse des 15 Mio.€ - Webauftritts der Bundesagentur für Arbeit. Saubere Arbeit!
Radikal?
09. Dezember 2003 - 14:29 Uhr - Moe
Die Süddeutsche schreibt darüber, Was die derzeitigen Studenten-Proteste auszeichnet. Wichtig ist mir hierbei zu erwähnen, dass Radikalität zunächst weder Gewalt noch sonst irgendwelche Militanz beinhaltet. Viele Leute scheinen das nicht zu verstehen. Der soziale Kahlschlag der hessischen Landesregierung ist auch radikal. Das grösste Kürzungsprogramm welches es in einem Bundesland seit 1945 gab verlangt geradezu auch nach den massivsten Protesten seit 1945. Alles andere wäre ein Verlust von Verhältnismässigkeit. Und es sollte uns klar werden, auf welche Zeiten wir uns dann wieder zubewegen würden.
Hier noch einmal die Liste der Kürzungen (PDF).
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Hier noch einmal die Liste der Kürzungen (PDF).
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Der Referrer-Spammer
09. Dezember 2003 - 12:15 Uhr - Moe
... welcher meine Beiträge und mein Wiki mit Refs der Domain sexrabbit.de, (S. Koralewski
Elisabethstr 18a, 45139 Essen, webmaster@sexrabbit.de) zuspammt, möge dies bitte schleunigst unterlassen.
Ob irgendjemand ausser S. Koralewski aus dieser völligst unseriösen Taktik einen Nutzen zieht? Wohl kaum.
Falls das hier jemand aus Essen liest kann er ja gern mal in der Elisabethstr 18a Bescheid sagen.
Elisabethstr 18a, 45139 Essen, webmaster@sexrabbit.de) zuspammt, möge dies bitte schleunigst unterlassen.
Ob irgendjemand ausser S. Koralewski aus dieser völligst unseriösen Taktik einen Nutzen zieht? Wohl kaum.
Falls das hier jemand aus Essen liest kann er ja gern mal in der Elisabethstr 18a Bescheid sagen.
Back on the blog
09. Dezember 2003 - 11:35 Uhr - MoeWerbefinanzierte Gratis Weblogs
08. Dezember 2003 - 22:51 Uhr - Moe
... gibt es nun auch bei twoday.net: Schon mal ein Weblog auf twoday.net angelegt und nach 6 Wochen stillgelegt? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt um wieder zu beginnen. Einfach ein Email an contact@twoday.net und Dein Weblog wird auf twoday.net free umgestellt. Neue Weblogs kann man natürlich gleich als werbefinanzierte Gratis-Weblogs anlegen.
Weblogs: "so eine Art McDonalds Ding - nur umgekehrt?"
08. Dezember 2003 - 21:32 Uhr - Moe
Bis vor 10 Minuten wusste ich noch nicht, was ein Blog ist. Jetzt habe ich selber eins. Erstaunlich, dass ich hier gelesen habe, die deutsche Blogger Gemeinde sei überschaubar. Bisher hatte ich das Gefühl, ich lese alle Nase lang etwas über Blogs. Ist das so eine Art McDonalds Ding - nur umgekehrt? Jeder spricht drüber, keiner hat eins. Seltsam. Welcome on the Blog, pianokoenig.
Grid blogging mini-manifesto
08. Dezember 2003 - 19:25 Uhr - Moe
"Grid blogging aims to investigate the potentials of a distributed media production model spread across blogosphere nodes. It seeks to ignite attention on specific topics at set times through variegated voices. A kind of decentralised flash mobbing for the mind, if you like.
Decentralisation is key here. Unlike single collaborative blogging structures that unite discussions under the same URL, Grid blogging is about synchronized guerrilla publishing attacks carried out across a series of online locations. It respects and heightens the individual voice within a media-wise choir. It allows for idea-jamming and mosaics of diverse perspectives to emerge unfettered.
Temporary in nature, the first grid blog is set to happen on December 1. The topic is the "brand". Interpret it as you like, from the comfort of your own blog. As critique, as recollection, as original content, as link-fest or visual interpretation. Whatever. Join in and help us discover where we can lead this dance." [via notes from somewhere bizzare]
Das kommt der Idee des Guerilla Blogging, die seit einer ganzen Weile ziemlich unausgereift in meinem Kopf herumspukt, schon ziemlich nahe. Wirklich neu ist das ganze Konzept so oder so nicht. Aber das macht auch nichts.
Decentralisation is key here. Unlike single collaborative blogging structures that unite discussions under the same URL, Grid blogging is about synchronized guerrilla publishing attacks carried out across a series of online locations. It respects and heightens the individual voice within a media-wise choir. It allows for idea-jamming and mosaics of diverse perspectives to emerge unfettered.
Temporary in nature, the first grid blog is set to happen on December 1. The topic is the "brand". Interpret it as you like, from the comfort of your own blog. As critique, as recollection, as original content, as link-fest or visual interpretation. Whatever. Join in and help us discover where we can lead this dance." [via notes from somewhere bizzare]
Das kommt der Idee des Guerilla Blogging, die seit einer ganzen Weile ziemlich unausgereift in meinem Kopf herumspukt, schon ziemlich nahe. Wirklich neu ist das ganze Konzept so oder so nicht. Aber das macht auch nichts.
