"Herausragend [für die die Universität der Stadt Gießen] ist allenfalls ein 'Anatomisches Theater', einem Zeitgenossen Büchners zufolge 'gewiss eines der schrecklichsten Locale' der Ludoviciana. Sektionsobjekte sind vertragsgemäß die Leichen der im städtischen Rechtsraum Hingerichteten, der Selbstmörder, der unbekannten Ertrunkenen, der unterlegenen Duellanten, der Zuchthäusler, Vagabunden und derjenigen Armen der Stadt, die nicht in der Lage sind, das Geld für ihr Begräbnis zur Verfügung zu stellen." (Jürgen Seidel. "Georg Büchner". dtv, München, 1998. Seite 63)[via Monoklon]
