Archiv: April 2003

Kontingenz, Luhmann und heimlicher Determinismus

30. April 2003 - 10:47 Uhr - Moe
Ein wunderbarer Artikel in der Zeit: Heimlicher Determinismus [via Schockwellenreiter]Frank Miele nimmt sich dort der drei verwandten Konzepte Chaos, Komplexität und Kontingenz an. Diese Begriffe seien aus ihren ursprünglich mathematisch-naturwissenschaftlichen Kontexten herausgelöst und zu Metaphern der Geisteswissenschaften umfunktioniert worden, mit erheblichen Verzerrungen und Missverständnissen, wie Miele zeigen kann. Warum sind sie so verbreitet? Oft werden sie atmosphärisch eingesetzt: Sie kommen einer eher resignativen Zeitstimmung entgegen. Sie werden benutzt, um Grenzen des rationalen Verstehens und planenden Handelns anzudeuten. Man könnte sagen, die Rede von Komplexität und Kontingenz ist ein populärer Wissenschaftsjargon, der paradoxerweise eine Absage an das wissenschaftliche Weltbild zum Ausdruck bringt. Lustig, dass mal jemand die Kapitulation der Systemtheorie gegenueber ihr selbst aufzeigt, wo ich doch just dieses Semester begonnen habe, mich damit zu beschaeftgen. Naja, auch in dem Seminar welches ich dazu besuche wurde vorab deutlich gemacht, dass wir wohl eher eine Defizitanalyse durchfuehren werden.

Reisen als Dekonstruktion vom Ich und dadurch Eröffnung eines Metadiskurses

27. April 2003 - 18:11 Uhr - Moe
Interessantes Buch: Van den Abbeele, Georges: Travel as Metaphor. From Montaigne to Rousseau. Hier ein Auszug einer Kritik von Philosophy and Literature auf der Seite der University on Minnesota Press (Verleger?):
"Abbeele's study offers more than the title promises; it goes beyond a mere illustration of the common place of travel as a metaphor for critical thought in order to investigate the extent to which the metaphor of travel might actually limit thought. In a series of readings examining the figure of travel in the writings of Montaigne, Descartes, Montesquieu, and Rousseau, Abbeele argues that "each writer's discourse allows for the elaboration of a metadiscourse opening onto the deconstruction of the writer's claims to a certain property (of his home, of his body, of his text, of his name)"
[via Mosaikum 1.0]

Symbolischer Interaktionismus in der Erwachsenenbildung

27. April 2003 - 17:34 Uhr - Moe
Vor knapp einem Jahr habe ich mich mal an einem Text zum symbolischen Interaktionismus in der Erwachsenenbildung versucht, bin aber nicht weit gekommen und habe das Handtuch geworfen. Gestern habe ich diesen Text auf meinem Notebook "wiedergefunden".
Eingefallen ist mir immer noch nix, aber ich habe ihn mal ins PlasticWiki rein gestellt:
http://www.plasticthinking.org/wiki/SymbolischerInteraktionismus
Falls sich jemand damit auskennt, kann er/sie mir gerne ein paar Anregungen in die Wiki-Seite in den Text schreiben! ;) Ach egal, wer sich damit nich auskennt natürlich auch - ich kommentiere ja auch dauernd Sachen von denen ich nich die geringste Ahnung hab 8-)

Individualitätskonzepte

27. April 2003 - 01:33 Uhr - Moe
Neue Individualitätskonzepte zwischen Integration und Eigensinn - sozialwissenschaftliche und sozialphilosophische Überlegungen (Undine Eberlein)Im folgenden Beitrag möchte ich das Thema "Wissen" zu den Debatten um die Prozesse gesellschaftlicher Individualisierung in Beziehung setzen. Dabei werde ich einige der sich aus den sozialwissenschaftlichen Befunden insbesondere für die sozialphilosophische Diskussion ergebenden Probleme skizzieren und die Frage nach dem aus den Individualisierungstendenzen resultierenden politischen Potential stellen.