90 neue Stellen für Kochs Machtzentrale
08. Dezember 2003 - 19:15 Uhr - Moe
SPD kritisiert Millionenkosten für personell "aufgeblähte" Staatskanzlei / FDP: Ein Ministerposten muss weg
Regierungschef Roland Koch (CDU) steht zunehmend auch wegen der personellen Aufblähung seiner Staatskanzlei in der Kritik. Der SPD-Abgeordnete Reinhard Kahl rechnet vor, dass Koch die Zahl der Stellen in seinem "ganz persönlichen Machtapparat" um mehr als 60 Prozent ausgeweitet habe und damit Kosten in Millionenhöhe verursache. [Frankfurter Rundschau, via djo]
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Regierungschef Roland Koch (CDU) steht zunehmend auch wegen der personellen Aufblähung seiner Staatskanzlei in der Kritik. Der SPD-Abgeordnete Reinhard Kahl rechnet vor, dass Koch die Zahl der Stellen in seinem "ganz persönlichen Machtapparat" um mehr als 60 Prozent ausgeweitet habe und damit Kosten in Millionenhöhe verursache. [Frankfurter Rundschau, via djo]
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Blogawards: Nominierungen stehen fest
08. Dezember 2003 - 17:13 Uhr - Moe
... und die Abstimmung beginnt nun. Bislang habe ich mich ja vornehm zurückgehalten, aber nun wo mein Weblog in der Kategorie Bestes Weblog über Weblogs unter einer hochkarätigen Konkurrenz =) wählbar ist bitte ich um rege Beteiligung und Unterstützung!
Vortrag: Wikis als Projektmanagement-Tool
08. Dezember 2003 - 17:03 Uhr - Moe
Am 1.12. habe ich bei der Local Group Dresden des Project Management
Institute über Wikis als Projektmanagement-Tool vorgetragen.
Die Folien des Vortrags gibt es hier zum Download (PDF; 2,5Mb). [Rainer Wasserfuhr, via Martin Röll]
Institute über Wikis als Projektmanagement-Tool vorgetragen.
Die Folien des Vortrags gibt es hier zum Download (PDF; 2,5Mb). [Rainer Wasserfuhr, via Martin Röll]
Lehrblog "Elektronisches Publizieren"
08. Dezember 2003 - 16:53 Uhr - Moe
Weblog zur Lehrveranstaltung "Kollaboratives und disloziertes Arbeiten", Fachbereich Visuelle Mediengestaltung/Digitale Kunst, Universität für angewandte Kunst, Wien. [via Schockwellenreiter]
Blogwart 2003
08. Dezember 2003 - 10:49 Uhr - Moe
Nach den Blogawards nun die Wahl zum Blogwart 2003: Die Antvillianer finden Awards zwar irgendwie doof und elitär, aber wenn man sich durch Wettbewerb selbst produzieren kann indem man zeigt wieviel man es doch besser kann und dabei sich irgendwie drüber lustig machen kann, dann ist das natürlich was anderes. Der Anreiz ist anscheinend wirklich nur dann gegeben, wenn man es besser wissen und machen kann. Anders kann ich mir das Timing jedenfalls nicht erklären. Aber hier kann ja jeder machen was er will. Wäre ja auch noch schöner.
Gelesen: "Generation Blogger"
07. Dezember 2003 - 17:42 Uhr - MoeNichts zu machen...
07. Dezember 2003 - 12:31 Uhr - Moe
Ich stehe dann dahinter, wenn es alle machen und keiner zu etwas gezwungen wird schreibt eine gegen die Blockaden wetternde Studentin im Streik-Forum der Uni Giessen. Und ich glaube sie meint das wirklich ernst. Und sie ist nicht in der Lage den Aberwitz ihrer Aussage auch nur im Ansatz zu erkennen. Ich gebe an dieser Stelle auf. Die Kapitulation vor der Ignoranz.
In Marburg ging das sogar soweit, dass eine Geschichtsstudentin im ersten Semester (deren Realname man in der Oberhessischen Presse vom 5.12. nachlesen kann) am Donnerstag die Polizei rief, um gegen ihre streikenden Kommilitonen vorzugehen. Ihr Kritikpunkt war, dass es sich bei den Protestierenden um eine Minderheit handele. Wenn die gute Frau auch nur die geringste Ahnung von Geschichte hätte würde ihr auffallen, dass soziale Bewegungen immer durch Minderheiten ausgelöst werden. Das liegt in der Natur der Sache, denn sonst (wenn eine Mehrheit ein Problem damit hätte) gäbe es ja gar nicht erst die Umstände, die eine Bewegung nötig machten. Es wäre erst gar nicht so weit gekommen.