26. April 2003 - 22:34 Uhr - Moe
Reconsidering Marx in Post-Marxist Times: A Requiem for Postmodernism?
by Peter McLaren & Ramin Farahmandpur

Romantischer Individualismus in den deutschen Alternativkulturen

26. April 2003 - 21:54 Uhr - Moe
Soeben habe ich mal eine Wikiseite mit der Ausarbeitung meines letzten Referats angelegt:Romantischer Individualismus in den deutschen Alternativkulturen

Referat des Seminars "Identitätsentwicklung im Spannungsfeld von Öffentlichkeit und Privatheit / historische und aktuelle Perspektiven von Erziehung" am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Giessen.

INHALT:
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmung und Allgemeines
3. Die Bohème
4. Kommunen der Jugendbewegung nach dem ersten Weltkrieg
5. Alternativbewegungen seit den 60er Jahren
6. Fazit und Ausblick

O'Reilly lässt die Bücher frei

25. April 2003 - 19:32 Uhr - Moe
Und der Wald freut sich :)Der US-amerikanische Buchverlag O'Reilly & Associates hat angekündigt, mehrere hundert Bücher unter die Lizenzbedingungen des Creative-Commons-Projekts zu stellen. Vorbehaltlich der Zustimmung der einzelnen Autoren sollen in den nächsten Wochen 157 bereits vergriffene Bücher unter der so genannten Attribution-Lizenz zum freien Download angeboten werden. Die Bücher dürfen dann frei kopiert werden, so lange die Urheber genannt bleiben. Zusätzlich wird O'Reilly rund 400 noch im Handel erhältliche Bücher unter das so genannte Founders' Copyright stellen. [mehr bei Heise] [via Industrial Technology and Witchcraft]

Education, Blogging, Business?!

25. April 2003 - 14:25 Uhr - Moe
In dem Interview Weblogs: Leichtgewichtiges Wissensmanagement erklärt uns Thomas Burg (Randgaenge.net), das Feld "Education" sei, zumindest im Bezug aufs Blogging, der Business Welt zuzurechnen. Blogtalk wird vom Verfasser des Interviews allerdings als "akademische Debatte" beschrieben, die das Ziel habe, "...aktive Blogger aus aller Welt mit Leuten aus der Business-Welt zusammenzubringen". Und ich bin gelinde gesagt irgendwie etwas verwirrt..?

Versuch einer Anthropologie im Bezug auf mediale Überwachungsräume

22. April 2003 - 00:38 Uhr - Moe
Der folgende Text soll den Versuch einer Anthropologie des Raumes in Bezug auf kameraüberwachte Räume skizzieren. In dem Artikel "Die Rückkehr des Raums" (Rudolf Maresch, Telepolis) findet sich die Feststellung, dass "...Medientechnologien immer auch und zugleich Raumtechnologien sind". Da jede Macht gezwungen ist, Raum und Zeit strategisch zu koordinieren und zu strukturieren, ist für sie eine jeweils entsprechende Medientechnologie notwendig.

Inhalt:
1. Die Kamera als Sehmaschine?
2. Perspektivität des Wahrnehmungsraumes
3. Determinierbarkeit von Kameraüberwachung
4. Sozialpsychologie des Raumes
4.1 Handlungsraum und Aneignung des Raumes
4.2 Valenzen
4.3 Semiotik
4.4 Verhaltenskontrolle
5. Postmoderne Konsequenzen
5.1 Die Kamera als veräußerte Instanz
6. Ansätze einer handlungsorientierten Medienpädagogik?
Quellenangaben

Dieser Text enstand im Rahmen einer studentischen Projektarbeit am Institut für Erziehungswissenschaften, Giessen. Es ging um den Begriff des Raumes in der pädagogischen Anthropologie; ich habe mich dann für das zugegebenermassen schwierig dort einzuordnende Thema der medialen Überwachung von Räumen entschieden.