In Marburg ging das sogar soweit, dass eine Geschichtsstudentin im ersten Semester (deren Realname man in der Oberhessischen Presse vom 5.12. nachlesen kann) am Donnerstag die Polizei rief, um gegen ihre streikenden Kommilitonen vorzugehen. Ihr Kritikpunkt war, dass es sich bei den Protestierenden um eine Minderheit handele. Wenn die gute Frau auch nur die geringste Ahnung von Geschichte hätte würde ihr auffallen, dass soziale Bewegungen immer durch Minderheiten ausgelöst werden. Das liegt in der Natur der Sache, denn sonst (wenn eine Mehrheit ein Problem damit hätte) gäbe es ja gar nicht erst die Umstände, die eine Bewegung nötig machten. Es wäre erst gar nicht so weit gekommen.
Institut für vergleichende Irrelevanz
07. Dezember 2003 - 12:12 Uhr - Moe
In Frankfurt am Main wurde am 3. Dezember das Institut für vergleichende Irrelevanz wiedereröffnet: in der derzeit öffentlich herauf beschworenen krise werden im namen des sachzwangs – der mit der strafe des untergangs droht – mit einer neuen qualität bisher bestehende freiräume vernichtet und bestehende institutionen wie die universität auf scheinbar marktrelevantes und standortsicherndes zusammengekürzt. das derzeitige programm der hessischen landesregierung, welches soziale initiativen mutwillig zerstört und reichtum zu gunsten besser verdienender verschiebt, mit studiengebühren die soziale auslese der universität und des gesamten bildungssystems verstärkt, ist teil dieses die zukunft des reichtums sichernden prozesses. immer stärker wird dabei die nackte existenz der irrelevantisierten bedroht.
deshalb will das institut für vergleichende irrelevanz zeigen, was die forderung nach einem freien, selbstbestimmten leben bedeuten kann. gemeinsames wohnen, gemeinsames leben und lernen sind die voraussetzung für die veränderung der herrschenden verhältnisse in denen wir nur anhängsel des verwertungsprozesses sind. wir gestalten die uni nach unseren vorstellungen - und eröffnen einen freiraum des forschens und feierns in diesem ehemaligen institut. wir nehmen uns mit dieser aktion den raum zurück, der zunehmend verknappt und vernichtet wird. Programm gibt es den ganzen Tag über.
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
deshalb will das institut für vergleichende irrelevanz zeigen, was die forderung nach einem freien, selbstbestimmten leben bedeuten kann. gemeinsames wohnen, gemeinsames leben und lernen sind die voraussetzung für die veränderung der herrschenden verhältnisse in denen wir nur anhängsel des verwertungsprozesses sind. wir gestalten die uni nach unseren vorstellungen - und eröffnen einen freiraum des forschens und feierns in diesem ehemaligen institut. wir nehmen uns mit dieser aktion den raum zurück, der zunehmend verknappt und vernichtet wird. Programm gibt es den ganzen Tag über.
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Großer Berliner Webloggertreff
07. Dezember 2003 - 11:52 Uhr - Moe
... findet Montag, den 08.12.2003, 21.00 Uhr statt.
Weblogs für's Auge
07. Dezember 2003 - 00:07 Uhr - MoeSpur im Weiß
06. Dezember 2003 - 22:04 Uhr - Moe
Leere weiße Fläche. Auch die Landschaft draußen vor meinem Fenster sollte jetzt eigentlich so aussehen, verschneit, licht, hell. Doch sie ist grau, neblig, undurchdringlich. Es ist auch kein glitzerndes Meer aus Schneekristallen, das sich vor mir ausbreitet. Auch kein Blatt Papier, über dessen Fasern die Feder meines Füllers schwebt und darauf wartet, ihre Spur aus blauschwarzer Tinte ziehen zu dürfen. Vor mir: das Weiß eines leeren Computer-Bildschirms, das ich nun mit meinen Gedanken füllen möchte. Welcome on the Blog, real icon@reality!
BlogTalk 2.0
06. Dezember 2003 - 17:52 Uhr - MoeWinter-Nacktbloggen
06. Dezember 2003 - 17:49 Uhr - Moe
djo bloggt nackt gegen Studiengebühren und Bildungsabbau.
miserable failure: Biography of President George W. Bush
06. Dezember 2003 - 17:45 Uhr - MoeGiessen: Nikolausdemo "Eine Rute für Roland"
06. Dezember 2003 - 17:16 Uhr - Moe
Heute fand in Giessen erneut eine studentische Demo - diesmal unter dem Motto "Eine Rute für Roland" - statt, um gegen den sozialen wie bildungspolitischen Kahlschlag durch das Sparprogramm "Operation Sichere Zukunft" der hessischen Landesregierung zu protestieren. Cirka 200 Studierende trotzten eisigen Winden und riefen "Wir sind hier und wir sind laut, weil Roland uns die Bildung klaut".
Fotos von der Demo:
Nordanlage
Arbeitsamt / Amtsgericht
[Weiterlesen]
Fotos von der Demo:
Nordanlage
Arbeitsamt / Amtsgericht
[Weiterlesen]
Deutschland
06. Dezember 2003 - 09:09 Uhr - Moe
ist ein armes Land. Da müssen wir alle den Gürtel enger schnallen.
Bloggy Awards 2003
05. Dezember 2003 - 18:07 Uhr - MoeNeulich im PlasticWiki
05. Dezember 2003 - 17:06 Uhr - Moe
Hilfe für das Sojus 7
Hi, allerseits, in Monheim am Rhein, NRW, gibt es (gab es) ein kleines, aber feines alternatives KulturZentrum?, dessen betreiber, der Monheimer Kunst- und Kulturverein, den Fiskus im Nacken hat und wegen einer Steuerschuld - man will dem Verein nachträglich für drei Jahre die Gemeinnützigkeit aberkennen - gerade dabei ist, erst einmal dicht zu machen. Von lokalen Bands/Interpreten geht derzeit die Initiative aus, eventuell ein Benefiz-Konzert auf die Beine zu stellen. Internet: http://sojus.de/html/ohnefl.html. Vielleicht hat der eine oder andere Lust, da mitzuwirken? Genaues weiß ich zZ nicht, das ändert sich quasi stündlich. Einen anvisierten Termin gibt's auch noch nicht. Meldet Euch, wenn ihr helfen wollt, entweder auf der Sojus-Page, oder bei mir.
Grütze, Ede ... schrieb eben EdeWolf ins PlasticWiki. Das ist ja sehr löblich, nur in wie ich mal hoffe Unkenntnis der Funktion eines Wikis einfach den kompletten Inhalt der Wikiseite "WebLog" zu löschen und das da hinzuschreiben ist ja nun nicht ganz Sinn der Sache..
Hi, allerseits, in Monheim am Rhein, NRW, gibt es (gab es) ein kleines, aber feines alternatives KulturZentrum?, dessen betreiber, der Monheimer Kunst- und Kulturverein, den Fiskus im Nacken hat und wegen einer Steuerschuld - man will dem Verein nachträglich für drei Jahre die Gemeinnützigkeit aberkennen - gerade dabei ist, erst einmal dicht zu machen. Von lokalen Bands/Interpreten geht derzeit die Initiative aus, eventuell ein Benefiz-Konzert auf die Beine zu stellen. Internet: http://sojus.de/html/ohnefl.html. Vielleicht hat der eine oder andere Lust, da mitzuwirken? Genaues weiß ich zZ nicht, das ändert sich quasi stündlich. Einen anvisierten Termin gibt's auch noch nicht. Meldet Euch, wenn ihr helfen wollt, entweder auf der Sojus-Page, oder bei mir.
Grütze, Ede ... schrieb eben EdeWolf ins PlasticWiki. Das ist ja sehr löblich, nur in wie ich mal hoffe Unkenntnis der Funktion eines Wikis einfach den kompletten Inhalt der Wikiseite "WebLog" zu löschen und das da hinzuschreiben ist ja nun nicht ganz Sinn der Sache..
Microsoft Weblog Dienst
05. Dezember 2003 - 16:43 Uhr - Moe
Microsoft hat einen Weblog-Dienst namens the spoke gestartet, und verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen: Man habe vor allem die Bildung einer Community von Studenten im Auge, die sich mit Software-Entwicklung beschäftigen. Joe Wilcox, Senior Analyst bei Jupiter Research sieht das als langfristiges Ziel von Microsoft, um so Beziehungen zu Entwicklern schon früh aufzubauen. Microsoft wisse, das der Campus eher von Mac- und Linux-Jüngern besiedelt ist und hoffe mit einem Service wie the spoke Entwicklern eine eigene Plattform geben zu können. [via BlogHaus]
Seit Anfang November hat MS auch schon Wallop am Start, allerdings nur in einer Beta für study participants.
Seit Anfang November hat MS auch schon Wallop am Start, allerdings nur in einer Beta für study participants.
"Freiheit für die Unis!"
05. Dezember 2003 - 15:01 Uhr - Moe
... titelt Die Zeit: Sparen ohne Verstand: Der Staat ruiniert die Hochschulen
Heinrich sagt zur Liese, sie solle einen Topf Wasser holen. "Wenn der Topf aber ein Loch hat?“, fragt sie, und das Kinderlied nimmt seinen Lauf. "Stopf’s zu!“ – "Womit denn, lieber Heinrich?“ – "Mit Stroh.“ Doch das ist zu lang, das Messer ist stumpf und der Schleifstein zu trocken. "Mach ihn nass!“ – "Womit?“, fragt die Liese. Nun ja, mit Wasser. Ist bloß keins da. Jemand muss einen Topf Wasser holen. Aber der hat ja ein Loch…
Willkommen in der deutschen Hochschulpolitik. Leer sind die Geldtöpfe, ratlos sind die Kultusminister, empört die Studierenden, auf der Kippe steht das ganze Bildungssystem.