Weblogs im Fremdsprachenunterricht

19. April 2003 - 01:42 Uhr - Moe
Der Artikel Weblogs im FSU von Lehrer-Online.de erklärt kurz und knapp was ein Weblog ist und bietet Anregungen zum Einsatz von Weblogs im Fremdsprachenunterricht: Weblog als Austausch-Tagebuch, Rollenspiel, Ergebnispräsentation, Lern- oder Projekttagebuch. Freundlicherweise wird auch das BildungsBlog erwähnt - da verzeiht man auch gerne, dass die Begriffe Weblog und Tagebuch irrtümlicherweise synonym verwendet werden. :)

God and Computers

19. April 2003 - 00:54 Uhr - Moe
A seven-part series on faith and computer science by Donald Knuth. Panel Discussion, with Mitch Kapor, the Mitchell Kapor Foundation, Founder of Lotus Development Corporation, Donald Knuth, Professor Emeritus for the Art of Computer Programming, Stanford University, Guy Steele, Distinguished Engineer, Sun Microsystems, Manuela Veloso, Professor of Computer Science, Carnegie Mellon University. [1999-11-17] Audio-/Video-Stream

Foucault dekonstruiert seine Welt

19. April 2003 - 00:31 Uhr - Moe
Es kann jedenfalls sehr lehrreich sein, wenn man von Zeit zu Zeit für ein paar Stunden seine Welt dekonstruiert. „Ich bin sehr glücklich“, rief der französische Philosoph Michel Foucault aus, als er in der Wüste LSD geschluckt hatte. Dann weinte er. [Süddeutsche via Monoklon]
Reiht sich irgendwie ein in das Zitat von Foucault über Speed: Richtig dosiert kann es dabei helfen, "in sich selbst die innern Möglichkeiten des Wahnsinns wiederzufinden".

Zur Berechenbarkeit von Kommunikation

18. April 2003 - 17:25 Uhr - Moe
Auf dieser Seite kann man sich "A Mathematical Theory of Communication" von Claude E. Shannon runterladen und das sollte man auch tun ;) [via Mathematische Kleinigkeiten]

Jürgen Habermas: Irak-Krieg als Revolution der Weltordnung

18. April 2003 - 17:17 Uhr - Moe
Über den Irak-Krieg wird derzeit auch in den Feuilletons heiß debattiert. Zu Wort meldet sich nun der deutsche Philosoph Jürgen Habermas. Für ihn zeichnet sich mit dem Krieg eine Revolution der Weltordnung ab. Der hegemoniale Unilateralismus der USA ersetzt demnach die Moral des Völkerrechts. Das Ergebnis: "Die normative Autorität Amerikas liegt in Trümmern".
Auf den ersten Blick sei die Sache einfach. "Ein illegaler Krieg bleibt ein völkerrechtswidriger Akt, auch wenn er zu Erfolgen führt, die normativ wünschenswert sind", schreibt Habermas in der FAZ.
[via science.orf.at]

Dekonstruktivistische Hyperlinks?

17. April 2003 - 23:58 Uhr - Moe
Soeben habe ich bei ctheory.net den Artikel Why the Web Will Win the Culture Wars for the Left: Deconstructing Hyperlinks von Peter Lurie gelesen. Etwas anstrengend zu lesen, wie das bei dem Zeug nun mal so iss 8-) aber höchst interessante Gedanken, auch wenn ich einigen letztendlichen Schlussfolgerungen nicht zustimmen kann.
Hier mal ein paar meiner Ansicht nach interessante Textstellen:The architecture of the web, and the way users navigate it, closely resembles theories about the authority and coherence of texts that liberal deconstructionist critics have offered for thirty years. Deconstructionists believe that close analysis reduces any text -- novel, statute, religious work -- to meaningless blather.
...
Unlike reading or breathing, however, surfing mimics a postmodern, deconstructionist perspective by undermining the authority of texts.
...
A person engages the web in much the same way that a deconstructionist critic approaches a text. Deconstruction, which denotes a process rather than a belief system, shows how novels, statutes and court opinions collapse upon themselves, making their underlying assumptions absurd. For the deconstructionist, each text is endlessly referential, a web of associations and connections that is finally ambiguous.
...
There is every reason to believe, however, that the Web will subvert conservative thought even if conservatives themselves browse friendly terrain, from family.org to heritage.org to fed-soc.org. The content available online is much less important than the manner in which it is delivered, indeed, the way the Web is structured. Its influence is structural rather than informational, and its structure is agnostic.
Meiner Ansicht nach viel zu optimistisch gedacht und viel zu sehr an der Technik fest gemacht. Das Lesen von tief ineinander verlinkten Texten und Websites hat keinen Effekt an sich. Ausserdem sind die ganzen wirklich grossen, kommerziellen Sites nie sonderlich tief ineinander, oder in andere Sites verlinkt, und hat das hat Gründe. Zumindest hierzulande. Und somit spielt die Macht des realen Marktes eine gewichtige Rolle für die emprisiche Verteilung der Nutzung von Online-Ressourcen. Die allermeisten Menschen hängen auf den allergrössten, allerschlechtesten Sites rum. Da kann auch HTML nix dran ändern. Oder..?