Zwei Millionen Studenten meldet das statistische Bundesamt für dieses Wintersemester. Ein Rekord, wenngleich die Arbeitslosigkeit nachgeholfen hat; besser an der Uni herumhängen als auf dem Arbeitsamt, heißt es unter Abiturienten. Jedenfalls liegen Deutschlands Studentenzahlen immer noch unter dem europäischen Durchschnitt. Eine Gesellschaft mit sinkendem Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerungszahl kann ihren Lebensstandard nur mit steigender Produktivität halten. Dazu braucht sie mehr Wissen, also mehr Akademiker – und vor allem: bessere Universitäten. Sie werden aber schlechter. (Weiterlesen) [via Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen]
Heinrich sagt zur Liese, sie solle einen Topf Wasser holen. "Wenn der Topf aber ein Loch hat?“, fragt sie, und das Kinderlied nimmt seinen Lauf. "Stopf’s zu!“ – "Womit denn, lieber Heinrich?“ – "Mit Stroh.“ Doch das ist zu lang, das Messer ist stumpf und der Schleifstein zu trocken. "Mach ihn nass!“ – "Womit?“, fragt die Liese. Nun ja, mit Wasser. Ist bloß keins da. Jemand muss einen Topf Wasser holen. Aber der hat ja ein Loch…
Willkommen in der deutschen Hochschulpolitik. Leer sind die Geldtöpfe, ratlos sind die Kultusminister, empört die Studierenden, auf der Kippe steht das ganze Bildungssystem.
Zwei Millionen Studenten meldet das statistische Bundesamt für dieses Wintersemester. Ein Rekord, wenngleich die Arbeitslosigkeit nachgeholfen hat; besser an der Uni herumhängen als auf dem Arbeitsamt, heißt es unter Abiturienten. Jedenfalls liegen Deutschlands Studentenzahlen immer noch unter dem europäischen Durchschnitt. Eine Gesellschaft mit sinkendem Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerungszahl kann ihren Lebensstandard nur mit steigender Produktivität halten. Dazu braucht sie mehr Wissen, also mehr Akademiker – und vor allem: bessere Universitäten. Sie werden aber schlechter. (Weiterlesen) [via Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen]
"Internet taugt nicht als dauerhaftes Archiv"
05. Dezember 2003 - 14:52 Uhr - Moe
... titelt die Netzeitung: Immer häufiger dienen Websites als Referenz für wissenschaftliche Arbeiten. Doch ein großer Teil davon ist schon nach kurzer Zeit nicht mehr vorhanden.
Ein Forscherteam aus Denver hat für das Magazin "Science" die Gültigkeit von Fußnoten in wissenschaftlichen Artikeln untersucht, die in den Magazinen "The New England Journal of Medicine", "Science" and "Nature" veröffentlicht worden waren.
Das Ergebnis erinnert an den Brand der Bibliothek von Alexandria. Im Jahr 48 vor Christus war dort der größte Aufbewahrungsort menschlichen Wissens der alten Welt vernichtet worden und mit ihm Erkenntnisse aus Hunderten von Jahren.
"Heute halten sich wissenschaftliche Forschungserzeugnisse im Netz nicht ein mal ein paar Jahre lang. Man kann quasi dabei zusehen, wie sie verschwinden", sagte Robert Dellavalle vom Veterans Affairs Medical Center in Denver gegenüber dem "San Francisco Chronicle".
[...]
Brewster Kahle, digitaler Bibliothekar im Internet-Archiv in San Francisco bestätigt das Problem: "Die durchschnittliche Lebensspanne einer Webpage beträgt 100 Tage. So erhält sich keine Kultur." Generell ist die relative Kurzlebigkeit einzelner Seiten im Internet sicher ein Problem. Im Bezug auf diese Meldung der Netzeitung frage ich mich aber, inwiefern hier nicht das Problem fehlender Praktiken der publizierenden Forscher im Umgang mit Online-Dokumenten heruntergespielt wird. Denn 100 Tage als Lebensdauer einer URL kommt mir sicherlich nicht repräsentativ vor. Wenn dies im wissenschaftlichen Sektor so ist, dann könnten die Verantwortlichen sich ja auch folgende, eigentlich recht logische Regeln zu Herzen nehmen:
- Eine gute URL ist eine permanente URL.
- Never delete a webpage.
Beide Hinweise sind eigentlich mit einem absoluten Minimum an Aufwand zu bewerkstelligen. Das Problem liegt hier meiner Ansicht nach also eher beim publizierenden User als beim Medium.
Und für die Leser gibt es ja immerhin noch die Möglichkeit nach Kopien oder dem Google-Cache des Dokumentes zu suchen, oder eben archive.org, die regelmässig terrabyte-weise das Internet spiegeln, zu besuchen. Die Chancen stehen nicht allzu hoch, aber einen Versuch ist es wert.
Ein Forscherteam aus Denver hat für das Magazin "Science" die Gültigkeit von Fußnoten in wissenschaftlichen Artikeln untersucht, die in den Magazinen "The New England Journal of Medicine", "Science" and "Nature" veröffentlicht worden waren.
Das Ergebnis erinnert an den Brand der Bibliothek von Alexandria. Im Jahr 48 vor Christus war dort der größte Aufbewahrungsort menschlichen Wissens der alten Welt vernichtet worden und mit ihm Erkenntnisse aus Hunderten von Jahren.
"Heute halten sich wissenschaftliche Forschungserzeugnisse im Netz nicht ein mal ein paar Jahre lang. Man kann quasi dabei zusehen, wie sie verschwinden", sagte Robert Dellavalle vom Veterans Affairs Medical Center in Denver gegenüber dem "San Francisco Chronicle".
[...]