Online Lernen mit dem Wiki

17. April 2003 - 21:57 Uhr - Moe
Jetzt ist es entschieden: Für das Online-Seminar ew.web - Einführung in die Erziehungswissenschaft der Erwachsenenbildung Giessen (dort arbeite ich als studentische Hilfskraft) im beginnenden Semester werden wir für grosse Teile der Online-Lernumgebung ein Wiki benutzen. In dem Wiki werden die TeilnehmerInnen (TN) alle Studientexte finden und kommentieren, Selbstdarstellungen verfassen, und an ihren Texten, die sie zur Bearbeitung der Studienaufgaben kollaborativ anfertigen müssen, arbeiten können. Der Einsatz des Wikis ist von daher explorativ, da für die bisherigen Durchläufe des Seminars ein Forum im Bulletin-Board Stil verwendet wurde.
Zum Seminar selbst: Das Lernen im ew.web erstreckt sich über zwei Semester. Im ersten Semester, lernen die TN die Geschichte der Erziehungswissenschaften und des Bildungssystems im 20. Jahrhundert kennen. Dabei werden nicht nur die wichtigsten erziehungswissenschaftlichen Positionen und Ansätze thematisiert, sondern auch die Entwicklung der Erziehungsverhältnisse und -praktiken in einzelnen Teilbereichen. Problematisiert wird auch, von welchen gesellschaftlichen Kontexten und Veränderungen her diese Geschichte verstanden werden kann. Im zweiten Semester, dem WS03/04 erhalten sie einen Einblick in die Ausdifferenzierung der Erziehungswissenschaften in Schulpädagogik, Erwachsenenbildung, Heil- und Sonderpädagogik und weitere Bereiche wie die Medienpädagogik etc. Sie können sich Bereiche auswählen und anhand von Originaltexten und Handbuchartikeln tiefer einsteigen.
Das Seminar lehnt an das Konzept des Blended Learning an, d.h., dass die Texte und Aufgaben online bearbeitet, die Präsentation der Aufgaben aber "offline" in drei dreistündigen Präsenz-Treffen stattfindet. Das erste Präsenztreffen ist gleich zu Beginn des Seminars, um in die Online-lernumgebung einzuführen und eine Lernergruppe zu konstituieren.
Bei der Vermittlung der Inhalte bietet ew.web Lern- und Studienpraktiken an, mit denen die TN sich Fähigkeiten im Lesen und Schreiben von wissenschaftlicher Literatur, im Erkennen von Argumentationen, der „Kunst der Kritik" etc. aneignen können.
Diese Praktiken sollen, nach dem Verständnis des Begriffs Selbstgesteuertes Lernen welches an der EB Giessen geplegt wird (s. Die große Aspiration im BildungsBlog), letztendlich die Basis einer selbstgesteuerten Lernkultur darstellen.

Vielleicht werde ich im Verlauf oder zum Abschluss des Seminars einen umfassenderen Bericht im BildungsBlog posten.

EduBlog Webring

16. April 2003 - 20:50 Uhr - Moe
This webring is a community of teachers, technologists, librarians, and others who are interested in integrating weblogs into their classroom. We also welcome bloggers who are using weblogs in the classroom.
Seit eben gerade ist natürlich auch das BildungsBlog dabei ;)

Hab ich das schon erwähnt?