Brewster Kahle, digitaler Bibliothekar im Internet-Archiv in San Francisco bestätigt das Problem: "Die durchschnittliche Lebensspanne einer Webpage beträgt 100 Tage. So erhält sich keine Kultur." Generell ist die relative Kurzlebigkeit einzelner Seiten im Internet sicher ein Problem. Im Bezug auf diese Meldung der Netzeitung frage ich mich aber, inwiefern hier nicht das Problem fehlender Praktiken der publizierenden Forscher im Umgang mit Online-Dokumenten heruntergespielt wird. Denn 100 Tage als Lebensdauer einer URL kommt mir sicherlich nicht repräsentativ vor. Wenn dies im wissenschaftlichen Sektor so ist, dann könnten die Verantwortlichen sich ja auch folgende, eigentlich recht logische Regeln zu Herzen nehmen:
- Eine gute URL ist eine permanente URL.
- Never delete a webpage.
Beide Hinweise sind eigentlich mit einem absoluten Minimum an Aufwand zu bewerkstelligen. Das Problem liegt hier meiner Ansicht nach also eher beim publizierenden User als beim Medium.
Und für die Leser gibt es ja immerhin noch die Möglichkeit nach Kopien oder dem Google-Cache des Dokumentes zu suchen, oder eben archive.org, die regelmässig terrabyte-weise das Internet spiegeln, zu besuchen. Die Chancen stehen nicht allzu hoch, aber einen Versuch ist es wert.
Änderungen bei Twoday.net
05. Dezember 2003 - 14:33 Uhr - Moe
Der Weblog-Host twoday.net kommt jetzt im neuen Winter-Design daher, und anscheinend wird gerade auch an neuen Features geschraubt: So befindet sich nun oben in jedem Weblog eine neue Navigationsleiste, welche diverse Menüpunkte zum Lesen und Schreiben sowie zur Verwaltung der Abonnements und es Userprofiles beinhaltet. An sich eine ganz gute Sache, etwas unglücklich finde ich nur den Umstand dass diese Leiste anscheinend einfach in alle Weblogs eingefügt wurde. Aus dem BildungsBlog habe ich die neue Navi-Leiste zunächst wieder aus dem Layout herausgelöscht - einerseits bin ich nicht sehr glücklich darüber, dass in das Layout meines Weblogs eingegriffen wurde, und andererseits muss ich mir das zunächst aus Perspektive der Usability überlegen. Denn momentan sind ja mit der neuen Leiste fast alle Menüs gedoppelt, da man sie ja standard-mässig auch in jedem Weblog beim User-Status und im Contributor Menü findet.
Ich bin aber sehr gespannt wie sich die Änderungen noch entwickeln, da sie anscheinend momentan auch noch in Arbeit sind. Und Innovation kann ja zunächst nie schaden :)
Ich bin aber sehr gespannt wie sich die Änderungen noch entwickeln, da sie anscheinend momentan auch noch in Arbeit sind. Und Innovation kann ja zunächst nie schaden :)
...
04. Dezember 2003 - 22:06 Uhr - Moeabout blogawards
04. Dezember 2003 - 20:39 Uhr - Moe
Die Diskussion über die deutschen blogawards fällt noch heftiger aus als ich befürchtet hatte. Eigentlich wollte ich diese Diskussion ignorieren aber ich halte es nicht mehr aus :)
Ok, heftige Reaktionen waren abzusehen, aber wer sich da nun alles wie aufspielt spottet jeder Beschreibung. Ich für meinen Teil komme bei einer just-for-fun Wahl auch ohne den Bundesdatenschutzbeauftragten aus. Aber das soll hier gar nicht mal der Punkt sein.
Klar, ich könnte mich hier die ganze Zeit darüber auslassen wie mies ich persönlich doch die Harald-Schmidt Show finde und warum ich in anderen Weblogs dauernd darüber lesen muss. Oder darüber dass bei diesen TV-Casting Shows irgendwie immer diejenigen zufällig gewinnen die den meisten Profit versprechen. Aber erstens weiss das jeder und zweitens interessiert das niemanden aber es ist so omni-präsent, dass es unmöglich wird es zu ignorieren. Ähnlich verhält es sich mit der Diskussion zu den blogawards.
Heiko Hebig versucht einen Award der eine just-for-fun Sache darstellen soll zu rechtfertigen, und dass ist zwar ein hehres Ziel, meiner Ansicht nach aber zum Scheitern verurteilt. Denn Kritiker gibt es immer, und sie haben immer recht :)
Irgendwie lustig, damit sich die deutschsprachige Blogger-Welt zusammenrauft und mal überwiegend einer Meinung ist muss schon entweder ausgerechnet die böse GEZ Daten ausspionieren was einige Leute immerhin ganze 8€ oder wieviel das auch immer ist pro Monat kosten könnte. Oder es muss jemand einen Blogaward starten. Das sind doch die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Und Blogs sind revolutionär.
Ok, heftige Reaktionen waren abzusehen, aber wer sich da nun alles wie aufspielt spottet jeder Beschreibung. Ich für meinen Teil komme bei einer just-for-fun Wahl auch ohne den Bundesdatenschutzbeauftragten aus. Aber das soll hier gar nicht mal der Punkt sein.
Klar, ich könnte mich hier die ganze Zeit darüber auslassen wie mies ich persönlich doch die Harald-Schmidt Show finde und warum ich in anderen Weblogs dauernd darüber lesen muss. Oder darüber dass bei diesen TV-Casting Shows irgendwie immer diejenigen zufällig gewinnen die den meisten Profit versprechen. Aber erstens weiss das jeder und zweitens interessiert das niemanden aber es ist so omni-präsent, dass es unmöglich wird es zu ignorieren. Ähnlich verhält es sich mit der Diskussion zu den blogawards.
Heiko Hebig versucht einen Award der eine just-for-fun Sache darstellen soll zu rechtfertigen, und dass ist zwar ein hehres Ziel, meiner Ansicht nach aber zum Scheitern verurteilt. Denn Kritiker gibt es immer, und sie haben immer recht :)
Irgendwie lustig, damit sich die deutschsprachige Blogger-Welt zusammenrauft und mal überwiegend einer Meinung ist muss schon entweder ausgerechnet die böse GEZ Daten ausspionieren was einige Leute immerhin ganze 8€ oder wieviel das auch immer ist pro Monat kosten könnte. Oder es muss jemand einen Blogaward starten. Das sind doch die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Und Blogs sind revolutionär.
Gekürzt
04. Dezember 2003 - 14:40 Uhr - MoeWie die hessische Landesregierung Vorurteile pflegt
04. Dezember 2003 - 13:36 Uhr - Moe
Vor allem da wird angesetzt, wo der Widerstand kalkulierbar, beherrschbar scheint und ist. Und ganz bewusst setzt die Landesregierung dabei auch auf Vorurteile. Kaum zufällig weist der Sprecher der Landesregierung heute darauf hin, dass Langzeitstudenten, die den Steuerzahler 25 Semester in Anspruch nehmen einen finanziellen Beitrag leisten müssten. Und dass Beamte mehr arbeiten - das regt die Volkseele nun wahrlich nicht auf. Ein ebenso wohlkalkuliertes wie perfides Spiel: Sparen mit einem gehörigen Schuss Populismus. [via hr online]
Denn so wird Politik gemacht. Eine Politik der Fehlinformation, Verfremdung und Lüge. Interessant auch die Tatsache, dass Koch, Corts und Konsorten in letzter Zeit immer wieder und wieder das Bild eines Langzeitstudenten mit 20-25 Semestern auf dem Buckel konstruieren. Tatsache ist, dass es die allermeisten StudentInnen bereits ab dem 13. Semester betreffen wird (Und da landet man dank der miserablen Studienbedingungen an viele Hochschulen weitaus schneller als man denkt). Und aufgrund der Erfahrungen in Niedersachsen wissen wir, dass mindestens 40% dieser Leute gar nicht in der Lage sein werden die Gebühren zu zahlen und dann erstmal auf der Strasse sitzen. Aber anscheinend müssen die ehrenwerten Herren unserer Landesregierung zu immer mehr Polemik greifen damit ihnen wenigstens der konservative Mob auf dem Dorfe noch zuhört. Die sogenannten Mehrverdiener im schönen Hessenland hingegen wissen sehr wohl was hier geschieht, sie wählen bewusst diese Lüge, zum Zwecke ihrer persönlichen Bereicherung auf Kosten der Zukunft anderer.
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Denn so wird Politik gemacht. Eine Politik der Fehlinformation, Verfremdung und Lüge. Interessant auch die Tatsache, dass Koch, Corts und Konsorten in letzter Zeit immer wieder und wieder das Bild eines Langzeitstudenten mit 20-25 Semestern auf dem Buckel konstruieren. Tatsache ist, dass es die allermeisten StudentInnen bereits ab dem 13. Semester betreffen wird (Und da landet man dank der miserablen Studienbedingungen an viele Hochschulen weitaus schneller als man denkt). Und aufgrund der Erfahrungen in Niedersachsen wissen wir, dass mindestens 40% dieser Leute gar nicht in der Lage sein werden die Gebühren zu zahlen und dann erstmal auf der Strasse sitzen. Aber anscheinend müssen die ehrenwerten Herren unserer Landesregierung zu immer mehr Polemik greifen damit ihnen wenigstens der konservative Mob auf dem Dorfe noch zuhört. Die sogenannten Mehrverdiener im schönen Hessenland hingegen wissen sehr wohl was hier geschieht, sie wählen bewusst diese Lüge, zum Zwecke ihrer persönlichen Bereicherung auf Kosten der Zukunft anderer.
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Ciao
03. Dezember 2003 - 18:23 Uhr - Moe
kiesow. War schön bei Dir. Man liest sich, irgendwo, irgendwann.
Giessen: Vorlesungsverzeichnis für die 24h-Uni, Do.-Fr.
03. Dezember 2003 - 00:03 Uhr - Moe
Von Donnerstag auf Freitag gibt's die 24Stunden uni!
Seminare, Kunst und Aktionen! 24 Stunden lang! Tagsüber in der Stadt und nachts im Uni-Hauptgebäude! Hier gibt's alle Daten auf einen Blick...
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Seminare, Kunst und Aktionen! 24 Stunden lang! Tagsüber in der Stadt und nachts im Uni-Hauptgebäude! Hier gibt's alle Daten auf einen Blick...