16. April 2003 - 01:18 Uhr - Moe
Es werden noch händeringend Autoren für das BildungsBlog gesucht! ;-)

BildungsBlog

Weblogs in der Wissenschaft

15. April 2003 - 15:53 Uhr - Moe
Blogging thoughts: personal publication as an online research tool ("pdf", 874 KB). Ein wunderbarer Aufsatz von zwei Skandinavierinnen (Torill und Jill), die das Weblog als ein nützliches Werkzeug entdeckt haben, das die wissenschaftliche Arbeit im Allgemeinen und die der Doktorarbeit im Speziellen unterstützt. [via Schockwellenreiter]

15. April 2003 - 11:03 Uhr - Moe
hmm, da hat mir der Rechner p1016-ipbf02hodogaya.kanagawa.ocn.ne.jp 235(!) Karma-Votes gegeben, indem er heute morgen in der Zeit von 0531 und 0658 Uhr jeden Beitrag von mir den ich jemals geschrieben habe mit nem positiven Karma-Punkt bewertet hat. Was ist denn hier los?!

14. April 2003 - 22:18 Uhr - Moe
Genial: Der Generator für postmoderne Texte [via Instant Nirvana]

Bildung und Urheberrecht

09. April 2003 - 20:44 Uhr - Moe
Einen wunderbaren Feuilleton-Artikel liefert heute die Neue Zürcher Zeitung über die Bedeutung der Neufassung des Urhebberrechts für Wissenschafts- und Fachverlage. Denn diese wettern gegen die Einschränkung der Verwerterrechte zugunsten von Bildung und Forschung. Anscheinend sind die Verlage der Ansicht, ihre Veröffentlichungen - für die der Autor meist keinen Pfennig gesehen hat - könnten von den Universitäten gestohlen werden: Die Angst vor digitalem Bücherklau (NZZ).
Ich persönlich würde digitale Kopien in den Unis sehr begrüssen. Sehr gut gefällt mir die in letzter Zeit öfters gelesene Bezeichnung Dead Tree Version für eine Hardcopy ;)

Weblog des Institut für Pädagogik und Psychologie in Linz

08. April 2003 - 14:01 Uhr - Moe
Nach dreimonatiger Pause anscheinend wieder aktiv: Das Weblog des Institut für Pädagogik und Psychologie an der Johannes Kepler Universität Linz.

Die VHS bloggt

08. April 2003 - 00:14 Uhr - Moe
Seit gestern scheint es in Kandel auch die erste bloggende Volkshochschule zu geben :)
Ich bin mal gespannt ob und was da noch folgen wird. An den Unis scheinen zumindest die Pädagogen den Zug ja lieber bereitwillig an sich vorbeirauschen zu lassen. So zumindest unlängst ein persönlicher Eindruck. :/

Wikis und Lernen

05. April 2003 - 22:24 Uhr - Moe
Ich glaube für geübte Web-Anwender, die auch so oder so wissen wie man eine HTML-Seite erstellt und uploaded sind Wikis in netzbasierten, kollaborativen Lehrveranstaltungen ein durchaus effektives Tool. Nur wie sieht das wohl mit ungeübten Anwendern aus, die noch nie einen href gesetzt, geschweige denn einen Hypertext geschrieben haben..?

Sehen und gesehen werden

05. April 2003 - 16:46 Uhr - Moe
Ach wie schön dass ich Pädagogik studiere: Mal was zum Stuhlkreis. Da weiss man gleich sowas können nur Pädagogen bringen. Oder Christen.
Ein postmodernes Panoptikum. Geht auch ganz ohne Subjekte. Die gibts ja eh nicht mehr. Ausserdem lernt man in so einer Konstellation ja schon per se, die Struktur macht's. Es lebe die Erziehungswissenschaft. Wenn sie sich schon nicht gleich in der Theorie selbst aushebelt, bleibt dafür ja immer noch die Praxis.