(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
World Aids Day 2003
01. Dezember 2003 - 22:42 Uhr - Moe
Fast hätte ich's vergessen: Heute ist World Aids Day. Wann hast Du Deinen letzten Aidstest gemacht? [via jc-log]
ChaosRadio-Feedback-Feedback
01. Dezember 2003 - 20:53 Uhr - Moe
Tim Pritlove's Feedback zum Feedback des ChaosRadio-Beitrags über Weblogs die Blogosphäre. Feedback ist sicher willkommen.
Schwache Blogs?
01. Dezember 2003 - 18:14 Uhr - Moe
Nachdem ich bei Dubium sapientiae initium einen Hinweis auf Seth Finkelstein's Infothought blog gefunden habe, hat sich dort eine wie ich meine ganz interessante Diskussion zwischen uns entwickelt. Mir selbst bleiben allerdings viele Fragen offen ob ich das richtig deute. Es geht darum, dass Seth der Ansicht ist, dass Weblogs eine absolut zu vernachlässigende Rollen spielen, wenn es um die angebliche Informations-Demokratisierung des Netzes geht. Der Grund der ihn zu dieser These veranlasste: 60% der Leser eines seiner letzten Beiträge kamen von Slashdot. Ich für meinen Teil sehe darin eher zwei verschiedene, sich ergänzende Formate.
Deutschsprachige Blogawards 2003
01. Dezember 2003 - 17:41 Uhr - MoeGesponsert wird das Ganze von blogg.de, und wenn man es nicht allzu ernst nimmt könnte es ein Heidenspass werden. :)
Weblog-Adventskalender
01. Dezember 2003 - 17:35 Uhr - Moe
Einen Weblog-Adventskalender über Weblogs hat Karin (Pocket-Blog) ins Leben gerufen. Täglich versteckt sich ein neues Weblog welches Karin bislang noch nicht kannte hinter einem Türchen, Vorschläge werden gerne per Mail angenommen.
Die (Un)Seriösität des Spiegels vs die (Un)Ehrlichkeit der Politiker?
01. Dezember 2003 - 16:50 Uhr - Moe
Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel als Aufsichtsratsvorsitzender des Frankfurter Flughafens die Fraport-Vorstände finanziell erheblich großzügiger ausgestattet als bisher bekannt. Der Spiegel berichtet, aus einem vertraulichen Sitzungsprotokoll des Kontrollgremiums vom 18. Juni gingen höhere Zahlungen hervor. Trotz erheblicher Verluste aus dem gescheiterten Flughafenprojekt in Manila (Philippinen) seien dem Vorstand hohe Tantiemen bewilligt worden.
Kochs Sprecher Dirk Metz warf dem Magazin "unseriöse Berichterstattung" vor - in Wahrheit hätten die Manager sogar Einbußen hinnehmen müssen. [via Frankfurter Rundschau]
Siehe auch: Kräftige Gehaltserhöhung für Fraport-Chef (FR vom 25.11.2003)
Kochs Sprecher Dirk Metz warf dem Magazin "unseriöse Berichterstattung" vor - in Wahrheit hätten die Manager sogar Einbußen hinnehmen müssen. [via Frankfurter Rundschau]
Siehe auch: Kräftige Gehaltserhöhung für Fraport-Chef (FR vom 25.11.2003)
Schein und Sein
01. Dezember 2003 - 16:44 Uhr - Moe
[...] Die Union ist keine wertkonservative, sondern eine strukturkonservative Partei. Sie mobilisiert immer wieder das alte Klischee vom Widerspruch zwischen Individuum und Gesellschaft. Sie will den starken Ordnungsstaat, aber den schwachen Sozialstaat.
Alle wichtigen Philosophien der Moderne haben nicht nur ueber die individuelle Freiheit nachgedacht, sondern auch ueber die sozialen Bedingungen eines guten Lebens. Die Union spaltet dagegen die Moderne, sie blendet die Bedingungen fuer den Zusammenhalt der Gesellschaft aus. Von daher ist sie zur Uebernahme von Verantwortung nicht faehig.
Der CDU geht es allein um die Macht, dahinter soll alles andere zurueckstehen. Oder um es mit dem hessischen Ministerpraesidenten Roland Koch zu sagen: Die CDU will die 'formale Entscheidung der Waehler vom 22. September 2002' so schnell es geht revidieren. [...] [via press relations: Pressemitteilung der SPD]
Alle wichtigen Philosophien der Moderne haben nicht nur ueber die individuelle Freiheit nachgedacht, sondern auch ueber die sozialen Bedingungen eines guten Lebens. Die Union spaltet dagegen die Moderne, sie blendet die Bedingungen fuer den Zusammenhalt der Gesellschaft aus. Von daher ist sie zur Uebernahme von Verantwortung nicht faehig.
Der CDU geht es allein um die Macht, dahinter soll alles andere zurueckstehen. Oder um es mit dem hessischen Ministerpraesidenten Roland Koch zu sagen: Die CDU will die 'formale Entscheidung der Waehler vom 22. September 2002' so schnell es geht revidieren. [...] [via press relations: Pressemitteilung der SPD]



